Wuppertal/Bonn (ots) -
Außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt zum BRICS-Treffen: Zusammenschluss der Staaten habe ein "legitimes Ziel", wenn BRICS sich nicht gegen etwas aufstellt
Nach dem BRICS-Gipfel in Indien blickt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt, auf die Ergebnisse des Treffens: Der Zusammenschluss der BRICS-Staaten habe ein "legitimes Ziel", so Hardt im Interview mit phoenix: "Wenn BRICS sich nicht aufstellt gegen irgendetwas, sondern einfach eine starke Stimme bestimmter Nationen sein will, die bisher in der Weltpolitik nicht so sehr beachtet worden sind, dann ist das ein legitimes Ziel."
Sein Eindruck nach diesem Treffen sei, dass der indische Premierminister Narendra Modi das gute moderiert habe, " insbesondere als es darum ging, keine Feindeslinie gegen den Westen, den sogenannten, aufzubauen." Modi sei an guten Wirtschaftsbeziehungen zu Europa und Amerika interessiert. Zudem wolle Indien "weg von der militärischen Abhängigkeit, also Rüstungsabhängigkeit von Russland und Indien möchte auch was die Energiepolitik angeht, gerne stärker differenzieren", so der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion.
Die gemeinsame Erklärung der BRICS-Staaten fordert insbesondere maximale Zurückhaltung im Nahen Osten und ein schnelles Ende des Iran-Kriegs, aber: "Im Zweifel bei solchen Gipfeln muss es ja immer Einstimmigkeit über das Kommuniqué geben. Alles, was nicht drinsteht, ist eben nicht vereint", äußert Hardt gegenüber phoenix. Er gehe deshalb davon aus, dass Russland verhindert habe, "dass es zu einer Verurteilung des Krieges gegen die Ukraine kommt."
Das ganze Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/Dkd (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2FDkd&data=05%7C02%7CKommunikation%40phoenix.de%7C1f4e5aa7da9f4ddb66e008df123a0c6f%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639249712659322288%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=llBMHY3xL5ULkalHMoJ4gjVEig6liUSnZbzYCtezfFw%3D&reserved=0)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6351342
Außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt zum BRICS-Treffen: Zusammenschluss der Staaten habe ein "legitimes Ziel", wenn BRICS sich nicht gegen etwas aufstellt
Nach dem BRICS-Gipfel in Indien blickt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt, auf die Ergebnisse des Treffens: Der Zusammenschluss der BRICS-Staaten habe ein "legitimes Ziel", so Hardt im Interview mit phoenix: "Wenn BRICS sich nicht aufstellt gegen irgendetwas, sondern einfach eine starke Stimme bestimmter Nationen sein will, die bisher in der Weltpolitik nicht so sehr beachtet worden sind, dann ist das ein legitimes Ziel."
Sein Eindruck nach diesem Treffen sei, dass der indische Premierminister Narendra Modi das gute moderiert habe, " insbesondere als es darum ging, keine Feindeslinie gegen den Westen, den sogenannten, aufzubauen." Modi sei an guten Wirtschaftsbeziehungen zu Europa und Amerika interessiert. Zudem wolle Indien "weg von der militärischen Abhängigkeit, also Rüstungsabhängigkeit von Russland und Indien möchte auch was die Energiepolitik angeht, gerne stärker differenzieren", so der außenpolitische Sprecher der Unions-Fraktion.
Die gemeinsame Erklärung der BRICS-Staaten fordert insbesondere maximale Zurückhaltung im Nahen Osten und ein schnelles Ende des Iran-Kriegs, aber: "Im Zweifel bei solchen Gipfeln muss es ja immer Einstimmigkeit über das Kommuniqué geben. Alles, was nicht drinsteht, ist eben nicht vereint", äußert Hardt gegenüber phoenix. Er gehe deshalb davon aus, dass Russland verhindert habe, "dass es zu einer Verurteilung des Krieges gegen die Ukraine kommt."
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