DJ Deutsche Bank legt Rechtsstreit mit Ex-Mitarbeiter bei
DOW JONES--Die Deutsche Bank hat einen millionenschweren Rechtsstreit mit einem ehemaligen Manager beigelegt. Die Bank bestätigte die Einigung, nannte aber keine Details. "Die Parteien haben Vertraulichkeit vereinbart. Wir können uns daher nicht zu den Details äußern", sagte ein Sprecher der Frankfurter Bank. "Die Beilegung dieses Rechtsstreits wird aber nur einen kleinen finanziellen Effekt im dritten Quartal 2026 haben." Der frühere Mitarbeiter hatte in der im zweiten Quartal 2024 eingereichten Klage 152 Millionen Euro Schadenersatz von der Deutschen Bank gefordert.
Das Landgericht Frankfurt hat den für den 10. September anberaumten Termin für die mündliche Verhandlung aufgehoben. "Der Kläger hat die Klage zurückgenommen", heißt es auf der Webseite des Gerichts.
Der Mitarbeiter hatte Schadenersatz gefordert im Zusammenhang mit einem mehrere Jahre zurückliegenden Fall um Geschäfte der Bank mit der italienischen Monte dei Paschi di Siena.
Er ist einer von sechs früheren Mitarbeitern, die im November 2019 in Mailand in erster Instanz wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung in Tateinheit mit Marktmanipulation zu Haftstrafen verurteilt wurden. Es ging dabei um Geschäfte der Deutschen Bank mit Monte dei Paschi. Ein Berufungsgericht sprach die Mitarbeiter später frei. Vier weitere ehemalige Mitarbeiter, die am 30. September 2025 Klagen vor englischen Gerichten eingereicht hatten, fordern über 600 Millionen Pfund. Mit einem sechsten Ex-Mitarbeiter hat sich die Bank laut Geschäftsbericht 2025 bereits außergerichtlich geeinigt.
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September 07, 2026 08:00 ET (12:00 GMT)
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