Berlin (ots) -
DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat erstmals offen die Ablösung von Fifa-Präsident Gianni Infantino gefordert. "Die drei Dinge, die passiert sind, das war zu viel ", sagte der Präsident von Borussia Dortmund am Donnerstag beim BIG BANG KI FESTIVAL in Berlin und erklärte deutlich wie nie zuvor: "Er sollte weg, ohne Wenn und Aber."
Watzke zählte die Fehler Infantinos einzeln auf. Den Friedenspreis für Donald Trump im Vorfeld der WM habe der Fifa-Chef "selbst kreiert, selbst entschieden. Du kannst dir ja nicht selber was ausdenken und verkündest das dann, das ist Wahnsinn."
Watzke, der auch Mitglied im Uefa-Exekutivkomitee ist, redete sich auf dem BIG BANG KI FESTIVAL 2026 regelrecht in Rage: "Dann dieses Thema Balogun. Das kann nicht sein, dass, wenn da einer vom Platz fliegt, der Staatspräsident den Fifa-Präsidenten anruft, und erstaunlicherweise wird das Ding auch sofort einkassiert. Das ist ja Wahnsinn."
Den gescheiterten Investorendeal Infantinos nannte Watzke als dritten Punkt. "Völlig wahnsinnig. Kein Mensch weiß das, seine Vizepräsidenten in der Fifa wussten nichts, das Council wusste nichts." Eine Weltmeisterschaft, so Watzke, "das läuft wie geschnitten Brot. Warum willst du da Investoren? Brauchst du gar nicht. Die Fifa sitzt auf einem riesigen Geldberg, der eigentlich uns gehört, den Nationalverbänden, und wofür dann Investoren? Warum soll ich denen 20, 30 Prozent mitgeben, wenn das Ding läuft?"
Diese drei Vorkommnisse, so Watzke über Infantino, seien "zu viel, deshalb muss der jetzt idealerweise weg." Auf Nachfrage sagte er: "Er sollte weg, ohne Wenn und Aber." Infantino denkt derweil nicht an Rückzug, er hatte zuletzt seine Kandidatur zur Wiederwahl im März 2027 angekündigt.
Das BIG BANG KI FESTIVAL findet diese Woche Mittwoch und Donnerstag in der STATION Berlin statt - mit einem neuen Besucherrekord: 11.153 Gäste kommen zusammen, um über die Folgen der Künstlichen Intelligenz für Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft zu diskutieren.
BIG BANG KI FESTIVAL
16.-17. September 2026 | STATION Berlin
bigbangfestival.de
Pressekontakt:
DUP Media GmbH
Schanzenstraße 70
20357 Hamburg
E-Mail: redaktion@jdb.de
Original-Content von: DUP UNTERNEHMER-Magazin, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/153584/6354275
DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat erstmals offen die Ablösung von Fifa-Präsident Gianni Infantino gefordert. "Die drei Dinge, die passiert sind, das war zu viel ", sagte der Präsident von Borussia Dortmund am Donnerstag beim BIG BANG KI FESTIVAL in Berlin und erklärte deutlich wie nie zuvor: "Er sollte weg, ohne Wenn und Aber."
Watzke zählte die Fehler Infantinos einzeln auf. Den Friedenspreis für Donald Trump im Vorfeld der WM habe der Fifa-Chef "selbst kreiert, selbst entschieden. Du kannst dir ja nicht selber was ausdenken und verkündest das dann, das ist Wahnsinn."
Watzke, der auch Mitglied im Uefa-Exekutivkomitee ist, redete sich auf dem BIG BANG KI FESTIVAL 2026 regelrecht in Rage: "Dann dieses Thema Balogun. Das kann nicht sein, dass, wenn da einer vom Platz fliegt, der Staatspräsident den Fifa-Präsidenten anruft, und erstaunlicherweise wird das Ding auch sofort einkassiert. Das ist ja Wahnsinn."
Den gescheiterten Investorendeal Infantinos nannte Watzke als dritten Punkt. "Völlig wahnsinnig. Kein Mensch weiß das, seine Vizepräsidenten in der Fifa wussten nichts, das Council wusste nichts." Eine Weltmeisterschaft, so Watzke, "das läuft wie geschnitten Brot. Warum willst du da Investoren? Brauchst du gar nicht. Die Fifa sitzt auf einem riesigen Geldberg, der eigentlich uns gehört, den Nationalverbänden, und wofür dann Investoren? Warum soll ich denen 20, 30 Prozent mitgeben, wenn das Ding läuft?"
Diese drei Vorkommnisse, so Watzke über Infantino, seien "zu viel, deshalb muss der jetzt idealerweise weg." Auf Nachfrage sagte er: "Er sollte weg, ohne Wenn und Aber." Infantino denkt derweil nicht an Rückzug, er hatte zuletzt seine Kandidatur zur Wiederwahl im März 2027 angekündigt.
Das BIG BANG KI FESTIVAL findet diese Woche Mittwoch und Donnerstag in der STATION Berlin statt - mit einem neuen Besucherrekord: 11.153 Gäste kommen zusammen, um über die Folgen der Künstlichen Intelligenz für Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft zu diskutieren.
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