Frankfurt (ots) -
Digitale Plattformen gelten als Schlüssel zu schnellerer Innovation, effizienteren Abläufen und neuen Geschäftsmodellen im Banking. Trotzdem bleiben viele Initiativen hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür liegt meist in Entscheidungen, die lange vor der eigentlichen Entwicklung getroffen werden. Das neue Whitepaper der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro zeigt, welche strategischen, organisatorischen und technologischen Weichen über den langfristigen Erfolg entscheiden.
"Die meisten Plattformprojekte scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern daran, dass Organisationen zu früh über Architektur nachdenken und zu spät den eigentlichen Zweck der Plattform definieren", sagt Patrick Armbruster, Vorstand bei Cofinpro. "Wer sein 'Warum' nicht kennt, entwickelt vielleicht gute Software, baut aber keine erfolgreiche Plattform."
Digitale Plattformen bieten im Vergleich zu klassischen Fachanwendungen den Vorteil, dass sie eine gemeinsame Grundlage für mehrere Produkte, Institute oder Vertriebskanäle bilden. Bestehende Funktionen lassen sich wiederverwenden, regulatorische Anforderungen können zentral umgesetzt werden und neue Angebote lassen sich deutlich schneller entwickeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Produkt, Organisation und Architektur von Beginn an gemeinsam konzipiert werden.
Die drei Erfolgsfaktoren nachhaltiger Plattformen
Das Whitepaper identifiziert drei Faktoren, die über den langfristigen Erfolg einer Plattform entscheiden:
1. Produkt & Kundenzentrierung: Plattformen entstehen aus einem konkreten Kundenbedarf. Mithilfe eines marktfähigen MVPs (Minimum Viable Product) wird die Idee frühzeitig validiert und anhand realer Nutzungserfahrungen kontinuierlich weiterentwickelt.
2. Organisation & Skalierung: Mit der Plattform muss auch die Organisation wachsen. Klare Verantwortlichkeiten, cross-funktionale Teams und skalierbare Delivery-Strukturen verhindern, dass der Abstimmungsaufwand mit der Zeit die Entwicklung bremst.
3. Architektur & Technologie: Modulare, an fachlichen Domänen ausgerichtete Architekturen reduzieren Abhängigkeiten und schaffen die Grundlage dafür, neue Funktionen später flexibel integrieren zu können.
"Mit zwei Teams funktioniert fast alles über Zuruf. Mit zwanzig Teams ist das nicht mehr der Fall", sagt Michael Heck, Director bei Cofinpro. "Viele glauben, Skalierung bedeute einfach mehr Teams. Tatsächlich vervielfachen sich die Abhängigkeiten. Und ohne klare Verantwortlichkeiten wird aus zusätzlicher Kapazität schnell Reibung."
Zukunftsfähigkeit entsteht durch Veränderbarkeit
Welche Wirkung eine passende Architektur erzielen kann, zeigt das Whitepaper anhand eines Praxisbeispiels aus dem Wertpapiergeschäft. Dort wurde eine KI-gestützte Suche in eine bestehende Plattform integriert, ohne die Kernsysteme austauschen oder die Prozesse grundlegend verändern zu müssen.
"Eine Plattform wird nicht dadurch zukunftsfähig, dass sie moderne Technologien einsetzt", sagt Markus Koschier, Partner bei Cofinpro. "Echter Mehrwert entsteht, wenn Architektur und fachliche Verantwortlichkeiten zusammenpassen. Dann können Teams unabhängig arbeiten und neue Anforderungen schnell umsetzen."
Cofinpro versteht digitale Plattformen nicht als zeitlich begrenzte Projekte, sondern als Langläufer. "Viele Teams wollen beim ersten Go-live schon alles liefern", sagt Armbruster. "Erfolgreiche Plattformen starten bewusst klein und entwickeln sich Schritt für Schritt mit ihren Nutzern weiter - auf Basis von Feedback und auf Basis von Mehrwert für die Kunden."
Über das Whitepaper
Das Whitepaper "Digitale Plattformen im Banking: Dem Nordstern folgend" zeigt die strategischen, organisatorischen und technologischen Faktoren, die über den langfristigen Erfolg digitaler Plattformen in Finanzinstituten entscheiden. Es enthält ein anonymisiertes Praxisbeispiel aus einem großen deutschen Finanzverbund, Interviews mit drei Experten von Cofinpro sowie zehn Erkenntnisse aus mehr als zehn Jahren Plattformbau. Das Whitepaper steht hier (https://cofinpro.de/mediathek/digitale-plattformen-im-banking-dem-nordstern-folgend) kostenlos zum Download bereit.
Über Cofinpro (www.cofinpro.de)
Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Banken und Fondsgesellschaften in der Management-, Fach- und Technologieberatung. Zu den Kunden zählen große Geschäftsbanken, die Sparkassen-Finanzgruppe und die Genossenschaftliche FinanzGruppe. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen rund 270 Bank- und Technologieexperten. Das Haus hat 2026 zum 16. Mal in Folge vom Great Place to Work Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands erhalten.
Pressekontakt:
corpNEWSmedia
Christoph Seeger
Redaktion
Tel.: +49 (0) 40 207 6969 81
E-Mail: christoph.seeger@corpnewsmedia.de
Original-Content von: Cofinpro AG, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/104351/6352109
Digitale Plattformen gelten als Schlüssel zu schnellerer Innovation, effizienteren Abläufen und neuen Geschäftsmodellen im Banking. Trotzdem bleiben viele Initiativen hinter den Erwartungen zurück. Der Grund dafür liegt meist in Entscheidungen, die lange vor der eigentlichen Entwicklung getroffen werden. Das neue Whitepaper der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro zeigt, welche strategischen, organisatorischen und technologischen Weichen über den langfristigen Erfolg entscheiden.
"Die meisten Plattformprojekte scheitern nicht an der Technologie. Sie scheitern daran, dass Organisationen zu früh über Architektur nachdenken und zu spät den eigentlichen Zweck der Plattform definieren", sagt Patrick Armbruster, Vorstand bei Cofinpro. "Wer sein 'Warum' nicht kennt, entwickelt vielleicht gute Software, baut aber keine erfolgreiche Plattform."
Digitale Plattformen bieten im Vergleich zu klassischen Fachanwendungen den Vorteil, dass sie eine gemeinsame Grundlage für mehrere Produkte, Institute oder Vertriebskanäle bilden. Bestehende Funktionen lassen sich wiederverwenden, regulatorische Anforderungen können zentral umgesetzt werden und neue Angebote lassen sich deutlich schneller entwickeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Produkt, Organisation und Architektur von Beginn an gemeinsam konzipiert werden.
Die drei Erfolgsfaktoren nachhaltiger Plattformen
Das Whitepaper identifiziert drei Faktoren, die über den langfristigen Erfolg einer Plattform entscheiden:
1. Produkt & Kundenzentrierung: Plattformen entstehen aus einem konkreten Kundenbedarf. Mithilfe eines marktfähigen MVPs (Minimum Viable Product) wird die Idee frühzeitig validiert und anhand realer Nutzungserfahrungen kontinuierlich weiterentwickelt.
2. Organisation & Skalierung: Mit der Plattform muss auch die Organisation wachsen. Klare Verantwortlichkeiten, cross-funktionale Teams und skalierbare Delivery-Strukturen verhindern, dass der Abstimmungsaufwand mit der Zeit die Entwicklung bremst.
3. Architektur & Technologie: Modulare, an fachlichen Domänen ausgerichtete Architekturen reduzieren Abhängigkeiten und schaffen die Grundlage dafür, neue Funktionen später flexibel integrieren zu können.
"Mit zwei Teams funktioniert fast alles über Zuruf. Mit zwanzig Teams ist das nicht mehr der Fall", sagt Michael Heck, Director bei Cofinpro. "Viele glauben, Skalierung bedeute einfach mehr Teams. Tatsächlich vervielfachen sich die Abhängigkeiten. Und ohne klare Verantwortlichkeiten wird aus zusätzlicher Kapazität schnell Reibung."
Zukunftsfähigkeit entsteht durch Veränderbarkeit
Welche Wirkung eine passende Architektur erzielen kann, zeigt das Whitepaper anhand eines Praxisbeispiels aus dem Wertpapiergeschäft. Dort wurde eine KI-gestützte Suche in eine bestehende Plattform integriert, ohne die Kernsysteme austauschen oder die Prozesse grundlegend verändern zu müssen.
"Eine Plattform wird nicht dadurch zukunftsfähig, dass sie moderne Technologien einsetzt", sagt Markus Koschier, Partner bei Cofinpro. "Echter Mehrwert entsteht, wenn Architektur und fachliche Verantwortlichkeiten zusammenpassen. Dann können Teams unabhängig arbeiten und neue Anforderungen schnell umsetzen."
Cofinpro versteht digitale Plattformen nicht als zeitlich begrenzte Projekte, sondern als Langläufer. "Viele Teams wollen beim ersten Go-live schon alles liefern", sagt Armbruster. "Erfolgreiche Plattformen starten bewusst klein und entwickeln sich Schritt für Schritt mit ihren Nutzern weiter - auf Basis von Feedback und auf Basis von Mehrwert für die Kunden."
Über das Whitepaper
Das Whitepaper "Digitale Plattformen im Banking: Dem Nordstern folgend" zeigt die strategischen, organisatorischen und technologischen Faktoren, die über den langfristigen Erfolg digitaler Plattformen in Finanzinstituten entscheiden. Es enthält ein anonymisiertes Praxisbeispiel aus einem großen deutschen Finanzverbund, Interviews mit drei Experten von Cofinpro sowie zehn Erkenntnisse aus mehr als zehn Jahren Plattformbau. Das Whitepaper steht hier (https://cofinpro.de/mediathek/digitale-plattformen-im-banking-dem-nordstern-folgend) kostenlos zum Download bereit.
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Cofinpro unterstützt Deutschlands führende Banken und Fondsgesellschaften in der Management-, Fach- und Technologieberatung. Zu den Kunden zählen große Geschäftsbanken, die Sparkassen-Finanzgruppe und die Genossenschaftliche FinanzGruppe. Gegründet 2007 als mitarbeitergetragene Aktiengesellschaft beschäftigt die Unternehmensberatung inzwischen rund 270 Bank- und Technologieexperten. Das Haus hat 2026 zum 16. Mal in Folge vom Great Place to Work Institut die Auszeichnung als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands erhalten.
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