Leipzig (ots) -
Neben Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe kann ab sofort auch die Plazenta als wertvolle Stammzellquelle eingelagert werden
Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiger Moment. Sie bietet Familien aber auch eine einmalige Möglichkeit: die Sicherung wertvoller Stammzellen für die Zukunft. Vita 34 erweitert deshalb sein Angebot und ermöglicht Eltern seit Juli 2026, neben Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe erstmals auch Plazentagewebe einlagern zu lassen. Damit können nun alle wichtigen Stammzellquellen, die rund um die Geburt zur Verfügung stehen, gemeinsam gesichert werden.
Die Plazenta: Ein faszinierendes Organ mit großem medizinischem Potenzial
Während der Schwangerschaft versorgt die Plazenta das ungeborene Kind mit Sauerstoff und Nährstoffen und übernimmt wichtige Schutzfunktionen. Nach der Geburt wird sie meist nicht weiter genutzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen in ihr jedoch zunehmend eine wertvolle Quelle besonderer Stammzellen.[1,2]
Die Plazenta enthält verschiedene Zelltypen mit bemerkenswerten Eigenschaften. Forschende untersuchen seit Jahren, wie diese Zellen künftig dazu beitragen könnten, Regenerations- und Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen.[3,4]
Warum Stammzellen aus der Plazenta so interessant sind
Im Mittelpunkt des Interesses stehen sogenannte mesenchymale Stammzellen. Sie können sich zu unterschiedlichen Gewebearten entwickeln und setzen natürliche Botenstoffe frei, die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen können. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Gewebereparatur, die Bildung neuer Blutgefäße und die Regulation von Entzündungsreaktionen.[5,6]
Besonders Stammzellen aus der Plazenta zeigen Eigenschaften, die sie für die medizinische Forschung sehr interessant machen. Studien weisen darauf hin, dass sie das Immunsystem beeinflussen können und über eine hohe biologische Aktivität verfügen. Unterschiedliche Regionen der Plazenta enthalten zudem verschiedene Zellpopulationen, was das Potenzial dieser Ressource zusätzlich erhöht.[7,8]
Weltweit wird intensiv geforscht
Die Forschung zu Stammzellen aus der Plazenta entwickelt sich rasant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen derzeit ihren möglichen Einsatz bei verschiedenen Erkrankungen, darunter chronische Entzündungen, Erkrankungen des Immunsystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Erkrankungen und Lungenerkrankungen.[2,4]
Viele dieser Anwendungen befinden sich noch in der Forschung. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass das Interesse an Stammzellen aus der Plazenta kontinuierlich wächst und ihr Potenzial weltweit intensiv untersucht wird.[2,4]
Drei wertvolle Stammzellquellen in einer Vorsorge
Mit der neuen Einlagerungsmöglichkeit bietet Vita 34 Familien jetzt die Chance, alle drei wichtigen perinatalen Stammzellquellen gemeinsam zu sichern:
Nabelschnurblut enthält blutbildende Stammzellen, die bereits heute bei zahlreichen Erkrankungen des Blut- und Immunsystems medizinisch eingesetzt werden.[5]
Nabelschnurgewebe ist reich an mesenchymalen Stammzellen und steht im Fokus vieler Forschungsansätze zur Regeneration von Gewebe.[9]
Plazentagewebe ergänzt diese Möglichkeiten um weitere Zellpopulationen mit besonderen immunologischen und regenerativen Eigenschaften.[7,8]
Gemeinsam bieten diese Gewebe die größtmögliche Bandbreite an Stammzellressourcen, die zum Zeitpunkt der Geburt verfügbar sind.
Nur einmal im Leben möglich
Die Gewinnung von Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und Plazentagewebe erfolgt direkt nach der Geburt und ist für Mutter und Kind schmerzfrei. Danach schließt sich dieses Zeitfenster für immer.
Mit dem erweiterten Angebot ermöglicht Vita 34 Familien, eine zusätzliche biologische Ressource für mögliche zukünftige Entwicklungen in der Zellmedizin zu bewahren. Die Einlagerung schafft die Voraussetzung, dass diese einzigartigen Stammzellquellen auch in vielen Jahren noch verfügbar sind, wenn neue medizinische Möglichkeiten entstehen.
Vita 34 als Teil der FamiCord Gruppe verfügt über ein großes, auf Stammzellen spezialisiertes Know-How und hochmoderne Laborausstattungen zur Verarbeitung der Proben. Dadurch wird ein höchstes Maß an Qualität und Sicherheit garantiert.
Über Vita 34
Vita 34 ist eine Marke der FamiCord AG. Die FamiCord AG ist ein 1997 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Leipzig und ist nicht nur die führende Stammzellenbank Europas, sondern auch die drittgrößte weltweit. Angetrieben durch den Leitgedanken, allen Menschen eine gesündere Zukunft zu ermöglichen, erbringt die FamiCord AG als Full-Service-Anbieter mit weltweit rund 800 Mitarbeiter:innen alle Leistungen rund um die Gesundheitsvorsorge mit Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe.
Referenzen
1. Malek A, Bersinger NA. J Stem Cells. 2011;6(2):75-92.
2. Pethe P, Kale V. Reprod Biol. 2021;21(2):100508.
3. de la Torre P, Flores AI. Genes. 2021;12(6).
4. Talwadekar MD, et al. Sci Rep. 2015;5:15784.
5. Davies JE, Walker JT, Keating A. Stem Cells Transl Med. 2017;6(7):1620-1630.
6. Galieva LR, et al. Front Pharmacol. 2017;8:628.
7. Deng X, et al. Biochem Biophys Rep. 2024;39:10173.
8. Semenova E, et al. J Stem Cell Res Ther. 2017;7:2.
9. Malhotra A, et al. Pediatric Res. 2023;94:1631-1638.
Pressekontakt:
Benedikta Springer
dpmed GmbH
Tel: +49 89 71 67 231 - 10
Mobil: +49 171 - 790 26 42
E-Mail: benedikta.springer@dpmed.de
Original-Content von: VITA 34, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/41319/6351288
Neben Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe kann ab sofort auch die Plazenta als wertvolle Stammzellquelle eingelagert werden
Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiger Moment. Sie bietet Familien aber auch eine einmalige Möglichkeit: die Sicherung wertvoller Stammzellen für die Zukunft. Vita 34 erweitert deshalb sein Angebot und ermöglicht Eltern seit Juli 2026, neben Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe erstmals auch Plazentagewebe einlagern zu lassen. Damit können nun alle wichtigen Stammzellquellen, die rund um die Geburt zur Verfügung stehen, gemeinsam gesichert werden.
Die Plazenta: Ein faszinierendes Organ mit großem medizinischem Potenzial
Während der Schwangerschaft versorgt die Plazenta das ungeborene Kind mit Sauerstoff und Nährstoffen und übernimmt wichtige Schutzfunktionen. Nach der Geburt wird sie meist nicht weiter genutzt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen in ihr jedoch zunehmend eine wertvolle Quelle besonderer Stammzellen.[1,2]
Die Plazenta enthält verschiedene Zelltypen mit bemerkenswerten Eigenschaften. Forschende untersuchen seit Jahren, wie diese Zellen künftig dazu beitragen könnten, Regenerations- und Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen.[3,4]
Warum Stammzellen aus der Plazenta so interessant sind
Im Mittelpunkt des Interesses stehen sogenannte mesenchymale Stammzellen. Sie können sich zu unterschiedlichen Gewebearten entwickeln und setzen natürliche Botenstoffe frei, die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen können. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Gewebereparatur, die Bildung neuer Blutgefäße und die Regulation von Entzündungsreaktionen.[5,6]
Besonders Stammzellen aus der Plazenta zeigen Eigenschaften, die sie für die medizinische Forschung sehr interessant machen. Studien weisen darauf hin, dass sie das Immunsystem beeinflussen können und über eine hohe biologische Aktivität verfügen. Unterschiedliche Regionen der Plazenta enthalten zudem verschiedene Zellpopulationen, was das Potenzial dieser Ressource zusätzlich erhöht.[7,8]
Weltweit wird intensiv geforscht
Die Forschung zu Stammzellen aus der Plazenta entwickelt sich rasant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen derzeit ihren möglichen Einsatz bei verschiedenen Erkrankungen, darunter chronische Entzündungen, Erkrankungen des Immunsystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Erkrankungen und Lungenerkrankungen.[2,4]
Viele dieser Anwendungen befinden sich noch in der Forschung. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass das Interesse an Stammzellen aus der Plazenta kontinuierlich wächst und ihr Potenzial weltweit intensiv untersucht wird.[2,4]
Drei wertvolle Stammzellquellen in einer Vorsorge
Mit der neuen Einlagerungsmöglichkeit bietet Vita 34 Familien jetzt die Chance, alle drei wichtigen perinatalen Stammzellquellen gemeinsam zu sichern:
Nabelschnurblut enthält blutbildende Stammzellen, die bereits heute bei zahlreichen Erkrankungen des Blut- und Immunsystems medizinisch eingesetzt werden.[5]
Nabelschnurgewebe ist reich an mesenchymalen Stammzellen und steht im Fokus vieler Forschungsansätze zur Regeneration von Gewebe.[9]
Plazentagewebe ergänzt diese Möglichkeiten um weitere Zellpopulationen mit besonderen immunologischen und regenerativen Eigenschaften.[7,8]
Gemeinsam bieten diese Gewebe die größtmögliche Bandbreite an Stammzellressourcen, die zum Zeitpunkt der Geburt verfügbar sind.
Nur einmal im Leben möglich
Die Gewinnung von Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und Plazentagewebe erfolgt direkt nach der Geburt und ist für Mutter und Kind schmerzfrei. Danach schließt sich dieses Zeitfenster für immer.
Mit dem erweiterten Angebot ermöglicht Vita 34 Familien, eine zusätzliche biologische Ressource für mögliche zukünftige Entwicklungen in der Zellmedizin zu bewahren. Die Einlagerung schafft die Voraussetzung, dass diese einzigartigen Stammzellquellen auch in vielen Jahren noch verfügbar sind, wenn neue medizinische Möglichkeiten entstehen.
Vita 34 als Teil der FamiCord Gruppe verfügt über ein großes, auf Stammzellen spezialisiertes Know-How und hochmoderne Laborausstattungen zur Verarbeitung der Proben. Dadurch wird ein höchstes Maß an Qualität und Sicherheit garantiert.
Über Vita 34
Vita 34 ist eine Marke der FamiCord AG. Die FamiCord AG ist ein 1997 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Leipzig und ist nicht nur die führende Stammzellenbank Europas, sondern auch die drittgrößte weltweit. Angetrieben durch den Leitgedanken, allen Menschen eine gesündere Zukunft zu ermöglichen, erbringt die FamiCord AG als Full-Service-Anbieter mit weltweit rund 800 Mitarbeiter:innen alle Leistungen rund um die Gesundheitsvorsorge mit Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe.
Referenzen
1. Malek A, Bersinger NA. J Stem Cells. 2011;6(2):75-92.
2. Pethe P, Kale V. Reprod Biol. 2021;21(2):100508.
3. de la Torre P, Flores AI. Genes. 2021;12(6).
4. Talwadekar MD, et al. Sci Rep. 2015;5:15784.
5. Davies JE, Walker JT, Keating A. Stem Cells Transl Med. 2017;6(7):1620-1630.
6. Galieva LR, et al. Front Pharmacol. 2017;8:628.
7. Deng X, et al. Biochem Biophys Rep. 2024;39:10173.
8. Semenova E, et al. J Stem Cell Res Ther. 2017;7:2.
9. Malhotra A, et al. Pediatric Res. 2023;94:1631-1638.
Pressekontakt:
Benedikta Springer
dpmed GmbH
Tel: +49 89 71 67 231 - 10
Mobil: +49 171 - 790 26 42
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