Ab Sonntag treffen sich die Rückversicherer in Monte Carlo. Wir zeigen, worauf Analysten diesmal achten und warum sie ausgerechnet Swiss Re besonders genau prüfen. (function(d,u,ac){var s=d.createElement('script');s.type='text/javascript';s.src='https://a.omappapi.com/app/js/api.min.js';s.async=true;s.dataset.user=u;s.dataset.campaign=ac;d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(s);})(document,386410,'q8tyuini4sqwefdhodq9'); Mit 85,8% stand die von Gallagher Re ermittelte aggregierte Schaden-Kosten-Quote der großen Rückversicherer noch nie so niedrig wie im ersten Halbjahr 2026. Genau diese Zahl dürfte ab diesem Sonntag (6.9.) beim Branchentreffen in Monte Carlo für Gesprächsstoff sorgen. Dort verhandeln Vorstände, Analysten und Makler über die Konditionen der Verträge zum 1. Januar 2027. Ein Grund dafür: Die Branche hat so viel Kapital wie nie. Einbehaltene Gewinne und ein stetig wachsender Strom aus Sektor-Anleihen, den sogenannten Cat Bonds, treiben das Kapital der Branche auf ein Rekordniveau. Hinzu kommt Geld aus ILS-Fonds, die Anlegergeld direkt in Versicherungsrisiken stecken. Da das Überangebot auf eine seit fast zwei Jahren unterdurchschnittliche Schadensbilanz trifft, wandert die Verhandlungsmacht zu den Erstversicherern. Die Folge: Die Preise sinken, die Vertragsbedingungen werden großzügiger. Aus Sorge um Marktanteile zeichnen manche Versicherer sogar schlecht bepreiste Risiken. Deshalb wird die Combined Ratio zum Thema: Der Wert sieht auf den ersten Blick blendend aus. Rechnet man den Effekt ungewöhnlich schadenarmer Naturkatastrophenjahre ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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