Hannover (www.anleihencheck.de) - Die ZEW-Konjunkturumfrage im September bestätigt den positiven Ausblick für die deutsche Konjunktur, wenngleich die Erwartungen nur noch minimal zulegen konnten, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".Vor allem die aktuelle Lage werde jedoch noch einmal deutlich besser beurteilt. Die höheren Energiepreise infolge der geopolitischen Konflikte würden jedoch zunehmend wie eine Euphorie-Bremse wirken. Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten würden die Inflationsrisiken erhöhen. Die Märkte hätten hierauf mit einer recht scharfen Korrektur ihrer Zinserwartungen reagiert. Die EZB habe bereits eine über die jüngste Zinserhöhung hinausgehende geldpolitische Straffung vorbereitet. Gleichwohl würden die Märkte mit vier zusätzlichen Zinserhöhungen ein sehr adverses Szenario einpreisen und könnten dabei die konjunkturelle Resilienz im Euroraum überschätzen. Zudem würden die aggressiven Erwartungen bereits jetzt zu einer deutlichen Straffung der Finanzierungsbedingungen führen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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