Berlin/Bonn (ots) -
Philipp Amthor (CDU), Staatsminister im Kanzleramt, hat nach der Niederlage seiner Partei in Sachsen-Anhalt deutlich gemacht, dass die CDU nicht an der Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz zweifele. "Er ist der richtige Parteivorsitzende, er ist der richtige Bundeskanzler und es kommt auf ihn und die Stabilität der Bundesregierung umso mehr an", versicherte Amthor im Fernsehsender phoenix. Neben den starken Stimmengewinnen für die AfD gebe es in Deutschland auch Millionen Menschen, "die sich Sorgen machen, darum, was passiert, wenn eine solche spalterische Partei immer mehr in Verantwortung kommt". Insofern werde eine stabile Bundesregierung aktuell dringend benötigt. Der CDU-Politiker stellte klar, dass die Bundesregierung an ihrem Reformkurs festhalten wolle und jetzt Versäumnisse der Vergangenheit den Koalitionsfraktionen auf die Füße fielen. "Heute zahlen wir die Zeche für unterlassene Reformen", war Amthor überzeugt.
Eine Analyse des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt dürfe laut Amthor nicht eindimensional nach einem alten Rechts-Links-Schema erfolgen. "Wir haben die Hauptkonfliktlinie, die wir im Parteiensystem sehen, eher zwischen Stabilität von Institutionen und Chaos." Die AfD beschimpfe politische Mitbewerber, mache Institutionen verächtlich und spalte das Land. "Bei der Wahl gestern hat eine Partei gewonnen, die nicht für eine Stimme des Umgangs mit Menschlichkeit steht, sondern für eine Politik der Härte, für eine Sprache von Grausamkeit, für immer weitere Polarisierung", so der Christdemokrat. Für ihn komme keinerlei Zusammenarbeit mit Vertretern dieser Partei infrage. "Meine Haltung zu einer Abgrenzung zur AfD wird aus diesem Wahlabend umso stärker", meinte Amthor.
Das gesamte Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/NFF
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6346625
Philipp Amthor (CDU), Staatsminister im Kanzleramt, hat nach der Niederlage seiner Partei in Sachsen-Anhalt deutlich gemacht, dass die CDU nicht an der Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz zweifele. "Er ist der richtige Parteivorsitzende, er ist der richtige Bundeskanzler und es kommt auf ihn und die Stabilität der Bundesregierung umso mehr an", versicherte Amthor im Fernsehsender phoenix. Neben den starken Stimmengewinnen für die AfD gebe es in Deutschland auch Millionen Menschen, "die sich Sorgen machen, darum, was passiert, wenn eine solche spalterische Partei immer mehr in Verantwortung kommt". Insofern werde eine stabile Bundesregierung aktuell dringend benötigt. Der CDU-Politiker stellte klar, dass die Bundesregierung an ihrem Reformkurs festhalten wolle und jetzt Versäumnisse der Vergangenheit den Koalitionsfraktionen auf die Füße fielen. "Heute zahlen wir die Zeche für unterlassene Reformen", war Amthor überzeugt.
Eine Analyse des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt dürfe laut Amthor nicht eindimensional nach einem alten Rechts-Links-Schema erfolgen. "Wir haben die Hauptkonfliktlinie, die wir im Parteiensystem sehen, eher zwischen Stabilität von Institutionen und Chaos." Die AfD beschimpfe politische Mitbewerber, mache Institutionen verächtlich und spalte das Land. "Bei der Wahl gestern hat eine Partei gewonnen, die nicht für eine Stimme des Umgangs mit Menschlichkeit steht, sondern für eine Politik der Härte, für eine Sprache von Grausamkeit, für immer weitere Polarisierung", so der Christdemokrat. Für ihn komme keinerlei Zusammenarbeit mit Vertretern dieser Partei infrage. "Meine Haltung zu einer Abgrenzung zur AfD wird aus diesem Wahlabend umso stärker", meinte Amthor.
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