Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 10.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Mehr als 4,5 Mrd. USD US-Staatsgeld für alte Bohrlöcher, diese Aktie räumt auf
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 4008 | ISIN: EU000000EZB0 | Ticker-Symbol: -
1-Jahres-Chart  (nicht börsennotiert)
EUROPAEISCHE ZENTRALBANK Chart 1 Jahr
Dow Jones News
220 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Wenig Bewegung - Warten auf EZB-Aussagen

DJ MÄRKTE EUROPA/Wenig Bewegung - Warten auf EZB-Aussagen

DOW JONES--Wenig bewegt zeigen sich Europas Börsen am Donnerstagmittag vor dem EZB-Zinsentscheid. Der Abverkauf vom Vortag setzt sich nicht fort, obwohl das Umfeld weiter angespannt bleibt. Der Preis für Öl der Sorte Brent liegt weiter über der Marke von 101 Dollar, die Rendite der 10-jährigen US-Treasurys kratzt immer wieder an neuen Jahreshochs mit 4,87 Prozent in der Spitze. Auch in Deutschland steigt die Zehnjahresrendite weiter und erreicht mit 3,451 Prozent ein frisches 15-Jahreshoch. Haupttreiber bleibt die verfahrene Situation im Nahen Osten mit gegenseitigen Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran. Eine Deeskalation ist damit weiterhin nicht in Sicht.

Der DAX notiert kaum verändert bei 25.568 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gibt 0,1 Prozent nach auf 6.306 Punkte. Treiber hinter dem Renditeanstieg ist auch der hinter den Erwartungen zurückgebliebene Ankauf von US-Staatsanleihen. Das US-Finanzministerium kündigte am Vorabend Käufe von bis zu 6 Milliarden Dollar in langlaufenden Anleihen an. Die Markterwartung lag aber bei 8 bis 10 Milliarden Dollar.

Der Blick richtet sich nun auf die EZB-Zinsentscheidung am Nachmittag. Angesichts der hohen Inflation gilt eine Anhebung um 25 Basispunkte als ausgemacht. Anleger hoffen daher vor allem auf Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs.

Noch wichtiger für die Finanzmärkte ist aber die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche, da sie von viel höherer Unsicherheit geprägt ist. Als entscheidend gelten daher die US-Inflationsdaten, beginnend mit den US-Erzeugerpreisen am Nachmittag. Die für die Märkte noch relevanteren Verbraucherpreise werden am Freitag veröffentlicht.

AB Foods brechen nach dem Zwischenbericht um 11 Prozent ein. Nach Einschätzung von JP Morgan liefert der Bereicht kaum einen Grund, auf kurze Sicht optimistischer gestimmt zu sein. Bei Primark liege das flächenbereinigte Umsatzwachstum im vierten Quartal nur in Großbritannien leicht im positiven Bereich, insgesamt sei es jedoch um 3 Prozent gefallen.

Für Adidas geht es 3,4 Prozent nach unten, nachdem sich Morgan Stanley negativ geäußert hat. Das Kursziel wurde auf 190 nach zuvor 215 Euro gesenkt. Nach den zuletzt schwachen Geschäftszahlen im Sektor von JD Sports, On Running, Dick's Sporting Goods und Lululemon senken sie zudem bei Adidas die Gewinnschätzungen für 2026 um 8 Prozent.

SAP bleiben wie bereits in den vergangenen Tagen volatil, die Aktie verliert 2,2 Prozent. Rheinmetall geben 0,5 Prozent auf 1.010 Euro nach - bei einem Bruch der 1.000er-Marke könnte sich der Abwärtsdruck erhöhen.

=== 
Index          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.305,82  -0,1   -5,74    6.311,56      8,9 
Stoxx-50        5.326,01  -0,2   -11,56    5.337,57      8,3 
DAX          25.567,81  -0,0   -8,64    25.576,45      4,4 
MDAX          31.963,58  -0,4  -114,90    27.039,42      4,4 
TecDAX         3.973,96  -0,5   -20,75    3.091,28      9,7 
SDAX          18.573,25  +0,1   13,01    13.062,07      8,1 
FTSE          10.636,44  -0,3   -33,62    10.670,06      7,1 
CAC           8.170,50  +0,2   13,83    8.156,67      0,3 
SMI          13.827,71  +0,2   23,01    13.804,70      4,2 
ATX           6.880,79  +0,3   20,88    6.859,91      29,2 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:42 Uhr 
EUR/USD          1,1623  -0,1  -0,0009     1,1632     1,1631 
EUR/JPY          179,12  +0,3   0,5100     178,61    178,4300 
EUR/CHF          0,943  +0,1   0,0008     0,9422     0,9418 
EUR/GBP          0,8589  +0,1   0,0004     0,8585     0,8583 
USD/JPY          154,09  +0,4   0,5500     153,54    153,4100 
GBP/USD          1,3531  -0,1  -0,0011     1,3542     1,3549 
USD/CNY          6,7062  -0,0  -0,0015     6,7077     6,7077 
USD/CNH          6,7076  +0,0   0,0012     6,7064     6,7053 
AUS/USD          0,7197  -0,3  -0,0020     0,7217     0,7217 
Bitcoin/USD      78.018,52  -0,4  -305,02    78.323,54   78.630,11 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         97,45  +1,5    1,40      96,05 
Brent/ICE         102,29  +1,1    1,08     101,21 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.385,31  -0,3   -15,18    4.400,49 
Silber           65,73  -2,3   -1,54      67,27 
Platin         1.839,17  -3,0   -56,67    1.895,84 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2026 07:36 ET (11:36 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.