DJ PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BANKENREGULIERUNG - Die EU-Kommission vermittelt erste Eindrücke, in welche Richtung sie denkt, wenn sie in den nächsten Wochen ein umfangreiches Gesetzespaket schnürt, das Europas Banken zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen soll. In einer Präsentation für den Rat, die der Börsen-Zeitung vorliegt, fasst die EU-Kommission unter der Frage "Wie sieht der Weg nach vorne aus?" ihre drei zentralen Ziele zusammen, die sie mit dem Bankenpaket Anfang nächstes Jahr adressieren will. Erstens will die EU-Behörde die Marktintegration vorantreiben und nennt hier verschiedene Maßnahmen. Zweitens will die EU-Kommission in ihrem Bankenpaket die Besonderheiten des EU-Bankensystems stärker berücksichtigen. Eine weitere Stellschraube, an der Brüssel zu drehen bereit ist, sind "zielgerichtete Anpassungen hinsichtlich der Anwendung internationaler Standards". (Börsen-Zeitung)
KI - Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hält die Forderung nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung "für richtig, aber kaum für umsetzbar". Der Rheinischen Post sagte Fuest: "Da Forschung grundsätzlich schwer zu überwachen ist und China sich kaum einbinden lassen wird, halte ich die Erfolgsaussichten einer Vereinbarung über langsamere KI-Entwicklung für gering." Fuest betonte: "Es gibt ein Wettrennen um Technologieführerschaft nicht nur zwischen den führenden Unternehmen in den USA, sondern auch zwischen den USA und China. Über die leistungsfähigste KI zu verfügen, ist nicht nur wirtschaftlich wichtig, sondern auch für die nationale Sicherheit." Der Ökonom erklärte weiter: "Es hilft nichts, wir müssen Forschung auch in die Richtung vorantreiben, Sicherheitsrisiken einzudämmen." (Rheinische Post)
BENZINPREISE - Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) rechnet erst im nächsten Jahr mit einer Beruhigung der Spritpreise: "Entscheidend ist jetzt die weitere Entwicklung vor allem im Nahen Osten. Käme es zu einem Friedensschluss, würden sich auch die Kraftstoffpreise allmählich beruhigen. Aber auch dann dauert es bis zu einer völligen Marktnormalisierung weit bis ins Jahr 2027, denn es ist viel Raffineriekapazität verloren gegangen", sagte Alexander von Gersdorff, Sprecher von en2x. (Rheinische Post)
ANLEIHEMARKT - Angesichts der Unruhe an den Anleihemärkten hat der Präsident der Eurogruppe, Kyriakos Pierrakakis, die Regierungen zur Haushaltskonsolidierung und Reformen ermahnt. Steigende Zinsen würden den Druck auf die Staatshaushalte erhöhen, sagte er im Interview. "Solide Finanzen sind ebenfalls von existenzieller Bedeutung", sagte der griechische Finanzminister. "Ich komme aus einem Land, das das auf die harte Tour lernen musste." (Handelsblatt)
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September 15, 2026 00:51 ET (04:51 GMT)
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