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CFDs verstehen, das Angebot von Smartbroker-CFD kennenlernen und die passende Trading-Plattform für den eigenen Stil finden. Ein praxisnaher Leitfaden für den Start ins smarte CFD-Trading.
Smartes CFD-Trading: Warum ein guter CFD-Broker wichtig ist
In den ersten Teilen dieser Serie haben wir über die CFD-Grundlagen, Kosten, Plattformen und gängige CFD-Mythen gesprochen. Im vierten und letzten Teil geht es um ein Thema, das viele Trader erst dann auf dem Schirm haben, wenn es zu spät ist: die Wahl des Brokers. Neben der Handelsstrategie, dem Risiko- und Money-Management spielt auch der Broker eine wichtige Rolle.
Die Wahl des richtigen Brokers
Es gibt einen Faktor, der über allem steht und trotzdem selten diskutiert wird: der Broker.
Wir können das mit einem Restaurant vergleichen. Ein Koch kann das beste Rezept der Welt haben. Wenn die Küche nicht funktioniert, der Herd ausfällt oder die Zutaten schlecht sind, wird das Ergebnis trotzdem enttäuschend sein. Beim Trading ist der Broker unsere Küche. Er liefert die Kurse, führt unsere Orders aus, berechnet den Spread und verwahrt unser Geld.
Orderausführung und Slippage
Ein Punkt, den Einsteiger selten beachten, ist die Qualität der Orderausführung. Wenn wir eine Order aufgeben, erwarten wir, dass sie zum angezeigten Kurs ausgeführt wird. In der Praxis kann es aber zu Abweichungen kommen. Das nennt sich Slippage.
Die Slippage entsteht, wenn zwischen dem Moment der Orderaufgabe und der tatsächlichen Ausführung eine Kursbewegung stattfindet. Das passiert vor allem bei schnellen Märkten, zum Beispiel während der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten.
Schauen wir uns ein Beispiel an: Wir setzen einen Stop Loss bei 18.000 Punkten im DAX. Eine Nachricht bewegt den Markt plötzlich stark nach unten. Unser Stop Loss wird ausgelöst, aber nicht bei 18.000, sondern bei 17.985. Diese 15 Punkte Slippage sind kein Betrug, sondern eine technische Realität. Wie groß die Slippage ausfällt, hängt aber auch vom Broker ab. Ein Broker mit guter Liquiditätsanbindung und schneller Infrastruktur hat in der Regel weniger Slippage als ein Anbieter, der technisch schlechter aufgestellt ist.
Im Algo-Trading, also beim automatisierten Handel, ist die Orderausführung besonders wichtig. Wenn ein Handelssystem pro Tag zehn Trades macht und bei jedem Trade durchschnittlich 2 Punkte durch Slippage verloren gehen, sind das 20 Punkte am Tag. Auf einen Monat hochgerechnet sind das rund 400 Punkte, die allein durch die Ausführungsqualität verloren gehen. Unterschiede in der Ausführungsqualität können die Handelskosten und das Risiko beeinflussen.
Der Spread als stiller Kostenfresser
Über den Spread haben wir bereits im zweiten Teil der Serie gesprochen. Aber im Kontext der Brokerwahl bekommt das Thema noch eine andere Dimension. Der Spread ist nämlich nicht bei jedem Broker gleich. Beim EUR/USD kann der Spread bei einem Broker bei 0,5 Pips liegen und bei einem anderen bei 1,5 Pips. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, läuft aber über die Zeit ordentlich auf. Ebenfalls ist der Spread oft nicht durchgehend gleich groß sondern abhängig von der aktuellen Marktphase dynamisch.
Rechnen wir das mal durch: Wenn wir pro Tag fünf Trades im EUR/USD machen und der Spreadunterschied zwischen zwei Brokern 1 Pip beträgt, dann sind das 5 Pips am Tag. Pro Pip zahlen wir bei einem Lot circa zehn Dollar. Das sind 50 Dollar am Tag oder rund 1.000 Dollar im Monat. Nur weil wir beim falschen Broker sind. An der Strategie haben wir dabei nichts geändert. Die gleichen Trades, die gleichen Einstiege, die gleichen Ausstiege. Der einzige Unterschied ist der Broker.

Bei der Wahl eines Brokers sollten wir deshalb nicht nur auf den Spread schauen, den der Broker auf seiner Webseite bewirbt. Viele Broker geben den minimalen Spread an, der in der Praxis nur selten erreicht wird. Aussagekräftiger ist der durchschnittliche Spread, den wir entweder auf der Webseite finden oder selbst im Demokonto beobachten können. Und wir sollten im Hinterkopf behalten, dass Kostenoptimierung keine Verluste verhindert.
Plattformstabilität im Alltag
Im zweiten Teil dieser Serie haben wir den MetaTrader und TradingView vorgestellt. Die Plattform an sich ist aber nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist der Server des Brokers, auf dem unsere Plattform läuft. Wenn der Server des Brokers langsam ist oder regelmäßig ausfällt, hilft uns auch die stabilste Software nichts. Technische Ausfälle und Verzögerungen können auch bei regulierten Brokern auftreten und lassen sich nicht vollständig ausschließen.
Auch die Qualität der Kursdaten hängt vom Broker ab. Wenn die Kurse lückenhaft oder verzögert sind, rechnen unsere Indikatoren mit falschen Werten und unsere Signale stimmen nicht. Das betrifft vor allem Trader, die auf kleineren Zeiteinheiten handeln, wo bereits eine Verzögerung von wenigen Sekunden einen Unterschied machen kann. Wer auf solide Kursdaten und stabile Server angewiesen ist, sollte den Broker vorher im Demokonto testen und auf Unregelmäßigkeiten achten.
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Regulierung: Mehr als ein Gütesiegel
Im dritten Teil haben wir den Mythos besprochen, dass der Broker gegen den Kunden handelt. Bei regulierten Brokern ist das durch die Aufsichtsbehörde praktisch ausgeschlossen.
Außerdem sorgt die Regulierung dafür, dass der Broker regelmäßig geprüft wird. Die Regulierungsbehörden kontrollieren, ob die Auflagen eingehalten werden, ob die Kostenstruktur transparent ist und ob Beschwerden von Kunden bearbeitet werden. Das ist keine Garantie, dass alles perfekt läuft, aber es ist ein Sicherheitsnetz, das bei unregulierten Anbietern komplett fehlt.
Unser Partnerbroker auf Smartbroker-CFD.de - GBE Brokers Limited - ist ein Beispiel für einen Broker, der im regulierten Umfeld arbeitet und transparente Konditionen bietet. Wichtig ist es, die Punkte aus dieser Artikelserie zu beherzigen (Grundlagen verstehen, Kosten kennen, Mythen durchschauen und den Broker sorgfältig auswählen).
Fazit der Serie
Mit diesem vierten Teil schließen wir unsere CFD-Serie ab. Vom ersten Verständnis, was ein CFD überhaupt ist, über die praktischen Aspekte wie Kosten und Plattformen, den Reality-Check der gängigsten Mythen bis hin zur Frage, warum der Broker am Ende doch eine große Rolle im Trading spielt.
Risikohinweis:
93,62% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel bei diesem Anbieter.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit einem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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