München (ots) -
Kinder haben das Recht, gehört zu werden und ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Darauf macht der Weltkindertag am 20. September 2026 aufmerksam. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Demokratiemonitor 2026 der Bertelsmann Stiftung [1], dass viele Menschen ihre Möglichkeiten zur gesellschaftlichen und politischen Beteiligung kritisch bewerten. Für SOS-Kinderdorf e.V. ist das ein deutliches Signal: Mitbestimmung muss früh beginnen. Kinder und Jugendliche brauchen mehr Möglichkeiten, Beteiligung im Alltag zu erleben.
"Kinderrechte bedeuten mehr als Schutz und Förderung. Sie bedeuten auch, junge Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr Leben betreffen", sagt Astrid Brandl, Vorstandsmitglied des SOS-Kinderdorf e.V. "Wer früh erlebt, dass die eigene Meinung zählt und etwas bewirken kann, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse und die eigene Wirksamkeit. Kinder und Jugendliche müssen echte Beteiligungsmöglichkeiten erhalten - in der Familie, in Bildungseinrichtungen und in der Gesellschaft."
Demokratie verstehen, Mitbestimmung erfahren
SOS-Kinderdorf e.V. stärkt in seinen Einrichtungen und Angeboten bundesweit die Beteiligung junger Menschen und fördert demokratische Kompetenzen von Kindesbeinen an. Ein Beispiel dafür ist die Arbeit von Robert Werkmeister im SOS-Kinderdorf Thüringen.
Als Fachkraft für Demokratie- und Familienbildung unterstützt er Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte sowie Schulen dabei, demokratische Prozesse zu verstehen und Kinderrechte mit Leben zu füllen. Seine Stelle ist innerhalb von SOS-Kinderdorf bundesweit in dieser Form bislang einzigartig.
In Workshops vermittelt er, wie politische Entscheidungen entstehen, wie Wahlen funktionieren und welche Möglichkeiten es gibt, sich gesellschaftlich einzubringen. Darüber hinaus begleitet er Schülervertretungen, organisiert Besuche im Thüringer Landtag und bringt junge Menschen mit kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern ins Gespräch.
"Der Demokratiemonitor zeigt, wie wichtig echte Beteiligungsmöglichkeiten sind. Demokratie lebt davon, dass Menschen die Erfahrung machen, gehört zu werden und etwas bewirken zu können", sagt Robert Werkmeister. "Genau deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche früh an Mitbestimmung heranzuführen und ihre Beteiligung im Alltag zu stärken."
Beteiligung im Alltag verankert
Beteiligung ist fester Bestandteil im pädagogischen Alltag von SOS-Kinderdorf e.V. Kinder und Jugendliche gestalten Entscheidungen mit, die ihr Zusammenleben und ihren Alltag in der Einrichtung betreffen: Sie wählen Vertreterinnen und Vertreter und bringen ihre Anliegen, auch bundesweit, in den Kinder- und Jugendräten ein. In Schulen, Jugendtreffs und Familienzentren entstehen Räume für Austausch, Mitbestimmung und gemeinsames Lernen.
Kinderrechte stärken
Zum Weltkindertag fordert SOS-Kinderdorf e.V., die Beteiligungsrechte junger Menschen konsequent zu stärken. Kinderrechte werden dort lebendig, wo Kinder und Jugendliche mitreden, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen können. Deshalb braucht es mehr Räume, in denen junge Menschen demokratische Teilhabe erfahren und ihre Wirksamkeit erleben.
Quellen:
[1] Vehrkamp, Robert und Koß, Michael: Demokratiemonitor 2026. Legitimität und Performanz der Demokratie in Deutschland. (Bertelsmann Stiftung (https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/EINWURF_03_2026.pdf))
Über SOS-Kinderdorf e.V.
SOS-Kinderdorf e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen. Jährlich erreicht er deutschlandweit mehr als 140.000 Menschen. Als Kinder- und Jugendhilfeträger sowie Hilfsorganisation bietet er über 800 offene, ambulante und stationäre Angebote für junge Menschen und Familien - von Familien- und Mütterzentren, Beratung und Frühförderung bis zu Wohngruppen, Kinderdorffamilien und Hausgemeinschaften für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus engagiert sich der SOS-Kinderdorf e.V. in 17 Fokusländern an 32 Standorten. Für den Verein sind bundesweit rund 5.200 Mitarbeitende tätig.
Weitere Informationen: www.sos-kinderdorf.de
Pressekontakt:
Anouk Joester
SOS-Kinderdorf e.V.
Renatastraße 77
80639 München
Mail: anouk.joester@sos-kinderdorf.de
Mobil: 0160-907 866 04
Original-Content von: SOS-Kinderdorf e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/12506/6354256
Kinder haben das Recht, gehört zu werden und ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Darauf macht der Weltkindertag am 20. September 2026 aufmerksam. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Demokratiemonitor 2026 der Bertelsmann Stiftung [1], dass viele Menschen ihre Möglichkeiten zur gesellschaftlichen und politischen Beteiligung kritisch bewerten. Für SOS-Kinderdorf e.V. ist das ein deutliches Signal: Mitbestimmung muss früh beginnen. Kinder und Jugendliche brauchen mehr Möglichkeiten, Beteiligung im Alltag zu erleben.
"Kinderrechte bedeuten mehr als Schutz und Förderung. Sie bedeuten auch, junge Menschen an Entscheidungen zu beteiligen, die ihr Leben betreffen", sagt Astrid Brandl, Vorstandsmitglied des SOS-Kinderdorf e.V. "Wer früh erlebt, dass die eigene Meinung zählt und etwas bewirken kann, entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse und die eigene Wirksamkeit. Kinder und Jugendliche müssen echte Beteiligungsmöglichkeiten erhalten - in der Familie, in Bildungseinrichtungen und in der Gesellschaft."
Demokratie verstehen, Mitbestimmung erfahren
SOS-Kinderdorf e.V. stärkt in seinen Einrichtungen und Angeboten bundesweit die Beteiligung junger Menschen und fördert demokratische Kompetenzen von Kindesbeinen an. Ein Beispiel dafür ist die Arbeit von Robert Werkmeister im SOS-Kinderdorf Thüringen.
Als Fachkraft für Demokratie- und Familienbildung unterstützt er Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte sowie Schulen dabei, demokratische Prozesse zu verstehen und Kinderrechte mit Leben zu füllen. Seine Stelle ist innerhalb von SOS-Kinderdorf bundesweit in dieser Form bislang einzigartig.
In Workshops vermittelt er, wie politische Entscheidungen entstehen, wie Wahlen funktionieren und welche Möglichkeiten es gibt, sich gesellschaftlich einzubringen. Darüber hinaus begleitet er Schülervertretungen, organisiert Besuche im Thüringer Landtag und bringt junge Menschen mit kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern ins Gespräch.
"Der Demokratiemonitor zeigt, wie wichtig echte Beteiligungsmöglichkeiten sind. Demokratie lebt davon, dass Menschen die Erfahrung machen, gehört zu werden und etwas bewirken zu können", sagt Robert Werkmeister. "Genau deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche früh an Mitbestimmung heranzuführen und ihre Beteiligung im Alltag zu stärken."
Beteiligung im Alltag verankert
Beteiligung ist fester Bestandteil im pädagogischen Alltag von SOS-Kinderdorf e.V. Kinder und Jugendliche gestalten Entscheidungen mit, die ihr Zusammenleben und ihren Alltag in der Einrichtung betreffen: Sie wählen Vertreterinnen und Vertreter und bringen ihre Anliegen, auch bundesweit, in den Kinder- und Jugendräten ein. In Schulen, Jugendtreffs und Familienzentren entstehen Räume für Austausch, Mitbestimmung und gemeinsames Lernen.
Kinderrechte stärken
Zum Weltkindertag fordert SOS-Kinderdorf e.V., die Beteiligungsrechte junger Menschen konsequent zu stärken. Kinderrechte werden dort lebendig, wo Kinder und Jugendliche mitreden, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen können. Deshalb braucht es mehr Räume, in denen junge Menschen demokratische Teilhabe erfahren und ihre Wirksamkeit erleben.
Quellen:
[1] Vehrkamp, Robert und Koß, Michael: Demokratiemonitor 2026. Legitimität und Performanz der Demokratie in Deutschland. (Bertelsmann Stiftung (https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/EINWURF_03_2026.pdf))
Über SOS-Kinderdorf e.V.
SOS-Kinderdorf e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen. Jährlich erreicht er deutschlandweit mehr als 140.000 Menschen. Als Kinder- und Jugendhilfeträger sowie Hilfsorganisation bietet er über 800 offene, ambulante und stationäre Angebote für junge Menschen und Familien - von Familien- und Mütterzentren, Beratung und Frühförderung bis zu Wohngruppen, Kinderdorffamilien und Hausgemeinschaften für Menschen mit Behinderung. Darüber hinaus engagiert sich der SOS-Kinderdorf e.V. in 17 Fokusländern an 32 Standorten. Für den Verein sind bundesweit rund 5.200 Mitarbeitende tätig.
Weitere Informationen: www.sos-kinderdorf.de
Pressekontakt:
Anouk Joester
SOS-Kinderdorf e.V.
Renatastraße 77
80639 München
Mail: anouk.joester@sos-kinderdorf.de
Mobil: 0160-907 866 04
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