München (ots) -
Ab Freitag, 30. Oktober 2026, in der ARD Mediathek und am Sonntag, 1. November, ab 21:45 Uhr sowie am Freitag, 6. November, ab 23:55 Uhr im Ersten
Weltpremiere feiert "Breitscheidplatz 19/12" beim TIFF - Toronto International Film Festival und Deutschlandpremiere beim FilmFest Hamburg
Die Amokfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, die Trauer um die Opfer vom Breitscheidplatz und viele offene Fragen - der 19. Dezember 2016 steht für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Zur Aufklärung des Falls übermittelten die Behörden dem Untersuchungsausschuss umfangreiche Aktenbestände, viele Dokumente waren jedoch großflächig geschwärzt oder enthielten seitenweise Leerblätter - noch heute ist umstritten, ob der Anschlag hätte verhindert werden können. Hier knüpft die fiktionale, sechsteilige Serie "Breitscheidplatz 19/12" an: Schon in der Entwicklung setzte die Produktionsfirma NEUESUPER auf ein Team, das die Dramatik des Stoffes erzählt, ohne seine reale und gesellschaftliche Dimension aus dem Blick zu verlieren. Intensiv recherchiert, zeichnet Regisseur und Autor David Nawrath mit Co-Autor David Marian und dem Autorenteam das komplexe Bild der Ermittlungen und der Überwachung von Anis Amri als Gefährder. Die Serie verbindet dabei reale Begebenheiten mit einer packenden fiktionalen Thrillerhandlung.
Christoph Pellander, Geschäftsführer der ARD Degeto Film:
"Was am 19. Dezember 2016 geschehen ist, lässt sich nicht einfach erzählen. Uns, und insbesondere den Kreativen, die hinter 'Breitscheidplatz 19/12' stehen, war es ein Anliegen, den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt nicht nachzuerzählen, sondern bewusst einen Scheinwerfer darauf zu richten, wo immer noch Schatten ist: auf das, was vor dem 19. Dezember 2016 passiert ist, auf Warnsignale, Entscheidungen, auf mögliche Versäumnisse. Herausgekommen ist eine detailliert recherchierte und packende Serie, die die Augen vor den schrecklichen Ereignissen nicht verschließt, sondern die Frage stellt: Wie hätte das verhindert werden können?"
Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin:
"Es gibt Ereignisse, die unser Land bewegt und berührt haben und die Teil unserer gemeinsamen Erinnerung und Identität geworden sind. Der Anschlag auf dem Breitscheidplatz gehört zweifellos dazu. Zehn Jahre danach den Blick noch einmal auf dieses Ereignis und die Fragen zu richten, die bis heute offen sind, macht deutlich, wie fiktionales Erzählen dazu beitragen kann, Geschichte greifbar zu machen - und genau dafür steht 'Breitscheidplatz 19/12' und wir als ARD: relevante Geschichten zu erzählen, die uns als Gesellschaft beschäftigen."
Inhalt: Deutschland 2015: Der Islamische Staat rekrutiert Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg. Der NRW-Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) beobachtet einen Medizinstudenten (Doguhan Kabadayi), der sich den Terrormilizen anschließen möchte. Um an die Hassprediger heranzukommen, die junge Männer radikalisieren, schleust Laudin einen Informanten in das IS-Milieu ein: den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu), der sich seine riskanten Dienste bezahlen lässt. Dort lernt er einen jungen Mann kennen, den er für den Idealtypen eines künftigen Attentäters hält: Anis Amri (Wael Alkhatib), ein labiler und gewaltbereiter Einzelgänger. Cems Hinweisen geht die junge Polizeibeamtin Isra (Bayan Layla) nach, die selbst mit ihrer Familie aus dem Irak geflohen ist. Doch der BKA-Experte Heyse (Hanno Koffler) hält Amri für einen kleinen Fisch. Während Frankreich von Terrorwellen erschüttert wird, erwartet Laudin einen Anschlag in Deutschland. Im Nebel aus Befugnissen und Rivalitäten fällt Anis jedoch durchs Raster. Als er am 19. Dezember in Berlin zu einer Amokfahrt aufbricht, stellt sich ihm niemand in den Weg.
Vor der Kamera von Tim Kuhn standen Albrecht Schuch als gewissenhafter Anti-Terror-Ermittler Frank Laudin, Bayan Layla als mutige Polizeianwärterin Isra, Hanno Koffler als abgebrühter BKA-Karrierist Heyse und Tamer Trasoglu als zwielichtiger Undercover-Informant Murat Cem. Anis Amri wird von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Wael Alkhatib gespielt. In weiteren Rollen sind Jeanne Goursaud, Bernd Hölscher, Sina Martens, Nuriye Jendroßek, Ibtasamm Shah u. v. a. zu sehen. "Breitscheidplatz 19/12" wurde in Wien und Berlin gedreht.
"Breitscheidplatz 19/12" ist eine Produktion der NEUESUPER in Koproduktion mit ARD Degeto Film, rbb, NDR und HR für die ARD. Verantwortliche Redakteure von "Breitscheidplatz 19/12" sind Christoph Pellander und Carolin Haasis (ARD Degeto Film), Kerstin Freels (rbb), Rike Steyer und Christian Granderath (beide NDR) und Jörg Himstedt (HR). Produzenten für NEUESUPER sind Simon Amberger, Rafael Parente und Korbinian Dufter.
Die ersten drei Folgen der Serie sind ab sofort für akkreditierte Journalist:innen im Presseservice der ARD abrufbar. Bei Interviewwünschen mit den Kreativen wenden Sie sich gerne an die Medusa Medienagentur.
Fotos unter www.ard-foto.de
Pressekontakt:
ARD Degeto Film, Kommunikation und Presse,
Myriam Thieser, Tel.: 069/1509-420,
E-Mail: myriam.thieser@degeto.de
ARD-Programmdirektion, Kommunikation I PR,
Dr. Lars Jacob, Tel.: 089/55 89 44 898,
E-Mail: lars.jacob@ard.de
Medusa Medienagentur, Ulrike Seiler,
Tel.: 030/80906806, E-Mail: ulrike-seiler@t-online.de
Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6694/6347788
Ab Freitag, 30. Oktober 2026, in der ARD Mediathek und am Sonntag, 1. November, ab 21:45 Uhr sowie am Freitag, 6. November, ab 23:55 Uhr im Ersten
Weltpremiere feiert "Breitscheidplatz 19/12" beim TIFF - Toronto International Film Festival und Deutschlandpremiere beim FilmFest Hamburg
Die Amokfahrt auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, die Trauer um die Opfer vom Breitscheidplatz und viele offene Fragen - der 19. Dezember 2016 steht für einen der schwersten Terroranschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Zur Aufklärung des Falls übermittelten die Behörden dem Untersuchungsausschuss umfangreiche Aktenbestände, viele Dokumente waren jedoch großflächig geschwärzt oder enthielten seitenweise Leerblätter - noch heute ist umstritten, ob der Anschlag hätte verhindert werden können. Hier knüpft die fiktionale, sechsteilige Serie "Breitscheidplatz 19/12" an: Schon in der Entwicklung setzte die Produktionsfirma NEUESUPER auf ein Team, das die Dramatik des Stoffes erzählt, ohne seine reale und gesellschaftliche Dimension aus dem Blick zu verlieren. Intensiv recherchiert, zeichnet Regisseur und Autor David Nawrath mit Co-Autor David Marian und dem Autorenteam das komplexe Bild der Ermittlungen und der Überwachung von Anis Amri als Gefährder. Die Serie verbindet dabei reale Begebenheiten mit einer packenden fiktionalen Thrillerhandlung.
Christoph Pellander, Geschäftsführer der ARD Degeto Film:
"Was am 19. Dezember 2016 geschehen ist, lässt sich nicht einfach erzählen. Uns, und insbesondere den Kreativen, die hinter 'Breitscheidplatz 19/12' stehen, war es ein Anliegen, den Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt nicht nachzuerzählen, sondern bewusst einen Scheinwerfer darauf zu richten, wo immer noch Schatten ist: auf das, was vor dem 19. Dezember 2016 passiert ist, auf Warnsignale, Entscheidungen, auf mögliche Versäumnisse. Herausgekommen ist eine detailliert recherchierte und packende Serie, die die Augen vor den schrecklichen Ereignissen nicht verschließt, sondern die Frage stellt: Wie hätte das verhindert werden können?"
Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin:
"Es gibt Ereignisse, die unser Land bewegt und berührt haben und die Teil unserer gemeinsamen Erinnerung und Identität geworden sind. Der Anschlag auf dem Breitscheidplatz gehört zweifellos dazu. Zehn Jahre danach den Blick noch einmal auf dieses Ereignis und die Fragen zu richten, die bis heute offen sind, macht deutlich, wie fiktionales Erzählen dazu beitragen kann, Geschichte greifbar zu machen - und genau dafür steht 'Breitscheidplatz 19/12' und wir als ARD: relevante Geschichten zu erzählen, die uns als Gesellschaft beschäftigen."
Inhalt: Deutschland 2015: Der Islamische Staat rekrutiert Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg. Der NRW-Staatsschützer Laudin (Albrecht Schuch) beobachtet einen Medizinstudenten (Doguhan Kabadayi), der sich den Terrormilizen anschließen möchte. Um an die Hassprediger heranzukommen, die junge Männer radikalisieren, schleust Laudin einen Informanten in das IS-Milieu ein: den Ex-Kriminellen Murat Cem (Tamer Trasoglu), der sich seine riskanten Dienste bezahlen lässt. Dort lernt er einen jungen Mann kennen, den er für den Idealtypen eines künftigen Attentäters hält: Anis Amri (Wael Alkhatib), ein labiler und gewaltbereiter Einzelgänger. Cems Hinweisen geht die junge Polizeibeamtin Isra (Bayan Layla) nach, die selbst mit ihrer Familie aus dem Irak geflohen ist. Doch der BKA-Experte Heyse (Hanno Koffler) hält Amri für einen kleinen Fisch. Während Frankreich von Terrorwellen erschüttert wird, erwartet Laudin einen Anschlag in Deutschland. Im Nebel aus Befugnissen und Rivalitäten fällt Anis jedoch durchs Raster. Als er am 19. Dezember in Berlin zu einer Amokfahrt aufbricht, stellt sich ihm niemand in den Weg.
Vor der Kamera von Tim Kuhn standen Albrecht Schuch als gewissenhafter Anti-Terror-Ermittler Frank Laudin, Bayan Layla als mutige Polizeianwärterin Isra, Hanno Koffler als abgebrühter BKA-Karrierist Heyse und Tamer Trasoglu als zwielichtiger Undercover-Informant Murat Cem. Anis Amri wird von dem Berliner Nachwuchsschauspieler Wael Alkhatib gespielt. In weiteren Rollen sind Jeanne Goursaud, Bernd Hölscher, Sina Martens, Nuriye Jendroßek, Ibtasamm Shah u. v. a. zu sehen. "Breitscheidplatz 19/12" wurde in Wien und Berlin gedreht.
"Breitscheidplatz 19/12" ist eine Produktion der NEUESUPER in Koproduktion mit ARD Degeto Film, rbb, NDR und HR für die ARD. Verantwortliche Redakteure von "Breitscheidplatz 19/12" sind Christoph Pellander und Carolin Haasis (ARD Degeto Film), Kerstin Freels (rbb), Rike Steyer und Christian Granderath (beide NDR) und Jörg Himstedt (HR). Produzenten für NEUESUPER sind Simon Amberger, Rafael Parente und Korbinian Dufter.
Die ersten drei Folgen der Serie sind ab sofort für akkreditierte Journalist:innen im Presseservice der ARD abrufbar. Bei Interviewwünschen mit den Kreativen wenden Sie sich gerne an die Medusa Medienagentur.
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