Vaduz (ots) -
Die Kulturstrategie Liechtenstein geht in die nächste Phase: Am 17. September 2026 fand im kleinen Saal des SAL in Schaan der Konsultationsworkshop zur Kulturstrategie statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Gemeinden, Verwaltung und weiteren relevanten Bereichen diskutierten den aktuellen Entwurf und brachten ihre Perspektiven in die weitere Ausarbeitung ein.
Sabine Monauni: Kulturstrategie gemeinsam weiterentwickeln
"Kulturpolitik schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass Kultur sich entwickeln kann. Dabei geht es ebenso um die Förderung künstlerischer Arbeit wie um Teilhabe, kulturelle Bildung, die Bewahrung unseres Kulturerbes und die internationale Vernetzung", so Sabine Monauni, Regierungschefin-Stellvertreterin und Kulturministerin. "Die Kulturstrategie soll deshalb gemeinsam mit den Menschen und Institutionen weiterentwickelt werden, die das kulturelle Leben in Liechtenstein prägen."
Die Kulturstrategie soll den Rahmen für die Kulturpolitik der kommenden zehn Jahre setzen. Im Zentrum steht die Vision "Kultur schafft Nähe - lokal verwurzelt, global vernetzt". Sie versteht Kultur als lebendigen Ausdruck der Identität Liechtensteins, als verbindendes Element zwischen Erinnerung und Erneuerung sowie als offenen Raum für gesellschaftliche Weiterentwicklung, Perspektivenvielfalt und kritische Auseinandersetzung.
Rückmeldungen aus der Kulturlandschaft
Der Konsultationsworkshop hatte zum Ziel, den bisherigen Entwurf, welcher nach zahlreichen Workshops erarbeitet wurde, erstmals als Ganzes zu betrachten und gemeinsam zu prüfen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie: Sind die Schwerpunkte richtig gesetzt? Werden zentrale Herausforderungen und Bedürfnisse berücksichtigt? Sind die vorgeschlagenen Massnahmen zielführend und realistisch umsetzbar? Die Rückmeldungen aus dem Konsultationsworkshop werden in die weitere Bearbeitung der Kulturstrategie einfliessen.
Sieben Handlungsfelder
Aktuell umfasst die Kulturstrategie folgende sieben Handlungsfelder, die unterschiedliche Dimensionen des kulturellen Lebens in Liechtenstein abdecken: Kultur und Gesellschaft, Kultur als Arbeits- und Betätigungswelt, Kultur ermöglichen, Kultur bewahren, Kultur über die Grenzen, Kultur und Bildung sowie kulturförderlichen Rahmenbedingungen.
Inhaltlich stehen unter anderem kulturelle Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt, faire Arbeitsbedingungen für Kulturschaffende, die Weiterentwicklung der Kulturförderung, die Sicherung und Vermittlung des Kulturerbes, die internationale Vernetzung, die kulturelle Bildung sowie zeitgemässe gesetzliche und administrative Rahmenbedingungen im Zentrum.
Partizipativer Strategieprozess
Die bisherigen Inhalte sind in einem partizipativen Prozess entstanden. In mehreren Workshops wurden die einzelnen Handlungsfelder mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kulturbereich diskutiert und weiterentwickelt. Ergänzend wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Kulturverhalten in Liechtenstein berücksichtigt.
Der aktuelle Stand ist ausdrücklich als Entwurf zu verstehen. Die Rückmeldungen aus dem Konsultationsworkshop werden nun ausgewertet und in die weitere Entwicklung des Strategiedokuments einbezogen. Noch nicht Bestandteil des vorliegenden Entwurfs sind unter anderem die Ausgangslage, die Bestandsaufnahme der heutigen Kulturlandschaft, erwartete Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen sowie die Ausführungen zu Umsetzung und Monitoring. Diese Kapitel werden im weiteren Prozess ergänzt.
Kultur gemeinsam weiterentwickeln
Mit der Kulturstrategie soll eine langfristige Orientierung für die Kulturpolitik der kommenden zehn Jahre geschaffen werden. Gleichzeitig soll sie genügend Offenheit bewahren, um auf gesellschaftliche, technologische und kulturelle Entwicklungen reagieren zu können.
Der Konsultationsworkshop bildet einen weiteren wichtigen Schritt auf diesem Weg. Ziel ist eine Kulturstrategie, die die Vielfalt des kulturellen Lebens in Liechtenstein abbildet, verlässliche Rahmenbedingungen schafft und die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden, Kulturschaffenden, Institutionen und weiteren Partnern stärkt.
Weitere Bilder können unter regierung.li/medienportal heruntergeladen werden.
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Thomas Bischof, Generalsekretär
T +423 236 60 39
thomas.bischof@regierung.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100942381
Die Kulturstrategie Liechtenstein geht in die nächste Phase: Am 17. September 2026 fand im kleinen Saal des SAL in Schaan der Konsultationsworkshop zur Kulturstrategie statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Gemeinden, Verwaltung und weiteren relevanten Bereichen diskutierten den aktuellen Entwurf und brachten ihre Perspektiven in die weitere Ausarbeitung ein.
Sabine Monauni: Kulturstrategie gemeinsam weiterentwickeln
"Kulturpolitik schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass Kultur sich entwickeln kann. Dabei geht es ebenso um die Förderung künstlerischer Arbeit wie um Teilhabe, kulturelle Bildung, die Bewahrung unseres Kulturerbes und die internationale Vernetzung", so Sabine Monauni, Regierungschefin-Stellvertreterin und Kulturministerin. "Die Kulturstrategie soll deshalb gemeinsam mit den Menschen und Institutionen weiterentwickelt werden, die das kulturelle Leben in Liechtenstein prägen."
Die Kulturstrategie soll den Rahmen für die Kulturpolitik der kommenden zehn Jahre setzen. Im Zentrum steht die Vision "Kultur schafft Nähe - lokal verwurzelt, global vernetzt". Sie versteht Kultur als lebendigen Ausdruck der Identität Liechtensteins, als verbindendes Element zwischen Erinnerung und Erneuerung sowie als offenen Raum für gesellschaftliche Weiterentwicklung, Perspektivenvielfalt und kritische Auseinandersetzung.
Rückmeldungen aus der Kulturlandschaft
Der Konsultationsworkshop hatte zum Ziel, den bisherigen Entwurf, welcher nach zahlreichen Workshops erarbeitet wurde, erstmals als Ganzes zu betrachten und gemeinsam zu prüfen. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie: Sind die Schwerpunkte richtig gesetzt? Werden zentrale Herausforderungen und Bedürfnisse berücksichtigt? Sind die vorgeschlagenen Massnahmen zielführend und realistisch umsetzbar? Die Rückmeldungen aus dem Konsultationsworkshop werden in die weitere Bearbeitung der Kulturstrategie einfliessen.
Sieben Handlungsfelder
Aktuell umfasst die Kulturstrategie folgende sieben Handlungsfelder, die unterschiedliche Dimensionen des kulturellen Lebens in Liechtenstein abdecken: Kultur und Gesellschaft, Kultur als Arbeits- und Betätigungswelt, Kultur ermöglichen, Kultur bewahren, Kultur über die Grenzen, Kultur und Bildung sowie kulturförderlichen Rahmenbedingungen.
Inhaltlich stehen unter anderem kulturelle Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt, faire Arbeitsbedingungen für Kulturschaffende, die Weiterentwicklung der Kulturförderung, die Sicherung und Vermittlung des Kulturerbes, die internationale Vernetzung, die kulturelle Bildung sowie zeitgemässe gesetzliche und administrative Rahmenbedingungen im Zentrum.
Partizipativer Strategieprozess
Die bisherigen Inhalte sind in einem partizipativen Prozess entstanden. In mehreren Workshops wurden die einzelnen Handlungsfelder mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kulturbereich diskutiert und weiterentwickelt. Ergänzend wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Kulturverhalten in Liechtenstein berücksichtigt.
Der aktuelle Stand ist ausdrücklich als Entwurf zu verstehen. Die Rückmeldungen aus dem Konsultationsworkshop werden nun ausgewertet und in die weitere Entwicklung des Strategiedokuments einbezogen. Noch nicht Bestandteil des vorliegenden Entwurfs sind unter anderem die Ausgangslage, die Bestandsaufnahme der heutigen Kulturlandschaft, erwartete Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen sowie die Ausführungen zu Umsetzung und Monitoring. Diese Kapitel werden im weiteren Prozess ergänzt.
Kultur gemeinsam weiterentwickeln
Mit der Kulturstrategie soll eine langfristige Orientierung für die Kulturpolitik der kommenden zehn Jahre geschaffen werden. Gleichzeitig soll sie genügend Offenheit bewahren, um auf gesellschaftliche, technologische und kulturelle Entwicklungen reagieren zu können.
Der Konsultationsworkshop bildet einen weiteren wichtigen Schritt auf diesem Weg. Ziel ist eine Kulturstrategie, die die Vielfalt des kulturellen Lebens in Liechtenstein abbildet, verlässliche Rahmenbedingungen schafft und die Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinden, Kulturschaffenden, Institutionen und weiteren Partnern stärkt.
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Thomas Bischof, Generalsekretär
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