Hannover (www.anleihencheck.de) - Europäische Staatsanleihen gerieten am Mittwoch klar unter Abgabedruck (nachdem der Ölpreis deutlich über die USD 100-Marke gestiegen war), so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".Investoren würden zunehmend mit einer länger anhaltenden, höheren Inflation und damit weiteren Zinserhöhungen in Europa rechnen. Die Rendite zweijähriger Bundesanleihen sei gestern bspw. auf 3,08% (+8 Bp) und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2024 gestiegen. Die Finanzmärkte würden inzwischen sogar erwarten, dass sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Bank of England bis Ende 2027 möglicherweise noch bis zu vier weitere Zinsschritte vornehmen könnten! Besonders kurzlaufende Anleihen seien daher verkauft worden, wodurch die Renditen deutlich angezogen hätten. Entsprechend hätten auch britische Staatsanleihen unter Selling Pressure gestanden; die Rendite zweijähriger Gilts sei auf 4,69% gestiegen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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