DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Schwache Binnennachfrage belastet weiterhin chinesische Wirtschaftsaktivität
Chinas Investitionsflaute und die Konsumausgaben litten weiterhin unter der schwachen Binnennachfrage, trotz einer lebhaften Industrieproduktion, die von robusten Exporten angetrieben wurde. Die Anlageinvestitionen fielen im Zeitraum von Januar bis August um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Nationale Statistikamt am Dienstag mitteilte. Damit weitete sich der Rückgang gegenüber den ersten sieben Monaten des Jahres aus, in denen er bei 6,7 Prozent gelegen hatte. Von Ökonomen war ein Rückgang der Investitionen um 7,2 Prozent erwartet worden. Die Immobilieninvestitionen sanken in den ersten acht Monaten im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im vergangenen Monat um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies war weniger als der Anstieg von 0,6 Prozent im Juli und verfehlte die von befragten Ökonomen erwartete Zunahme von 0,8 Prozent. Chinas Industrieproduktion überraschte jedoch mit einem Anstieg von 5,2 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 4,7 Prozent gerechnet.
Arbeitslosigkeit in Großbritannien vor BOE-Sitzung unverändert
Die Arbeitslosigkeit in Großbritannien ist in den drei Monaten bis Juli unverändert geblieben. Der Arbeitsmarkt zeigt damit vor einer Sitzung der Bank of England in dieser Woche weiterhin Anzeichen einer Schwäche. Die Arbeitslosenquote lag laut den am Dienstag vom nationalen Statistikamt (Office for National Statistics) veröffentlichten Daten bei 4,9 Prozent und war damit gegenüber den drei Monaten bis Juni unverändert. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen von Ökonomen, die vom Wall Street Journal befragt worden waren. Die Quote bewegt sich damit weiter in der Nähe eines Fünfjahreshochs.
US-Umweltbehörde EPA streicht einige CO2-Emissionsvorschriften für Kraftwerke
Die US-Umweltschutzbehörde EPA will nach eigenen Angaben einige der bisherigen Vorschriften für die CO2-Emissionen von Kraftwerken in den USA aufheben. Mit diesem Schritt werden zentrale Weichenstellungen der beiden früheren Präsidenten Obama und Biden hinsichtlich der Kohlenstoffemissionen rückgängig gemacht. Die erste Maßnahme würde die in der Biden-Präsidentschaft eingeführten Vorschriften zur Eindämmung der Verschmutzung durch Kohlekraftwerke und für neu gebaute, mit Erdgas betriebene Kraftwerke, zurücknehmen. Die andere betrifft die umfassendere Befugnis der EPA, Klimaemissionen im Rahmen des Clean Air Act zu regulieren. Dieser Schritt könnte künftige Regierungen ganz grundsätzlich daran hindern, CO2-Emissionen aus Kraftwerken zu begrenzen.
Verkäufe von Privatimmobilien in Singapur brechen im August ein
Die Verkäufe von Privatimmobilien in Singapur sind im vergangenen Monat eingebrochen, da die Bauträger die Zahl der Projektstarts zurückfuhren. Bauträger verkauften im August 153 Einheiten, exklusive sogenannter Executive Condominiums. Dies entspricht einem Rückgang von 79 Prozent gegenüber Juli, wie die Stadtentwicklungsbehörde (Urban Redevelopment Authority) am Dienstag mitteilte. Die Zahl lag damit unter den 2.142 Einheiten, die im August des Vorjahres verkauft worden waren. Der Rückgang dürfte auf den siebten Monat des Mondkalenders zurückzuführen sein. Dieser begann in diesem Jahr Mitte August und gilt in Singapur typischerweise als ungünstiger Zeitraum für den Immobilienkauf. Im Jahr 2025 begann der siebte Monat des Mondkalenders eher gegen Ende August.
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September 15, 2026 03:53 ET (07:53 GMT)
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