Es geht um die knappe Verfügbarkeit von Gasturbinen-Komponenten. SpaceX errichtet in Bastrop/Texas eine eigene Gießerei für hochkomplexe Schaufeln und Leitschaufeln aus Nickel-Superlegierungen. Die dort eingesetzte Fertigung soll sowohl Komponenten für Raptor-Turbopumpen als auch für Gasturbinen ermöglichen. Elon Musk will damit die Bereitstellung neuer Gasturbinen um bis zu 18 Monate beschleunigen.
Besonders im Fokus stehen Howmet Aerospace und Berkshire Hathaways Precision Castparts. Beide gehören zu den wenigen Herstellern, die solche technisch anspruchsvollen Bauteile in großen Stückzahlen fertigen können. Auch GE Vernova und Siemens Energy gerieten im Wochenverlauf zeitweise unter Druck.
Bei Siemens Energy erscheint die Sorge allerdings überzogen. SpaceX hat bislang lediglich die Eigenfertigung von Turbinenkomponenten angekündigt und keinen Einstieg in den Bau kompletter Gasturbinen. Zudem besitzt Siemens Energy mit Advanced Airfoil Components in Florida eigene Fertigungskompetenz für Turbinenschaufeln und -leitschaufeln. Für Siemens Energy unterstreicht die Initiative deshalb vor allem, wie knapp die Kapazitäten angesichts des KI-Stromhungers sind. Siemens selbst ist operativ nicht direkt betroffen, hält allerdings noch 10 % an Siemens Energy.
Fazit: Für Howmet Aerospace und Precision Castparts entsteht potenziell neue Konkurrenz. Für Siemens Energy überwiegt derzeit eher das positive Signal einer außergewöhnlich starken Gasturbinennachfrage.
Oliver Kantimm, Redaktion "Der Aktionärsbrief"
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Besonders im Fokus stehen Howmet Aerospace und Berkshire Hathaways Precision Castparts. Beide gehören zu den wenigen Herstellern, die solche technisch anspruchsvollen Bauteile in großen Stückzahlen fertigen können. Auch GE Vernova und Siemens Energy gerieten im Wochenverlauf zeitweise unter Druck.
Bei Siemens Energy erscheint die Sorge allerdings überzogen. SpaceX hat bislang lediglich die Eigenfertigung von Turbinenkomponenten angekündigt und keinen Einstieg in den Bau kompletter Gasturbinen. Zudem besitzt Siemens Energy mit Advanced Airfoil Components in Florida eigene Fertigungskompetenz für Turbinenschaufeln und -leitschaufeln. Für Siemens Energy unterstreicht die Initiative deshalb vor allem, wie knapp die Kapazitäten angesichts des KI-Stromhungers sind. Siemens selbst ist operativ nicht direkt betroffen, hält allerdings noch 10 % an Siemens Energy.
Fazit: Für Howmet Aerospace und Precision Castparts entsteht potenziell neue Konkurrenz. Für Siemens Energy überwiegt derzeit eher das positive Signal einer außergewöhnlich starken Gasturbinennachfrage.
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