DJ MÄRKTE ASIEN/Leichter - Chinesische Konjunkturdaten bewegen kaum - Ölpreise steigen
DOW JONES--Mit Verlusten zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am Dienstag. Sie folgen damit den negativen Vorgaben der Wall Street. Dort hatte die Diskussion um eine stärkere Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) vor allem den Technologiesektor belastet, was aber am Montag an den ostasiatischen Märkten bereits vorher gespielt wurde. Dazu kommen wieder steigenden Ölpreise, was Inflationssorgen schürt. Brent verteuert sich um 1,5 Prozent auf 107,22 Dollar, hatte am Vortag aber auch schon fast 110 Dollar gekostet. Börsianer verweisen auf anhaltende Angriffe in der Straße von Hormus. Dazu wurden Verhandlungen um eine Durchfahrt durch den wichtigen Handelsweg zu Wochenbeginn vertagt.
Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen liegt wieder bei 5,00 Prozent. Die Marke wat am Vortag erstmals seit Oktober 2023 wieder übersprungen worden, ehe die Renditen wieder etwas sanken.
Marktteilnehmer sprechen auch von Zurückhaltung im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. Eine Zinserhöhung gilt weitgehend als sicher. Wichtig dürften daneben mögliche Aussagen von US-Notenbankpräsident Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad werden.
Für den Topix in Tokio geht es um 0,7 Prozent nach unten. Chipwerte geben nur noch leicht nach: Tokyo Electron und Renesas kommen um je ein halbes Prozent zurück, Advantest um 1,8 Prozent. Softbank können sich dagegen um 7,8 Prozent kräftig erholen, Kioxia machen 0,9 Prozent gut.
Der technologielastige Kospi in Seoul gibt um 0,8 Prozent nach. Hier zeigen sich die beiden Schwergewichte SK Hynix und Samsung Electronics kaum bewegt nach den Vortagesverlusten. Die CEOs von Anthropic, OpenAI und SpaceX hatten am Wochenende zu einer Verlangsamung der Entwicklung von KI-Modellen aufgerufen, was Spekulationen über ein geringeres Tempo bei der Entwicklung von KI-Modellen schürte.
Der Shanghai-Composite verliert 0,1 Prozent und der Hang-Seng-Index in Hongkong fällt um 0,2 Prozent. Neue chinesischen Konjunkturdaten bewegen damit kaum. Die Einzelhandelsumsätze, eine wichtige Kennzahl für Chinas Binnenkonsum, stieg im August mit 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weniger als von Ökonomen mit 0,8 Prozent erwarten. Chinas Industrieproduktion überraschte dagegen mit einem Anstieg von 5,2 Prozent im August im Vergleich zum Vorjahr, gestützt durch eine robuste Nachfrage aus dem Ausland, . Ökonomen hatten lediglich mit einem Wachstum von 4,7 Prozent gerechnet. Die Anlageinvestitionen in China reduzierten sich im Zeitraum von Januar bis August wie erwartet um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
=== INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss S&P/ASX 200 (Sydney) 8.672,20 -0,9 -0,5 8:00 Topix 500 (Tokio) 3.147,64 -0,7 +18,3 8:00 Kospi (Seoul) 6.633,03 -0,8 +57,3 8:30 Hang-Seng (Hongkong) 24.859,45 -0,2 -3,0 10:00 Shanghai-Composite 3.881,41 -0,1 -2,2 9:00 Straits-Times (Singapur) 5.659,78 -1,0 +21,8 11:00 IDX Comp. (Indonesien) 6.474,36 -0,9 -25,1 10:00 KLCI (Malaysia) 1.685,57 -0,7 +0,3 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mo, 9:25 Uhr % YTD EUR/USD 1,1535 -0,1 1,1547 1,1554 -1,8 EUR/JPY 178,50 +0,2 178,22 178,38 -3,0 EUR/GBP 0,8553 +0,0 0,8552 0,8561 -1,9 USD/JPY 154,73 +0,3 154,35 154,38 -1,2 USD/KRW 1.353,80 +0,5 1.347,03 1.345,93 -6,0 USD/CNY 6,7096 +0,0 6,7082 6,7073 -4,1 USD/CNH 6,7113 +0,0 6,7086 6,7076 -3,8 USD/HKD 7,8436 0,0 7,8435 7,8432 +0,8 AUD/USD 0,7118 -0,3 0,7137 0,7140 +6,7 NZD/USD 0,5754 -0,4 0,5776 0,5779 -0,0 BTC/USD 77.640,27 -1,8 79.095,50 77.709,27 -11,5 ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 103,21 +1,8 1,82 101,39 Brent/ICE 107,22 +1,5 1,54 105,68 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.303,32 +0,1 5,43 4.297,89 Silber 63,30 +0,1 0,07 63,23 Platin 1.772,74 +0,8 13,31 1.759,43 (Angaben ohne Gewähr) ===
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