Paris (www.anleihencheck.de) - Gleich nach der Sommerpause mussten die Märkte die Wortmeldung von Kevin Warsh am vorletzten Freitag in Jackson Hole sowie die neuen US-Luftangriffe auf den Iran verdauen, so Michael Nizard, Head of Multi-Asset & Overlay bei Edmond de Rothschild Asset Management.Der FED-Vorsitzende habe eine deutlich geldpolitisch restriktivere Rede gehalten als erwartet. Er habe erklärt, die Inflation sei zu hoch, halte bereits zu lange an und tendiere nun dazu, sich auszuweiten. Zudem habe er die Ansicht vertreten, dass das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht worden sei. Obwohl er sich nicht zu künftigen geldpolitischen Entwicklungen geäußert habe, hätten die Anleger die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September auf 70% hochgestuft. Am vergangenen Montag seien daraufhin die Anleiherenditen gestiegen. Ursache dafür seien neben seinen Äußerungen auch die höheren Ölpreise aufgrund der wieder aufflammenden Spannungen im Nahen Osten gewesen. Infolgedessen hätten Risikoanlagen zu Beginn der vergangenen Woche Verluste verzeichnet. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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