DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
US-Einzelhandelsumsätze im August wieder gestiegen
Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im August gestiegen und haben sich damit von ihrem Rückgang im Juli erholt, wie das Handelsministerium mitteilte. Die Umsätze der Einzelhändler stiegen im vergangenen Monat um 1,2 Prozent auf 773,9 Milliarden US-Dollar, nachdem sie im Juli um 0,5 Prozent gesunken waren. Der Zuwachs im August übertraf die Erwartungen der vom Wall Street Journal befragten Ökonomen, die mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet hatten. Die Einzelhandelsumsätze werden nominal erfasst und geben die Gesamtsumme der ausgegebenen Dollar wieder. Im August zahlten die Amerikaner weiterhin hohe Preise für Benzin.
US-Einzelhandelsumsatz ex Autos im August außerhalb 10-jähriger WSJ-Prognosespanne
Die US-Einzelhandelsumsätze sind im August gegenüber Juli um 1,2 Prozent gestiegen. Damit lagen sie außerhalb der Spanne der historischen Prognosen des Wall Street Journal für diesen Indikator. Ohne Kraftfahrzeuge stiegen die Einzelhandelsumsätze im August gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. Dieser Wert lag ebenfalls außerhalb der Spanne historischer Prognosen des Journal für diesen Indikator. Für ausgewählte Wirtschaftsindikatoren, zu denen auch der Bericht über die Einzelhandelsumsätze zählt, misst Dow Jones Newswires, ob eine gemeldete Kennzahl außerhalb einer historischen Prognosespanne des Journal liegt und, wenn ja, um wie viel.
US-Rohöllagerbestände weniger stark gesunken als erwartet
Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 11. September weniger stark verringert als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 0,64 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 1,4 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 0,391 Millionen Barrel reduziert. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 0,794 Millionen Barrel zu. Analysten hatten dagegen ein Minus von 0,8 Millionen Barrel erwartet, nachdem die Vorräte in der vorangegangenen Woche um 1,269 Millionen gestiegen waren.
Lohndruck im Euroraum nimmt laut EZB-Wage-Tracker ab
Das Bild eines sich verlangsamenden Anstiegs der Löhne im Euroraum bleibt intakt. Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) berechnete Wage Tracker zeigt, dass die Gehälter nach aktueller Schätzung ohne Glättung von Sonderzahlungen 2025 um 3,2 (Juli-Veröffentlichung: 3,2) Prozent gestiegen sein dürften, nachdem sie 2024 um 4,7 (4,6) Prozent zugelegt hatten. Für 2026 werden 2,2 (2,3) Prozent Zuwachs erwartet. Die EZB beobachtet die Lohnentwicklung genau, um zu sehen, ob es zu Zweitrundeneffekten infolge der gestiegenen Energiepreise kommt. Der Wage Tracker mit geglätteten Sonderzahlungen zeigt für das erste Halbjahr 2027 ein Lohnwachstum von 2,7 Prozent an. Dieser Wert basiert auf einer Arbeitgeberabdeckung von 29 Prozent gegenüber 47 Prozent für die Prognose für 2026.
Steuerausschuss des Repräsentantenhauses bringt parteiübergreifendes Krypto-Gesetz voran
Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses hat am Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, das mehrere heikle und komplizierte Steuerfragen für Investoren in Kryptowährungen und digitale Vermögenswerte lösen würde. Der Gesetzentwurf würde Steuerbefreiungen für kleine Gebühren schaffen, die bei der Veräußerung von digitalen Vermögenswerten anfallen, und Regeln aufstellen, die es den Menschen erleichtern, Kryptowährungen und Stablecoins für Verbrauchertransaktionen zu verwenden. Das Gesetz würde auch festlegen, dass Erträge aus Mining und Staking als gewöhnliches Einkommen und nicht als niedriger besteuerte Kapitalerträge behandelt werden, obwohl der Gesetzentwurf nicht klarstellt, wann Steuerzahler dieses Einkommen realisieren sollten.
US/Einzelhandelsumsatz ohne Kfz Aug +1,4%
US/Einzelhandelsumsatz ohne Kfz, ohne Tankstellen Aug +1,2%
US/Einzelhandelsumsatz Juli revidiert auf -0,5% gg Vm
US/Einzelhandelsumsatz ohne Kfz Juli revidiert auf -0,2%
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September 16, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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