Anzeige
Mehr »
Freitag, 18.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gallium - Das Metall hinter dem KI-Boom
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
162 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Wieder steigende Renditen bremsen Wall Street ein

DJ MÄRKTE USA/Wieder steigende Renditen bremsen Wall Street ein

DOW JONES--Insgesamt wenig bewegt zeigt sich die Wall Street am letzten Handelstag der Woche. Die kurze Entspannung an den Anleihemärkten nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank scheint schon wieder beendet zu sein. Die Rendite der 10-jährigen Titel notiert wieder knapp unter der Marke von 5 Prozent. Der Ölpreis erholt sich von seinen Tagesverlusten fast vollständig. Der Dow-Jones-Index zeigt sich wenig verändert bei 51.795 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewinnt 0,2 Prozent ein und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es um 0,5 Prozent nach oben.

Die Bank of Japan (BoJ) hat ihren Leitzins auf den höchsten Stand seit 30 Jahren angehoben und mögliche weitere Erhöhungen in Aussicht gestellt. Die Notenbanker vollzogen damit eine politische Kehrtwende mit potenziell weitreichenden Auswirkungen über Japans Grenzen hinaus.

Die vermeldeten US-Daten sorgen bislang für keinen Impuls. So hat die Industrieproduktion im August gegenüber dem Vormonat stagniert, während Ökonomen mit einer Zunahme um 0,3 Prozent gerechnet hatten. Nach der Eröffnung folgt noch der Index der Frühindikatoren, ebenfalls für den August.

Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen verbessert sich um 4 Basispunkte auf 4,99 Prozent. Die Märkte preisen eine hawkishere Fed ein, heißt es. Die Zinserhöhung vom Mittwoch stärke das Vertrauen in die Entschlossenheit der Fed, die Inflation zu bekämpfen.

Die Ölpreise holen ihre Tagesverluste fast vollständig wieder auf. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fällt noch um 0,3 Prozent auf 104,49 Dollar. Belastend könnte hier ein Kreise-Bericht von Bloomberg wirken, laut dem Saudi Aramco mindestens zwei Ölraffineriekunden in Europa mitgeteilt habe, dass ihnen im nächsten Monat kein Rohöl zugeteilt werde, nachdem die wichtigste Pipeline des Königreichs zum Roten Meer angegriffen wurde.

Der Dollar legt weiter zu, der Dollar erhöht sich um 0,2 Prozent. Gegenüber dem Yen steigt der Greenback nach der BoJ-Entscheidung im Verlauf auf ein Zweiwochenhoch. Der Yen könnte sich weiter abschwächen, nachdem die BoJ die Erwartungen an eine aggressivere geldpolitische Straffung gedämpft hat, so Derek Halpenny von der MUFG Bank. Das uneinheitliche Abstimmungsergebnis belaste den Yen, ebenso wie die Anpassung der Erklärung der BoJ, wonach die inflationsbereinigten Realzinsen niedrig und nicht mehr negativ seien, ergänzt er.

Der Goldpreis baut seine Gewinne weiter aus, die Feinunze legt um 0,5 Prozent auf 4.362 Dollar zu, kommt allerdings von seinem Tageshoch ebenfalls wieder zurück. "Die Widerstandsfähigkeit von Gold ist bemerkenswert, da die Fed gerade einen neuen Zinserhöhungszyklus begonnen hat und der Dollar relativ fest bleibt, was auf eine anhaltende Nachfrage von Anlegern hindeutet, die weniger sensibel auf das traditionelle Verhältnis von Zinsen und Dollar reagieren", heißt es von den Analysten der Saxo Bank.

Nvidia will seine Chip-Verkäufe im nächsten Jahr im Vergleich zu 2026 verdoppeln, sagte CEO Jensen Huang. Für die Nvidia-Aktie geht es nach dem kräftigen Vortagesplus um 0,2 Prozent nach unten. Dagegen klettern die Intel-Papiere um 1,0 Prozent nach oben.

Die Netflix-Aktie reduziert sich um 5,4 Prozent auf 71,26 Dollar. Nach Angaben aus dem Handel hat Wells Fargo die Papiere auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel auf 57 von 80 Dollar gesenkt.

Die B-Aktie von Berkshire Hathaway verliert 0,4 Prozent. Warren Buffett tritt als Chairman von Berkshire Hathaway zurück, des 1 Billion US-Dollar schweren Konglomerats, das er mehr als sechs Jahrzehnte lang geleitet hat. Sein Sohn, Howard G. Buffett, wird die Nachfolge antreten.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.795,24  +0,0   +17,20    51.778,04 
S&P-500         7.649,31  +0,2   +11,55    7.637,76 
NASDAQ Comp      26.539,19  +0,5  +120,89    26.418,30 
NASDAQ 100       29.552,37  +0,4  +105,39    29.446,98 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,73 +0,04    4,74      4,67 
5 Jahre           4,85 +0,05    4,85      4,77 
10 Jahre          4,99 +0,04    4,99      4,92 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:04 
EUR/USD          1,1465  -0,1  -0,0009     1,1474   1,1478 
EUR/JPY          180,93  +1,1   1,9600     178,97  178,9100 
EUR/CHF          0,9456  -0,0  -0,0004     0,9460   0,9461 
EUR/GBP          0,8589  +0,0   0,0002     0,8587   0,8600 
USD/JPY          157,78  +1,2   1,8200     155,96  155,8400 
GBP/USD          1,3348  -0,1  -0,0007     1,3355   1,3343 
USD/CNY          6,6975  -0,2  -0,0099     6,7074   6,7074 
USD/CNH          6,6989  -0,1  -0,0049     6,7038   6,7029 
AUS/USD          0,7114  +0,1   0,0005     0,7109   0,7112 
Bitcoin/USD      78.202,98  +2,2  1.688,15    76.514,83 76.744,31 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         103,21  +1,3    1,30     101,91 
Brent/ICE         104,49  -0,3   -0,33     104,82 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.362,27  +0,5   22,18    4.340,09 
Silber           66,43  +1,9    1,24      65,19 
Platin         1.797,50  +1,6   28,47    1.769,03 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/hab

(END) Dow Jones Newswires

September 18, 2026 09:45 ET (13:45 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.