Magdeburg/Bonn (ots) -
Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel verbindet mit dem Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt den Auftrag der Wähler, für eine neue Politik Mitstreiter zu finden, kündigt Gespräche mit anderen Parteien an und hofft bei der Ministerpräsidentenwahl auch auf Stimmen von Abtrünnigen aus anderen Parteien. "Das ist ein ganz klarer Regierungsauftrag", so Weidel im Fernsehsender phoenix. In den nächsten Tagen werde es Gespräche mit anderen Parteien geben, "um mit den Kräften zusammenzukommen, die unsere wichtigsten Punkte mit durchsetzen". Dabei hofft Weidel auch auf Zuspruch aus anderen Fraktionen im Landtag. "Vielleicht werden wir auch Überläufer bekommen aus anderen Parteien. Das ist durchaus möglich. Oder es gibt eine Tolerierung." Die AfD werde jedenfalls keine Brandmauern ziehen.
Sollte es für eine AfD-Mehrheit nicht reichen, werde die CDU versuchen, eine wie auch immer geartete Regierung zu bilden, so Weidel. Das werde aus ihrer Sicht jedoch vor allem den Niedergang der Christdemokraten auch auf Bundesebene beschleunigen. "Die CDU wird niemals mehr eine Bundestagswahl gewinnen. Nie mehr. Wir sind neun Prozent vor der CDU, wir werden den Vorsprung weiter ausbauen", meinte Weidel. "Wir haben einen ganz klaren Regierungsauftrag, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern in allen anderen Bundesländern und vor allen Dingen in Berlin, bei der nächsten Bundestagswahl."
Das ganze Gespräch sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/n1O (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2Fn1O&data=05%7C02%7CJacqueline.Dussa%40wdr.de%7C8c4db8b4993343d3251c08df0c3ed19b%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639243136080243679%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=CpgMmHCyjfuQMDJTheyeBL82LPT%2FIC46hSdbT83%2F%2FjI%3D&reserved=0)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6346454
Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel verbindet mit dem Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt den Auftrag der Wähler, für eine neue Politik Mitstreiter zu finden, kündigt Gespräche mit anderen Parteien an und hofft bei der Ministerpräsidentenwahl auch auf Stimmen von Abtrünnigen aus anderen Parteien. "Das ist ein ganz klarer Regierungsauftrag", so Weidel im Fernsehsender phoenix. In den nächsten Tagen werde es Gespräche mit anderen Parteien geben, "um mit den Kräften zusammenzukommen, die unsere wichtigsten Punkte mit durchsetzen". Dabei hofft Weidel auch auf Zuspruch aus anderen Fraktionen im Landtag. "Vielleicht werden wir auch Überläufer bekommen aus anderen Parteien. Das ist durchaus möglich. Oder es gibt eine Tolerierung." Die AfD werde jedenfalls keine Brandmauern ziehen.
Sollte es für eine AfD-Mehrheit nicht reichen, werde die CDU versuchen, eine wie auch immer geartete Regierung zu bilden, so Weidel. Das werde aus ihrer Sicht jedoch vor allem den Niedergang der Christdemokraten auch auf Bundesebene beschleunigen. "Die CDU wird niemals mehr eine Bundestagswahl gewinnen. Nie mehr. Wir sind neun Prozent vor der CDU, wir werden den Vorsprung weiter ausbauen", meinte Weidel. "Wir haben einen ganz klaren Regierungsauftrag, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern in allen anderen Bundesländern und vor allen Dingen in Berlin, bei der nächsten Bundestagswahl."
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