Linz (www.anleihencheck.de) - Japans Staatsverschuldung liegt im Juli mit einer Bruttoschuldenquote von rund 240% des BIP weiterhin auf einem extrem hohen Niveau, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Wirtschaft zeige sich hingegen wieder etwas robuster und sei im zweiten Quartal, aufs Jahr hochgerechnet, gegenüber dem Vorquartal um 1,4% gewachsen. Zudem habe die Nachfrage nach Bankkrediten weiter zugelegt und die Wachstumsrate von 5% bereits zum fünften Mal in Folge überschritten. Auch das Wachstum der Reallöhne sei mit 2,4% - dem stärksten Anstieg seit 1997 - äußerst kräftig ausgefallen. Dies dürfte dem bislang stagnierenden privaten Konsum, der etwa die Hälfte der japanischen Wirtschaftsleistung ausmache, einen spürbaren Schub verleihen. Erst im Juni habe die BoJ den Leitzins auf das höchste Niveau seit mehr als 30 Jahren angehoben. Angesichts des zunehmenden Preisdrucks, der die Inflation im Juli auf 1,9% habe steigen lassen und der gravierenden Yen-Schwäche der vergangenen Monate stehe die japanische Zentralbank (BoJ) erneut unter Zugzwang. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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