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XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Marktzinsen unter Tageshoch stützen

DJ XETRA-SCHLUSS/Knapp behauptet - Marktzinsen unter Tageshoch stützen

DOW JONES--Knapp behauptet hat der deutsche Aktienmarkt den Handel am Dienstag beendet. Nach einem schwachen Start schloss der DAX 0,2 Prozent niedriger bei 25.402 Punkten. Unterstützung kam im Verlauf vom Anleihemarkt, wo die Renditen von ihren Tageshochs zurückkamen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stand zuletzt bei 3,53 Prozent, 4 Basispunkte unter dem Tageshoch. Sie bewegte sich damit auf dem höchsten Stand seit 2009.

Bei einigen Aktien mit KI-Bezug kam es nach dem Ausverkauf vom Vortag zu einer kleinen Gegenbewegung. Infineon erholten sich um 0,5 Prozent und Siemens Energy um 0,3 Prozent. Aixtron und Suss Microtec verloren hingegen weitere 0,2 und 0,6 Prozent.

Schwach lagen Chemieaktien im Markt. Lanxess verloren nach einem deutlich gesenkten Kursziel durch JP Morgan 2,6 Prozent. Die Analysten sehen Gegenwind durch hohe Energiekosten. BASF und Brenntag gaben um 1,0 und 0,7 Prozent nach. Evonik fielen nach einer Herabstufung durch Morgan Stanley um 2,9 Prozent.

Die Aktien der Deutschen Bank verbilligten sich um 2,4 Prozent. Commerzbank gaben um 0,5 Prozent nach. Marktteilnehmer verwiesen dazu auf Aussagen des Bank-of-America-Chefs zu weitgehend stagnierenden Handelserträgen und Investmentbanking-Gebühren.

Gesucht waren europaweit Versorger. RWE und Eon rückten im DAX um 1,5 und 0,4 Prozent vor. Thyssenkrupp und Salzgitter verbesserten sich um 1,0 und 5,3 Prozent. Die Analysten der Citigroup hatten ihre EBITDA-Schätzungen 2026/27 für mittelgroße Stahlunternehmen um 3 bis 8 Prozent erhöht.

=== 
Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.402  -0,2    3,8 
DAX-Future    25.449  -0,3    3,0 
XDAX       25.439  -0,4    3,5 
MDAX       31.136  +0,3    1,7 
TecDAX      3.977  +0,4    9,8 
SDAX       18.127  -0,3    5,8 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   120,33  +5,0 
*gerundet 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 15, 2026 11:54 ET (15:54 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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