DJ Auftragsbestand deutscher Industrie steigt im Juli um 1,5%
DOW JONES--Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,5 Prozent gestiegen. Wie Destatis mitteilte, stieg der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahresmonats kalenderbereinigt um 10,9 Prozent. Der Auftragsbestand erreichte damit abermals ein neues Allzeithoch. Dies ist nach Angaben der Statistiker überwiegend auf den hohen Auftragsbestand im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurückzuführen, der auf Monatssicht um 3,0 Prozent stiegen, und die wo Fertigungsdauer vergleichsweise lang sind.
Ohne die Berücksichtigung des Sonstigen Fahrzeugbaus lag der Auftragsbestand deutlich unterhalb seines Höchststandes. Auch der Anstieg im Maschinenbau (plus 0,8 Prozent) wirkte positiv auf das Gesamtergebnis. In der Automobilindustrie sank der Auftragsbestand hingegen um 1,7 Prozent. Die offenen Aufträge aus dem Inland stiegen um 3,0 Prozent, der Bestand an Aufträgen aus dem Ausland war um 0,6 Prozent höher.
Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg der Auftragsbestand um 1,8 Prozent und bei den Herstellern von Vorleistungsgütern um 0,6 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter war der Auftragsbestand um 1,7 Prozent höher.
Die Reichweite des Auftragsbestands stieg erstmals seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 auf 9,0 (Juni: 8,9) Monate. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern blieb die Reichweite im Vergleich zum Vormonat konstant bei 4,6 Monaten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg die Reichweite auf 12,6 (12,4) Monate, und bei den Herstellern von Konsumgütern blieb sie unverändert bei 4,3 Monaten.
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September 17, 2026 03:19 ET (07:19 GMT)
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