Linz (www.anleihencheck.de) - Mit dem Regierungswechsel im April ging in Ungarn nicht nur eine sechzehn Jahre währende Ära zu Ende, auch die wirtschaftspolitischen Vorzeichen haben sich seither spürbar gedreht, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Inflation sei auf 1,8 Prozent gefallen, deutlich unter das bisherige Ziel der Notenbank, und der Forint (HUF) habe sich seit dem Wahlausgang merklich gefestigt, nachdem er unter der Vorgängerregierung phasenweise stark unter Druck gestanden sei. Die neue Führung der ungarischen Notenbank signalisiere nun, den Lockerungskurs vorerst zu pausieren und stattdessen über eine Senkung des Inflationsziels von 3 auf 2,5 Prozent nachzudenken - ein Schritt, der Ungarn geldpolitisch spürbar näher an den Euroraum heranrücken würde. Bei der Sitzung kommende Woche dürfte der Leitzins deshalb unverändert bleiben. Für Firmen mit Geschäften in Ungarn sei die neu gewonnene Stabilität eine echte Erleichterung nach Jahren erratischer Geldpolitik und schwankender Planungsgrundlagen. (15.09.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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