Berlin (ots) -
Millionen Menschen in Syrien und im Libanon leiden weiterhin unter den Folgen von Krieg, Vertreibung und wirtschaftlicher Krise. Viele haben keinen verlässlichen Zugang zu Wasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung. Das neue Konsortium unter Leitung der Johanniter-Auslandshilfe setzt gezielt an diesen Lücken an. Finanziert wird das Projekt durch das Auswärtige Amt und Spenden an Aktion Deutschland Hilft, in dem die Johanniter, der ASB und arche nova Mitglied sind.
Integrierter Ansatz: Gesundheit, Ernährung, WASH
Gemeinsam mit ihnen und sieben lokalen Partnerorganisationen verfolgt das Projekt einen sektorübergreifenden Ansatz aus medizinischer Versorgung, Ernährungssicherung sowie Wasser-, Sanitär- und Hygienemaßnahmen (WASH). Rund 90.000 Menschen in besonders betroffenen Gemeinden in Nordsyrien und im Libanon profitieren von den Maßnahmen.
Lokale Partnerschaften stärken Nachhaltigkeit
Die Projektumsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Syrien und im Libanon. Das stärkt lokale Strukturen und verbessert die Effizienz der Hilfe.
Mit der Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen sowie mobilen Teams stellen sie die medizinische Grundversorgung sicher. Besonders gefährdete Haushalte erhalten Unterstützung zur Sicherung ihrer Ernährung. WASH-Maßnahmen reduzieren das Risiko wasserbedingter Krankheiten und verbessern die Lebensbedingungen in Gemeinden und Notunterkünften.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen Verzahnung der verschiedenen Hilfsmaßnahmen. Familien, die beispielsweise in einer Gesundheitseinrichtung behandelt werden, können bei Bedarf unmittelbar an Angebote der Ernährungssicherung oder der WASH-Versorgung vermittelt werden. Dadurch werden akute Bedarfe umfassender adressiert und die Wirksamkeit der humanitären Hilfe erhöht.
"Besonders in langanhaltenden Krisen ist es wichtig, Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir auf eine verlässliche und umfassende Unterstützung, die akute Bedürfnisse adressiert und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften stärkt", sagt Sevin Ibrahim, Johanniter-Programmverantwortliche für Syrien und Libanon.
"Mehr als ein Jahrzehnt Krieg hat in Syrien Spuren hinterlassen - zerstörte Wassersysteme, überfüllte Vertriebenen-Camps, ein kollabiertes Gesundheitssystem. arche nova bringt seine WASH-Expertise in das Konsortium ein, um gemeinsam lebensrettende Hilfe zu leisten - sektorübergreifend, nachhaltig und nah an den Menschen", sagt Julian Jekel, Landesleiter Syrien bei arche nova.
"Mit diesem gemeinsamen Projekt bauen wir unser Engagement in Syrien konsequent aus und erreichen künftig auch Regionen, in denen wir bislang nicht tätig sein konnten. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen stärken wir die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen der Menschen. Die enge Zusammenarbeit mit den Johannitern und arche nova ermöglicht es uns, die Menschen bedarfsgerecht und nachhaltig zu unterstützen." sagt Carsten Stork, Leiter der ASB-Auslandshilfe.
Hinweis an Redaktionen:
Ein Team der Johanniter ist diese Woche im Libanon unterwegs und kann aktuell von der Situation vor Ort berichten. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.
Pressekontakt:
Sandra Lorenz, Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe, Tel.: 0172 / 563 87 40, sandra.lorenz@johanniter.de
Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/14240/6352435
Millionen Menschen in Syrien und im Libanon leiden weiterhin unter den Folgen von Krieg, Vertreibung und wirtschaftlicher Krise. Viele haben keinen verlässlichen Zugang zu Wasser, Nahrung oder medizinischer Versorgung. Das neue Konsortium unter Leitung der Johanniter-Auslandshilfe setzt gezielt an diesen Lücken an. Finanziert wird das Projekt durch das Auswärtige Amt und Spenden an Aktion Deutschland Hilft, in dem die Johanniter, der ASB und arche nova Mitglied sind.
Integrierter Ansatz: Gesundheit, Ernährung, WASH
Gemeinsam mit ihnen und sieben lokalen Partnerorganisationen verfolgt das Projekt einen sektorübergreifenden Ansatz aus medizinischer Versorgung, Ernährungssicherung sowie Wasser-, Sanitär- und Hygienemaßnahmen (WASH). Rund 90.000 Menschen in besonders betroffenen Gemeinden in Nordsyrien und im Libanon profitieren von den Maßnahmen.
Lokale Partnerschaften stärken Nachhaltigkeit
Die Projektumsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in Syrien und im Libanon. Das stärkt lokale Strukturen und verbessert die Effizienz der Hilfe.
Mit der Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen sowie mobilen Teams stellen sie die medizinische Grundversorgung sicher. Besonders gefährdete Haushalte erhalten Unterstützung zur Sicherung ihrer Ernährung. WASH-Maßnahmen reduzieren das Risiko wasserbedingter Krankheiten und verbessern die Lebensbedingungen in Gemeinden und Notunterkünften.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen Verzahnung der verschiedenen Hilfsmaßnahmen. Familien, die beispielsweise in einer Gesundheitseinrichtung behandelt werden, können bei Bedarf unmittelbar an Angebote der Ernährungssicherung oder der WASH-Versorgung vermittelt werden. Dadurch werden akute Bedarfe umfassender adressiert und die Wirksamkeit der humanitären Hilfe erhöht.
"Besonders in langanhaltenden Krisen ist es wichtig, Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir auf eine verlässliche und umfassende Unterstützung, die akute Bedürfnisse adressiert und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften stärkt", sagt Sevin Ibrahim, Johanniter-Programmverantwortliche für Syrien und Libanon.
"Mehr als ein Jahrzehnt Krieg hat in Syrien Spuren hinterlassen - zerstörte Wassersysteme, überfüllte Vertriebenen-Camps, ein kollabiertes Gesundheitssystem. arche nova bringt seine WASH-Expertise in das Konsortium ein, um gemeinsam lebensrettende Hilfe zu leisten - sektorübergreifend, nachhaltig und nah an den Menschen", sagt Julian Jekel, Landesleiter Syrien bei arche nova.
"Mit diesem gemeinsamen Projekt bauen wir unser Engagement in Syrien konsequent aus und erreichen künftig auch Regionen, in denen wir bislang nicht tätig sein konnten. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen stärken wir die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen der Menschen. Die enge Zusammenarbeit mit den Johannitern und arche nova ermöglicht es uns, die Menschen bedarfsgerecht und nachhaltig zu unterstützen." sagt Carsten Stork, Leiter der ASB-Auslandshilfe.
Hinweis an Redaktionen:
Ein Team der Johanniter ist diese Woche im Libanon unterwegs und kann aktuell von der Situation vor Ort berichten. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.
Pressekontakt:
Sandra Lorenz, Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe, Tel.: 0172 / 563 87 40, sandra.lorenz@johanniter.de
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