Hamburg (ots) -
- Die Kommunikationsabteilung wird als Sparringspartner geschätzt
- Anerkennung führt nicht zu Entscheidungsmacht
Wenn es um strategische Entscheidungen des Top-Managements geht, bleibt die Kommunikationsabteilung häufig außen vor: Nur in 24 Prozent der Unternehmen sitzt das PR-Team am Strategietisch von Vorstand oder Geschäftsführung. Das Marketing hingegen wird in 73 Prozent der Unternehmen einbezogen. Die Beteiligung an strategischen Entscheidungen wirkt sich zugleich auf die künftigen Investitionsentscheidungen der Führungsebene aus. Das sind Ergebnisse der IMPACT-Studie 2026 der PER Group, für die 300 Entscheiderinnen und Entscheider befragt wurden.
Vorstände schätzen die Kommunikationsabteilung (34 Prozent) und das Marketing (38 Prozent) in Diskussionen als nahezu gleich starke Sparringspartner ein. Beide Abteilungen haben die nötige Kompetenz, um die Unternehmensstrategie in vollem Umfang zu verstehen und auf Augenhöhe mit Vorstand und Geschäftsführung zu diskutieren. Dennoch schlägt sich diese Anerkennung bei der Kommunikationsabteilung nicht in Entscheidungsmacht nieder: Während jeder zweite Top-Entscheider das Marketing als wichtigen Bereich für die Unternehmensentwicklung einstuft, ist die Kommunikationsabteilung nur für 29 Prozent der obersten Führungsebene relevant. Im Handel zeigt sich dieser Unterschied am deutlichsten: Mit 79 Prozent wird die Relevanz des Marketings dort am höchsten im Vergleich zu Industrie und Dienstleistung bewertet, während die Unternehmenskommunikation mit 18 Prozent am niedrigsten eingeschätzt wird.
"Die Kommunikationsabteilung kann ihren Impact auf Unternehmensziele bislang kaum maximieren. Sie erklärt die Strategie, nachdem andere sie festgelegt haben", erklärt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführer der PER Group.
Impact-Fokussierung wird zur Budgetfrage
Bei künftigen Investitionen in die Weiterentwicklung des Unternehmens zeigt sich ein ähnliches Muster wie bei Strategieentscheidungen. 58 Prozent der Vorstände und Geschäftsführer wollen bevorzugt in IT investieren, 45 Prozent in Marketing. Die Kommunikation ist dagegen nur für 23 Prozent des Top-Managements ein relevanter Investitionsbereich.
"Je stärker Investitionsentscheidungen zwischen Technologie, Vertrieb, Personal und Kommunikation priorisiert werden müssen, desto schwieriger wird es für Kommunikationsabteilungen, Ressourcen allein mit wachsender Aufgabenlast, zusätzlichen Kanälen oder steigenden Content-Anforderungen zu rechtfertigen", ordnet Dr. Roland Heintze ein.
Das bedeutet nicht, dass der C-Level-Kommunikation keine Bedeutung beimisst. Die Unternehmenskommunikation konkurriert vielmehr bei künftigen Investitionen mit Bereichen, die ihre Wertschöpfung in "harten" Zahlen statt in Effekten wie zum Beispiel Reichweite, Tonalität oder Share of Voice nachweisen können.
Mit Kommunikation nachweislich Mehrwert erzeugen
Um sich sowohl einen Platz am Strategietisch zu sichern als auch bei künftigen Investitionen stärker berücksichtigt zu werden, müssen Kommunikationsleitungen umdenken und eine belastbare Brücke zur betriebswirtschaftlichen Wirkung schaffen. Die Frage lautet nicht länger: Was haben wir kommuniziert? Sondern: Welche Wirkung haben wir erzielt? "Damit verändert sich das Rollenbild des Kommunikationschefs. Er verantwortet nicht nur Botschaften, Kanäle und Reputation, sondern den gesamten Impact, für den Strategie, Daten und Technologie aufeinander abgestimmt werden müssen", sagt Dr. Roland Heintze.
Interviews und Hintergrundgespräche
Dr. Roland Heintze steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur IMPACT-Strategy zur Verfügung. Mögliche Themen sind der messbare Wertbeitrag von Unternehmenskommunikation, Kommunikation als C-Level-Funktion, Impact statt Output sowie die Frage, wie Kommunikation, Daten, Insights, KI und Technologie künftig zusammenspielen müssen.
Über die Studie
Die IMPACT-Studie 2026 der PER Group untersucht, wie Vorstände, Geschäftsführer sowie Entscheider aus Marketing und Unternehmenskommunikation den Wertbeitrag, die strategische Einbindung und den Wirkungsnachweis der Unternehmenskommunikation einschätzen. Für die repräsentative Online-Befragung wurden 300 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt: 100 Vorstände und Geschäftsführer (C-Level) sowie 200 Entscheidungsträger aus Marketing und Unternehmenskommunikation.
Über die PER Group
Mehr Kommunikation - aber nicht mehr Wirkung. Mehr Daten - aber nicht bessere Entscheidungen. Und mehr Technologie - aber nicht mehr Erfolg. Deshalb verbindet die PER Group als Netzwerk spezialisierter Impact Architects Kommunikation, Daten und Technologie zu Impact Architectures, die messbar auf die Ziele von Unternehmen einzahlen.
Less Noise. More Impact.
Pressekontakt:
PER Group
Dr. Roland Heintze
E-Mail: dr.roland.heintze@per-group.com
Telefon: +49 40 253185-111
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg
www.PER-Group.com
Original-Content von: PER Group, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183275/6353015
- Die Kommunikationsabteilung wird als Sparringspartner geschätzt
- Anerkennung führt nicht zu Entscheidungsmacht
Wenn es um strategische Entscheidungen des Top-Managements geht, bleibt die Kommunikationsabteilung häufig außen vor: Nur in 24 Prozent der Unternehmen sitzt das PR-Team am Strategietisch von Vorstand oder Geschäftsführung. Das Marketing hingegen wird in 73 Prozent der Unternehmen einbezogen. Die Beteiligung an strategischen Entscheidungen wirkt sich zugleich auf die künftigen Investitionsentscheidungen der Führungsebene aus. Das sind Ergebnisse der IMPACT-Studie 2026 der PER Group, für die 300 Entscheiderinnen und Entscheider befragt wurden.
Vorstände schätzen die Kommunikationsabteilung (34 Prozent) und das Marketing (38 Prozent) in Diskussionen als nahezu gleich starke Sparringspartner ein. Beide Abteilungen haben die nötige Kompetenz, um die Unternehmensstrategie in vollem Umfang zu verstehen und auf Augenhöhe mit Vorstand und Geschäftsführung zu diskutieren. Dennoch schlägt sich diese Anerkennung bei der Kommunikationsabteilung nicht in Entscheidungsmacht nieder: Während jeder zweite Top-Entscheider das Marketing als wichtigen Bereich für die Unternehmensentwicklung einstuft, ist die Kommunikationsabteilung nur für 29 Prozent der obersten Führungsebene relevant. Im Handel zeigt sich dieser Unterschied am deutlichsten: Mit 79 Prozent wird die Relevanz des Marketings dort am höchsten im Vergleich zu Industrie und Dienstleistung bewertet, während die Unternehmenskommunikation mit 18 Prozent am niedrigsten eingeschätzt wird.
"Die Kommunikationsabteilung kann ihren Impact auf Unternehmensziele bislang kaum maximieren. Sie erklärt die Strategie, nachdem andere sie festgelegt haben", erklärt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführer der PER Group.
Impact-Fokussierung wird zur Budgetfrage
Bei künftigen Investitionen in die Weiterentwicklung des Unternehmens zeigt sich ein ähnliches Muster wie bei Strategieentscheidungen. 58 Prozent der Vorstände und Geschäftsführer wollen bevorzugt in IT investieren, 45 Prozent in Marketing. Die Kommunikation ist dagegen nur für 23 Prozent des Top-Managements ein relevanter Investitionsbereich.
"Je stärker Investitionsentscheidungen zwischen Technologie, Vertrieb, Personal und Kommunikation priorisiert werden müssen, desto schwieriger wird es für Kommunikationsabteilungen, Ressourcen allein mit wachsender Aufgabenlast, zusätzlichen Kanälen oder steigenden Content-Anforderungen zu rechtfertigen", ordnet Dr. Roland Heintze ein.
Das bedeutet nicht, dass der C-Level-Kommunikation keine Bedeutung beimisst. Die Unternehmenskommunikation konkurriert vielmehr bei künftigen Investitionen mit Bereichen, die ihre Wertschöpfung in "harten" Zahlen statt in Effekten wie zum Beispiel Reichweite, Tonalität oder Share of Voice nachweisen können.
Mit Kommunikation nachweislich Mehrwert erzeugen
Um sich sowohl einen Platz am Strategietisch zu sichern als auch bei künftigen Investitionen stärker berücksichtigt zu werden, müssen Kommunikationsleitungen umdenken und eine belastbare Brücke zur betriebswirtschaftlichen Wirkung schaffen. Die Frage lautet nicht länger: Was haben wir kommuniziert? Sondern: Welche Wirkung haben wir erzielt? "Damit verändert sich das Rollenbild des Kommunikationschefs. Er verantwortet nicht nur Botschaften, Kanäle und Reputation, sondern den gesamten Impact, für den Strategie, Daten und Technologie aufeinander abgestimmt werden müssen", sagt Dr. Roland Heintze.
Interviews und Hintergrundgespräche
Dr. Roland Heintze steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur IMPACT-Strategy zur Verfügung. Mögliche Themen sind der messbare Wertbeitrag von Unternehmenskommunikation, Kommunikation als C-Level-Funktion, Impact statt Output sowie die Frage, wie Kommunikation, Daten, Insights, KI und Technologie künftig zusammenspielen müssen.
Über die Studie
Die IMPACT-Studie 2026 der PER Group untersucht, wie Vorstände, Geschäftsführer sowie Entscheider aus Marketing und Unternehmenskommunikation den Wertbeitrag, die strategische Einbindung und den Wirkungsnachweis der Unternehmenskommunikation einschätzen. Für die repräsentative Online-Befragung wurden 300 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt: 100 Vorstände und Geschäftsführer (C-Level) sowie 200 Entscheidungsträger aus Marketing und Unternehmenskommunikation.
Über die PER Group
Mehr Kommunikation - aber nicht mehr Wirkung. Mehr Daten - aber nicht bessere Entscheidungen. Und mehr Technologie - aber nicht mehr Erfolg. Deshalb verbindet die PER Group als Netzwerk spezialisierter Impact Architects Kommunikation, Daten und Technologie zu Impact Architectures, die messbar auf die Ziele von Unternehmen einzahlen.
Less Noise. More Impact.
Pressekontakt:
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Dr. Roland Heintze
E-Mail: dr.roland.heintze@per-group.com
Telefon: +49 40 253185-111
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