Anzeige
Mehr »
Freitag, 11.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Positiver Ausblick: "STRONG BUY" für NurExone Biologic!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
127 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Fester - Erwartung an Fed-Zinserhöhung nach Daten gestiegen

DJ MÄRKTE USA/Fester - Erwartung an Fed-Zinserhöhung nach Daten gestiegen

DOW JONES--Kräftig aufwärts geht es an der Wall Street zum Wochenausklang. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise für August lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Gleichwohl hat sich die Erwartung an eine Zinserhöhung der US-Notenbank in der kommenden Woche nach den Daten deutlich erhöht. Sie wird am Zinsterminmarkt nun eine Wahrscheinlichkeit von 85 nach zuvor noch knapp 70 Prozent eingepreist. Möglicherweise hatten einige Akteure doch mit einer positiven Überraschung nach unten gerechnet und wägen nun noch einmal neu ab, dass die gemeldeten Raten weiter klar über dem Inflationsziel der Notenbank von 2,0 Prozent liegen.

Der Inflationsdruck in den USA hat wie erwartet auf dem Vormonatsniveau stagniert. Die Preise erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und lagen um 3,4 (Vormonat: 3,4) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, was exakt den Erwartungen der Analysten entsprach. Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,3 Prozent auf Monats- und um 2,4 (2,5) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten eine monatliche Rate von lediglich 0,2 Prozent und eine Jahresrate von 2,4 Prozent erwartet.

Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz rechnet nach den Daten damit, dass die US-Notenbank am nächsten Mittwoch ihren Leitzins erhöhen wird. "Die US-Verbraucherpreise sind im August deutlich um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Dies lag nicht nur am spürbar teureren Benzin. Noch wichtiger ist der zu hohe unterliegende Preisdruck, den die über den Erwartungen liegende Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel von 0,3 Prozent belegt", schreibt er in einem Kommentar. Auf ein Jahr hochgerechnet entspreche dies immerhin 3,5 Prozent.

Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach der Eröffnung 1,1 Prozent auf 52.618 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verbessert sich um 1,0 Prozent und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um bis zu 1,1 Prozent nach oben. Damit kommt es nach zuletzt vier Handelstagen in Folge mit Abgaben zu einer Erholung. Die US-Börsen zeigen sich weiter recht widerstandsfähig trotz der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise, Renditen auf Mehrjahreshochs und der Unsicherheit, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Stützend wirkt der kräftige Rückgang bei den Ölpreisen.

Diese geben nach der Rally der vergangenen Tage nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt um 3,2 Prozent auf 104,15 Dollar, steuert allerdings auf einen Wochengewinn von mehr als 10 Prozent zu. Der Markt bewerte nun sowohl die Dauer als auch die Schwere des Konflikts neu, zusammen mit einer klareren Erkenntnis der wachsenden Bedrohung für das regionale Angebot, so die Analysten von der ING. Unterdessen seien "die saudische Energieinfrastruktur und die Rohölexporte aus dem Roten Meer zunehmend gefährdet, da die Huthi im Jemen Saudi-Arabien ins Visier nehmen".

Die Renditen am US-Anleihemarkt geben leicht nach, nachdem sie im asiatischen Handel erneut Mehrjahreshochs markiert hatten. Die Rendite zehnjähriger Papiere verliert 2 Basispunkte auf 4,92 Prozent. Im Verlauf war bei 4,98 Prozent der höchste Stand seit Oktober 2023 erreicht worden. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe ist damit nur noch wenige Basispunkte von der 5,00-Prozent-Marke entfernt, "da die Rückkaufaktion des US-Finanzministeriums hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist", so Filip Andersson von der Danske Bank.

Der Goldpreis legt zu und holt einen Teil seiner Vortagesverluste wieder auf. Der Preis für die Feinunze steigt um 1,8 Prozent auf 4.392 Dollar. Das Edelmetall steuert aber auf einen Wochenverlust von mehr als 2 Prozent zu, belastet durch stark gestiegene Ölpreise, höhere Anleiherenditen und gestiegene Zinserhöhungserwartungen.

Der Dollar steigt nach den Daten zunächst auf ein Einwochenhoch, zeigt sich aktuell aber kaum verändert. Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche erhöhen die Verbraucherpreise die Aussichten auf eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank, möglicherweise bereits in der nächsten Woche, heißt es.

Bei den Einzelwerten klettern Oracle um 2,5 Prozent nach oben. Der Konzern hat im ersten Geschäftsquartal einen deutlich höheren Gewinn und Umsatz verbucht. Die Erlöse im Cloud-Infrastrukturgeschäft haben sich dabei mehr als verdoppelt. Die starken Zahlen werden die Sorgen der Anleger hinsichtlich der Fähigkeit des Konzerns, vertraglich vereinbarte Einnahmen in Barmittel umzuwandeln, zerstreuen, meinen die Analysten von JP Morgan.

Dagegen geht es für Adobe um 0,7 Prozent nach unten. Der Konzern hat seine Jahresprognose angehoben und nach eigenen Angaben die Marke von einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer erreicht. Gewinn und Umsatz stiegen im dritten Geschäftsquartal. Adobe hat allerdings mitgeteilt, dass die Umstellung des Geschäftsmodells das kurzfristige Wachstum der jährlich wiederkehrenden Einnahmen belasten könnte.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.617,64  +1,1  +553,54    52.064,10 
S&P-500         7.665,65  +1,0   +73,95    7.591,70 
NASDAQ Comp      26.359,97  +1,1  +278,24    26.081,73 
NASDAQ 100       29.383,54  +1,0  +280,03    29.103,51 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,59 +0,04    4,66      4,55 
5 Jahre           4,73 -0,00    4,80      4,71 
10 Jahre          4,92 -0,02    4,99      4,90 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:57 Uhr 
EUR/USD          1,1601  -0,1  -0,0009     1,1610     1,1627 
EUR/JPY          178,04  -0,7  -1,2600      179,3    179,1300 
EUR/CHF          0,9453  +0,2   0,0018     0,9435     0,9431 
EUR/GBP          0,8581  -0,1  -0,0012     0,8593     0,8591 
USD/JPY          153,46  -0,6  -0,9600     154,42    154,0400 
GBP/USD          1,3517  +0,1   0,0009     1,3508     1,3530 
USD/CNY          6,708  +0,0   0,0019     6,7061     6,7061 
USD/CNH          6,708  -0,1  -0,0065     6,7145     6,7128 
AUS/USD          0,7176  +0,3   0,0022     0,7154     0,7168 
Bitcoin/USD      77.810,06  +0,7   545,91    77.264,15   77.168,97 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         99,04  -3,4   -3,44     102,48 
Brent/ICE         104,15  -3,2   -3,48     107,63 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.392,39  +1,8   76,70    4.315,69 
Silber           65,01  +2,3    1,46      63,55 
Platin         1.808,53  +1,8   31,85    1.776,68 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 11, 2026 10:00 ET (14:00 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.