Berlin, 18. September 2026. In Deutschland gelten künftig strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbraucher. Grundlage ist die europäische EmpCo-Richtlinie. Allgemeine Aussagen wie "grün", "umweltfreundlich" oder "ökologisch" werden stärker eingeschränkt, wenn die entsprechende Umweltleistung nicht nachgewiesen werden kann. Deutschland hat die Vorgaben mit Änderungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb umgesetzt. Für den Energiemarkt rückt damit eine grundsätzliche Frage stärker in den Fokus: Was lässt sich bei Ökostrom konkret belegen und was bedeutet Nachhaltigkeit darüber hinaus? Herkunftsnachweise, kurz HKN, dokumentieren, wie und wo Strom aus erneuerbaren Energien produziert wurde. Für entsprechend ausgewiesene Ökostrommengen müssen Stromlieferanten die zugehörigen Herkunftsnachweise im Register des Umweltbundesamtes entwerten. Damit wird die erneuerbare Herkunft nachvollziehbar belegt. Eine umfassende Bewertung der ökologischen Auswirkungen einer Energiequelle ist damit jedoch nicht verbunden. "Wir begrüßen es, dass Nachhaltigkeitsaussagen künftig transparenter und nachvollziehbarer werden müssen", sagt Erik Oldekop, Geschäftsführer der GreenStone Energy GmbH. "Für uns endet Nachhaltigkeit aber nicht bei der erneuerbaren Herkunft. Wir berücksichtigen zusätzlich, welche Auswirkungen unterschiedliche Energiequellen auf Tiere und Lebensräume haben können. Genau diesen Anspruch verfolgen wir mit VeganStrom." Erneuerbar ist nicht automatisch gleich tierfreundlich Wie unterschiedlich erneuerbare Energieformen wirken können, zeigen Solarenergie und Wasserkraft. Solarenergie bietet die Möglichkeit, bereits vorhandene oder mehrfach nutzbare Flächen einzubeziehen, etwa Dächer, Parkplätze oder entsprechend gestaltete Freiflächen. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass Photovoltaik-Freiflächenanlagen bei geeigneter Planung doppelte Flächennutzungen ermöglichen und Flächen durch entsprechende Gestaltung und Pflege ökologisch aufgewertet werden können. Auch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass biodiversitätsorientiert gestaltete Solarparks Lebensräume für Insekten und Bestäuber schaffen können. Entscheidend ist damit nicht allein die Photovoltaikanlage, sondern auch die Gestaltung und Bewirtschaftung der Fläche. Dass erneuerbar nicht automatisch gleichermaßen tierverträglich bedeutet, zeigt die Wasserkraft. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei analysierten einen globalen Datensatz mit mehr als 275.000 Fischen aus 75 Arten an 122 Wasserkraftstandorten in 15 Ländern. Im Mittel lag die Mortalität bei der Passage durch Wasserkraftturbinen bei 22,3 Prozent. Die Beispiele zeigen: Die Art der erneuerbaren Energieerzeugung macht einen Unterschied. VeganStrom berücksichtigt deshalb bei der Auswahl seiner Energiequellen auch mögliche Auswirkungen auf Tiere und Lebensräume. VeganStrom setzt auf Solarenergie und Geothermie VeganStrom setzt aktuell ausschließlich auf Solarenergie und Geothermie. Windkraft, Wasserkraft und Biomasse sind im Strommix ausgeschlossen. Die erneuerbare Herkunft der Strommengen wird über Herkunftsnachweise belegt. Darüber hinaus berücksichtigt VeganStrom bei der Auswahl der Energiequellen mögliche Auswirkungen auf Tiere und Lebensräume. Beim Thema Tierschutz arbeitet VeganStrom seit mehreren Jahren mit PETA Deutschland zusammen. Bereits bei der Entwicklung des Stromtarifs und des Strommixes hat die Tierrechtsorganisation GreenStone Energy beraten. Die Zusammenarbeit besteht seit dem Start von VeganStrom im Jahr 2020. Für VeganStrom ist die neue Regulierung deshalb auch Anlass für eine breitere Diskussion: Wenn Nachhaltigkeitsversprechen künftig genauer belegt werden müssen, sollte Transparenz nicht bei der erneuerbaren Herkunft enden. Auch die Auswirkungen unterschiedlicher Energiequellen auf Tiere und Lebensräume verdienen mehr Aufmerksamkeit. Kontakt: VeganStrom, eine Marke der GreenStone Energy GmbH kontakt@greenstone-energy.de Dessauer Strasse 28 10963 Berlin Quellen für Redaktionen
Emittent/Herausgeber: GreenStone Energy GmbH Schlagwort(e): Energie Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
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