Berlin/Bonn (ots) -
Petra Köpping, die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, setzt sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Bundes-SPD und den Landesverbänden ein. Bei phoenix sagte sie: "Ich glaube, dass gerade bei den Landtagswahlkämpfen die politische Meinung in Berlin eine große Rolle spielt. Das sehen wir ja immer wieder und deswegen müssen wir miteinander drüber diskutieren, wie das in Perspektive weitergeht." Schnellschüsse seien jetzt nicht der richtige Weg, aber man müsse überlegen, wo die Schwerpunkte liegen, "dass die Menschen so unzufrieden sind, dass sie eben tatsächlich eine rechtsextreme Partei in Sachsen-Anhalt gewählt haben."
Auf die Frage, ob man den Kurs der schwarz-roten Koalition im Bund nun ändern müsse, antwortete sie: "Ich glaube, dass wir drüber reden müssen, auf jeden Fall, was dieses Ergebnis bedeutet, vor allen Dingen auch für die gesamte Bundesrepublik." Das Ergebnis in Sachsen-Anhalt könne auch Auswirkungen auf die anderen Bundesländer haben, vor allem auf Sachsen und Thüringen, "und deshalb braucht es hier wirklich, tatsächlich ein enges Zusammenspiel."
Von der AfD grenzt sie sich ab: "Ich will das nochmal sagen, dass wird gerne unterschätzt: Die AfD ist eine rechtsextrem eingeordnete Partei in Sachsen-Anhalt, genauso wie in Sachsen und in Thüringen. Und das ist ein Unterschied zu einer demokratischen Partei und deswegen müssen wir überlegen als demokratische Partei, noch ist ja das Wahlergebnis nicht feststehend, welche Möglichkeiten sich ergibt, dass wir dort tatsächlich miteinander reden, aber eben nicht mit einer AfD."
Das ganze Gespräch sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/ooC (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2FooC&data=05%7C02%7CTheresa.Teeke%40phoenix.de%7C580a465799b349ff15d608df0c517566%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639243216324728049%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=CQyWZHNbHhZSy4XUQL0tcwt94HrAcnkv9hps9VCCu2k%3D&reserved=0)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6346460
Petra Köpping, die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, setzt sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der Bundes-SPD und den Landesverbänden ein. Bei phoenix sagte sie: "Ich glaube, dass gerade bei den Landtagswahlkämpfen die politische Meinung in Berlin eine große Rolle spielt. Das sehen wir ja immer wieder und deswegen müssen wir miteinander drüber diskutieren, wie das in Perspektive weitergeht." Schnellschüsse seien jetzt nicht der richtige Weg, aber man müsse überlegen, wo die Schwerpunkte liegen, "dass die Menschen so unzufrieden sind, dass sie eben tatsächlich eine rechtsextreme Partei in Sachsen-Anhalt gewählt haben."
Auf die Frage, ob man den Kurs der schwarz-roten Koalition im Bund nun ändern müsse, antwortete sie: "Ich glaube, dass wir drüber reden müssen, auf jeden Fall, was dieses Ergebnis bedeutet, vor allen Dingen auch für die gesamte Bundesrepublik." Das Ergebnis in Sachsen-Anhalt könne auch Auswirkungen auf die anderen Bundesländer haben, vor allem auf Sachsen und Thüringen, "und deshalb braucht es hier wirklich, tatsächlich ein enges Zusammenspiel."
Von der AfD grenzt sie sich ab: "Ich will das nochmal sagen, dass wird gerne unterschätzt: Die AfD ist eine rechtsextrem eingeordnete Partei in Sachsen-Anhalt, genauso wie in Sachsen und in Thüringen. Und das ist ein Unterschied zu einer demokratischen Partei und deswegen müssen wir überlegen als demokratische Partei, noch ist ja das Wahlergebnis nicht feststehend, welche Möglichkeiten sich ergibt, dass wir dort tatsächlich miteinander reden, aber eben nicht mit einer AfD."
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