DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Deutscher Inlandstourismus per Juli auf Rekordkurs
Der deutsche Inlandstourismus befindet sich per Juli auf Rekordkurs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, konnten Beherbergungsbetriebe im Zeitraum Januar bis Juli 282,1 Millionen Übernachtungen verbuchen. Damit lag die Übernachtungszahl 0,9 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum und 0,4 Prozent über dem bisherigen Rekordwert von 281,1 Millionen Übernachtungen für diesen Zeitraum aus dem Vor-Corona-Jahr 2019. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg um 0,8 Prozent auf 235,0 Millionen und die von Gästen aus dem Ausland um 1,0 Prozent auf 47,1 Millionen. Für Juli alleine meldete Destatis 58,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Juli 2025.
Zahl registrierter Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 15,8% über Vj
Deutsche Amtsgerichte haben im Juni 2.266 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, waren das 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor. Von Januar bis Juni 2026 gingen demnach 12.812 Anträge auf Unternehmensinsolvenz ein. Das waren 6,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine höhere Zahl von Unternehmensinsolvenzen gab es zuletzt mit 13.253 Fällen im ersten Halbjahr 2013. Die Forderungen der Gläubiger aus den im ersten Halbjahr gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 18,5 Milliarden Euro. Von Januar bis Juni 2025 hatten die Forderungen bei rund 28,2 Milliarden Euro gelegen.
Wachstum der verarbeitenden Industrie in Neuseeland verlangsamt sich im August
Die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe Neuseelands ist im August weiter gewachsen, wenn auch in einem langsameren Tempo. Der jüngste Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von BNZ - BusinessNZ lag im August bei 53,1 Punkten. Das sind 1,2 Punkte weniger als die 54,3 im Juli, aber immer noch über dem langfristigen Durchschnitt der Umfrage von 52,5. "Die Befragten nennen weiterhin den Druck durch die Lebenshaltungskosten und den andauernden Konflikt im Nahen Osten als Gründe für ihre Zurückhaltung", sagte Catherine Beard, Direktorin für Interessenvertretung bei BusinessNZ. "Dass die neuen Aufträge und die Fertigwarenbestände jedoch komfortabel im Expansionsbereich bleiben, deutet darauf hin, dass es immer noch eine echte zugrunde liegende Nachfrage gibt", fügte sie hinzu.
Fraport: Cargo trotzt Passagier-Rückgang im August am Drehkreuz Frankfurt
Das Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt ist im August leicht um 0,3 Prozent auf rund 6,3 Millionen Fluggäste zurückgegangen. An einzelnen Tagen des Monats markierte der Airport mit über 220.000 Passagieren aber zugleich neue Jahreshöchstwerte, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Während die Zahl der Flugbewegungen den Angaben zufolge um 4,6 Prozent und die Höchststartgewichte um 1,6 Prozent nachgaben, entwickelte sich das Frachtgeschäft positiv: Das Cargo-Volumen legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf 179.400 Tonnen zu.
Kanadas Premier Carney hat nach eigenen Angaben in den letzten Tagen mit Trump gesprochen
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat nach eigenen Angaben in den letzten Tagen mit Präsident Trump gesprochen, nachdem die Handelsgespräche gescheitert waren und sich die diplomatischen Beziehungen verschlechtert hatten. Carney gab das Gespräch auf einer Pressekonferenz bekannt, die er gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abhielt. Bei dieser Gelegenheit sagte der kanadische Regierungschef, Ottawa werde Kiew Finanzmittel für den Kauf von Treibstoff und die Stärkung seiner Luftverteidigung zur Verfügung stellen. Carney verriet nicht, worüber er und Trump im Hinblick auf eine Wiederaufnahme der Gespräche zur Stabilisierung der Handelsbeziehungen gesprochen hatten. "Präsident Trump und ich stehen in regelmäßigem Kontakt", sagte Carney. "Ich habe in den letzten Tagen ein paar Mal mit ihm gesprochen, über Themen hier, über Themen im Iran und andere globale Entwicklungen, denn es ist Teil unserer Verantwortung, zusammenzuarbeiten und sehr eng zusammenzuarbeiten."
Trump hält "Deals" mit Demokraten bei Niederlage der Republikaner für möglich
US-Präsident Donald Trump hat die Möglichkeit von "Deals" mit einem von den Demokraten kontrollierten Kongress in Aussicht gestellt. Er wies die Vorstellung zurück, dass sein politisches Erbe in Gefahr sei, sollten die Republikaner nach den Zwischenwahlen ihre Mehrheiten verlieren. "Sehen Sie, ich führe Wahlkampf für andere Leute. Wenn Sie von meinem Erbe sprechen, werde ich ein Blocker sein. Ich werde am Ende ein Blocker sein. Ich werde all ihre schädlichen Vorhaben für zwei Jahre blockieren. Es wird nicht dasselbe sein, aber ich werde ein Blocker sein." Er fuhr fort: "Was soll ich Ihnen sagen? Und wahrscheinlich werde ich mit ihnen Deals machen können. Wissen Sie, sie werden einiges wollen - man wird Deals machen. So ist das eben." Er schien auch die Möglichkeit eines Amtsenthebungsverfahrens als unvermeidlich anzusehen, falls die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückerobern, und sagte sachlich: "Sie werden es mit einem Impeachment versuchen."
Trump lässt Publikum einen Wahlschwur ablegen: "Bitte heben Sie Ihre rechte Hand"
Präsident Trump hat einen Teil seiner Rede beim landesweiten Treffen der Republikaner genutzt, um die Anwesenden in der Arena zu einem Wahlversprechen zu bewegen. "Bitte heben Sie Ihre rechte Hand", sagte Trump am Donnerstag von der Bühne. "Ich schwöre dem größten Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten, der uns so sehr liebt, dass er kaum Luft bekommt, dass ich mit meiner Familie, meinen Freunden.. losziehen werde. Es ist mir egal, ob ich registriert bin oder nicht, ich werde wie die Hölle betrügen, so wie sie es tun... und wir werden am 3. November wählen gehen!"
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September 11, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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