EUWAX Trends 18.09.2026, 11:15 Uhr | Kilian Schröder Starship vor dem Sprung in den Orbit
SpaceX verschiebt ersten Orbitalflug auf Ende September Das Raumfahrtunternehmen SpaceX hat den Starttermin für den 14. Testflug seiner Starship-Rakete auf den 28. September verschoben. Zuletzt war der Start für den 22. September angekündigt worden. Flight 14 soll das erste Mal sein, dass Starship einen vollständigen Erdorbit erreicht. Alle bisherigen 13 Flüge verliefen suborbital. An Bord befinden sich 26 Satelliten der neuen Starlink-V3-Generation, die erstmals in die bestehende Konstellation eingespeist werden sollen. Die Aktie notiert bei rund 151 Dollar (Nasdaq-Schluss 16.09.2026). Seit dem Börsengang im Juni 2026 zum Ausgabepreis von 135 Dollar schwankt der Kurs in einer breiten Spanne. Eine Begründung für die Verschiebung nannte SpaceX nicht; der Flug steht weiterhin unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Auf SpaceX kaufen Anleger an der Börse Stuttgart einen Discount-Call-Optionsschein (WKN MR1VHW) mit Basispreis bei 145 Dollar und Cap bei 165 Dollar. Die maximale Auszahlung je Optionsschein beträgt 2,00 Dollar (Bezugsverhältnis 0,1). Da der Basiswert in Dollar notiert und das Produkt in Euro gehandelt wird, besteht ein Währungsrisiko. Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Einstandspreis ab. Liegt der maßgebliche Bewertungspreis am Bewertungstag (18. Dezember 2026) unter dem Basispreis, verfällt das Produkt wertlos. Intel: SK Hynix sondiert Speicherchip-Fertigung in Ohio Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix führt laut der Nachrichtenagentur Reuters Sondierungsgespräche mit Intel über eine erstmalige Speicherchip-Produktion in den USA. Eine Möglichkeit sei, dass SK Hynix Teile von Intels geplanter Chipfabrik in Ohio nutzt. Alternativ könnte ein Gemeinschaftsunternehmen mit großen Cloud-Anbietern entstehen, berichtete Reuters unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen. SK Hynix erklärte, es seien bisher keine Entscheidungen gefallen. Intel wollte sich zu den Berichten nicht äußern. Intel-Vorstandsvorsitzender Lip-Bu Tan verwies auf der Technologiekonferenz Splunk.conf26 darauf, dass Intel derzeit nur rund 50 Prozent der Nachfrage nach seinen Prozessoren bedienen könne. Der Engpass betreffe vor allem Rechenprozessoren für KI-Anwendungen - bei der sogenannten Inferenz, also dem Betrieb trainierter KI-Modelle, seien CPUs unverzichtbar. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 108,80 Dollar an der Nasdaq, ein Plus von rund 7,7 Prozent. An der Börse Stuttgart handeln Anleger einen Classic-Call-Optionsschein (WKN MR5E08) auf Intel mit einem Basispreis bei 115 Dollar neutral, das heißt Käufe und Verkäufe halten sich die Waage. Die Aktie notiert aktuell unterhalb des Basispreises - der Optionsschein ist aus dem Geld. Der Optionsschein läuft bis zum 19. März 2027. Da der Basiswert in Dollar notiert und das Produkt in Euro gehandelt wird, besteht ein Währungsrisiko. Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Einstandspreis ab. Liegt der maßgebliche Bewertungspreis am Bewertungstag unter dem Basispreis von 115 Dollar, verfällt das Produkt wertlos. Symrise übernimmt Duftstoff-Spezialisten in Grasse
Der Duft- und Aromenstoffhersteller Symrise hat die Übernahme des französischen Duftstoff-Spezialisten Floral Concept abgeschlossen. Das Unternehmen aus Saint-Cézaire-sur-Siagne in der Gegend von Grasse liefert Naturextrakte aus Jasmin, Rose und Orangenblüte für die Feinparfümerie. Zusammen mit Maison Lautier 1795 entsteht ein eigener Cluster für natürliche Duftstoffe in Grasse, wie Symrise am Mittwoch mitteilte. Finanzielle Details nannte Symrise nicht. Die Symrise-Aktie kostet rund 91,46 Euro (Xetra-Schluss 16.09.2026). Daneben läuft seit Februar 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 400 Millionen Euro. Bis einschließlich 11. September hat Symrise nach eigenen Angaben rund 3,95 Millionen Aktien zurückgekauft. Auf Symrise kaufen Anleger an der Börse Stuttgart einen Discount-Call-Optionsschein (WKN MM4PTV) mit Basispreis bei 90 Euro und Cap bei 95 Euro. Die maximale Auszahlung je Optionsschein beträgt 0,50 Euro (Bezugsverhältnis 0,1). Ob daraus ein Gewinn entsteht, hängt vom Einstandspreis ab. Liegt der maßgebliche Bewertungspreis am Bewertungstag (18. Dezember 2026) unter dem Basispreis, verfällt das Produkt wertlos. Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Hebelprodukte unterliegen einem erhöhten Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Bitte lesen Sie das Basisinformationsblatt (PRIIP/KID) sowie den Prospekt des Emittenten. Börse Stuttgart Group 2026.
