Das ging schnell, kommt aber nicht ganz überraschend: Bereits einige Tage vor Ablauf der offiziellen Annahmefrist kommt der französische Mischkonzern Vinci bei der All For One Group auf einen Stimmrechtsanteil von 83,56 Prozent. Damit hat Vinci die in den Angebotsunterlagen genannte Mindestschwelle von 75 Prozent (plus einer Aktie) frühzeitig erreicht. Offenbar stufen die meisten Investoren den Übernahmepreis von 67,50 Euro je All For One-Aktie als ähnlich attraktiv ein wie boersengefluester.de es tut (HIER). Im nächsten Schritt dürften die Franzosen auf ein Delisting aus dem Prime Standard zielen. Gehandelt würde die Aktie des SAP-Dienstleisters danach vermutlich nur noch im Hamburger Freiverkehr. Wichtig dazu die Passage in der offiziellen Offerte: "Die Bieterin beabsichtigt nicht, ein Delisting-Angebot zu einem Preis zu unterbreiten, der über dem Angebotspreis liegt." Sofern Vinci auf mindestens 90 bzw. 95 Prozent Stimmrechtsanteil kommt, dürfte sogar ein kompletter Börsenrückzug via Squeeze-out anstehen. Viel deutet also darauf hin, dass die Börsentage von All For One gezählt sind....Den vollständigen Artikel lesen ...
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