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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Diskussion um KI-Regulierung belastet Branchenaktien

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Diskussion um KI-Regulierung belastet Branchenaktien

DOW JONES--An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich zum Start in die neue Woche keine einheitliche Tendenz ausmachen. Mancherorts stützen die positiven Vorgaben der Wall Street vom Freitag, wobei der neuerliche Anstieg des Ölpreises die Kursgewinne aber begrenzt. Daneben veranlasst der für den späten Mittwoch erwartete Zinsentscheid der US-Notenbank einige Anleger zu Zurückhaltung, wie es heißt. Die Märkte erwarten mehrheitlich eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte.

Die am Wochenende von Anthropic-CEO Dario Amodei angestoßene Diskussion über eine stärkere Regulierung von KI belastet Chipaktien. Amodei sprach sich in einem Blog-Beitrag dafür aus, die Weiterentwicklung von KI-Modellen langsamer anzugehen, damit die Entwicklung von Mechanismen zur Risikoprävention damit Schritt halten könnten. Er reagierte damit auf die Kündigung eines KI-Forschers bei Anthropic wegen der seiner Meinung nach mit KI verbundenen Risiken und eigenständige Hacks durch KI in der jüngsten Vergangenheit. Andere Branchengrößen wie OpenAI-CEO Sam Altman und Tesla-CEO Elon Musk stimmten Amodei zu. Unterdessen verschiebt OpenAI wegen Sicherheitsbedenken seinen Börsengang.

In Südkorea fällt der technologielastige Kospi um 2,7 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio verliert 1 Prozent, während der breiter gefasste Topix um 0,6 Prozent steigt. Der Composite-Index in Shanghai notiert gut behauptet, der Hang-Seng-Index in Hongkong gewinnt 0,4 Prozent. In Sydney ist die Tendenz gut behauptet.

Unter den Chipwerten verbilligen sich die beiden südkoreanischen Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics um 5,5 und 3,1 Prozent. In Tokio geht es mit dem Kurs der Softbank Group, einer der größten Unterstützer von OpenAI, um 11,5 Prozent abwärts. Die Aktie des Chipherstellers Kioxia verliert 6 Prozent. Advantest büßen 3 Prozent ein. In Taiwan gibt die Aktie des weltgrößten Chip-Auftragsfertigers Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) um 1,2 Prozent nach.

Die Ölpreise ziehen derweil wieder an. Gründe dafür sind neue Angriffe der Huthi-Rebellen auf Ziele in Saudi-Arabien und die kurzfristige Verschiebung von Verhandlungen über die Straße von Hormus. Aktuell verteuert sich das Barrel Brentöl um 2,8 Prozent auf 107,53 Dollar. Der steigende Ölpreis befeuert Inflationssorgen und damit die Erwartung von Zinserhöhungen.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.746,40  +0,1    +0,4      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.166,60  +0,6   +19,0      08:00 
Kospi (Seoul)       6.726,69  -2,7   +59,6      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   24.893,11  +0,4    -2,9      10:00 
Shanghai-Composite     3.894,28  +0,2    -1,9      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.704,16  +0,1   +22,8      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.433,14  -1,7   -25,7      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.693,86  +0,4    +0,8      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Fr, 09:05 % YTD 
EUR/USD           1,1566  -0,3   1,1598     1,1606  -1,5 
EUR/JPY           178,05  +0,0   178,03     178,89  -3,2 
EUR/GBP           0,8564  -0,1   0,8570     0,8585  -1,7 
USD/JPY           153,94  +0,3   153,54     154,12  -1,7 
USD/KRW          1.344,24  +0,2  1.341,46    1.344,60  -6,7 
USD/CNY           6,7070  -0,0   6,7080     6,7090  -4,1 
USD/CNH           6,7068  0,0   6,7073     6,7094  -3,9 
USD/HKD           7,8427  0,0   7,8427     7,8417  +0,8 
AUD/USD           0,7149  -0,3   0,7168     0,7175  +7,2 
NZD/USD           0,5785  -0,5   0,5814     0,5831  +0,5 
BTC/USD          77.582,60  +0,3 77.326,53    77.300,33 -11,5 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          102,60  +2,6    2,55     100,05 
Brent/ICE          107,53  +2,8    2,92     104,61 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.325,91  -0,5   -21,41    4.347,32 
Silber            63,87  -0,9   -0,59      64,46 
Platin           1.797,28  +0,1    1,33    1.795,95 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

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September 14, 2026 00:50 ET (04:50 GMT)

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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