Ein schwieriges Branchenumfeld im FinTech-Sektor, dem Zielsegment der Beteiligungsgesellschaft, und mehrere Jahre ohne großen Exit haben der DEWB Verluste und einen kräftigen Rückgang des Aktienkurses beschert. Dieser ist noch deutlich stärker gefallen als das Eigenkapital, was dazu geführt hat, dass sich der Discount zwischen Marktwert und Buchwert immer weiter erhöht hat - bis auf fast 60 Prozent beim bisherigen Jahrestief der Aktie.
Das dürfte spekulativ orientierte Anleger angezogen haben, die im Nachgang für eine erste deutliche Kurserholung der Aktie gesorgt haben. Aber selbst jetzt notiert die Aktie bei einem Kurs von 2,28 Euro noch 50 Prozent unter Buchwert.
Trotzdem sieht es so aus, als ob der Rebound langsam an Kraft verliert. Eine weitere kleine Konsolidierung könnte die Folge sein. Führt das zu einem zweiten lokalen Tief, wäre ein Doppelboden möglich, der die endgültige Wende der Aktie einleiten könnte.
Dafür müsste das Unternehmen die Fantasie bieten, das Eigenkapital künftig wieder steigern zu können, etwa durch lukrative Exits. Das grundsätzliche Potenzial dafür bieten die beiden größten Beteiligungen LAIQON und Stableton durchaus. Neue Informationen dazu gibt es vermutlich mit dem Halbjahresbericht der Gesellschaft, der am 24. September ansteht (aktien-globlal.de, erstellt 17.09.26, 14:39 Uhr, veröffentlicht 17.09.26, 14:42 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/).
Originalmeldung: https://www.aktien-global.de/news-cov/newscov_dewb/dewb_der_anfang_ist_gemacht-25008/


