Wien (www.anleihencheck.de) - Die HVPI-Gesamtinflation im Euroraum beschleunigte sich im August auf 3,3% (nach 2,9% im Juli), während die Kerninflation leicht von 2,5% auf 2,4% zurückging, so die Analysten der Raiffeisen Bank Interntional AG (RBI).Beide Werte entsprächen den Erwartungen. Der Anstieg der Gesamtinflation sei vollständig durch die Energiepreise verursacht worden, wobei die Märkte für raffinierte Erdölprodukte im August außergewöhnlich angespannt geblieben seien. Infolgedessen hätten die Preise für Kraftstoffe weiterhin Aufwärtsdruck auf die Verbraucherpreise im gesamten Euroraum ausgeübt. Solange die Blockaden in der Straße von Hormus nicht behoben seien, dürften die Kraftstoffpreise im Vergleich zu den durch die Brent-Rohölpreise implizierten Niveaus erhöht bleiben. Der ermutigendste Aspekt der Veröffentlichung sei die Entwicklung der Kerninflation gewesen. Trotz erhöhter Volatilität auf den Energiemärkten sei der zugrunde liegende Preisdruck gut eingedämmt geblieben, während die Dienstleistungsinflation von 3,3% auf 3,0% zurückgegangen sei. Die Güterinflation habe leicht zugenommen, was im Großen und Ganzen mit der jüngsten Erholung der Produzentenpreisentwicklung übereinstimme. Die detaillierte Aufschlüsselung der Daten, die später in diesem Monat erscheine, werde entscheidend sein, um beurteilen zu können, ob der Rückgang der Dienstleistungsinflation auf volatile Kategorien wie Pauschalreisen und reisebezogene Dienstleistungen zurückzuführen sei oder eine breitere Entspannung bei beständigeren Komponenten widerspiegele. Diese Unterscheidung sei wichtig für die Einschätzung des Inflationsausblicks für den Rest des Jahres 2026. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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