Vaduz (ots) -
Justizminister Emanuel Schädler nahm am 18. September 2026 an der Eröffnung des Österreichischen Anwaltstags 2026 teil und richtete ein Grusswort an die Teilnehmenden. Der Anwaltstag stand unter dem Generalthema "Strafrechtliche Sanktionierung im 21. Jahrhundert". Weitere Ansprachen hielten der Präsident der Vorarlberger Rechtsanwaltskammer, der Präsident der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer sowie der Präsident des Vorarlberger Landtags. Der österreichische Bundeskanzler Dr. Christian Stocker war per Videobotschaft zugeschaltet.
In seiner Ansprache ging der Justizminister auf das Strafrecht als "scharfes Schwert des Rechtsstaates" ein. Daher sei es sinnvoll und nötig, sich immer wieder zu vergewissern, ob strafrechtliche Sanktionen den ihnen gesetzten Zweck erfüllen. Der Justizminister illustrierte dies anhand einer viertausend Jahre alten keilschriftrechtlichen Strafnorm.
Im Anschluss an den Festvortrag von Reinhard Haller, Psychiater, Psychotherapeut und psychiatrischer Gerichtsgutachter, verfolgte der Justizminister die Podiumsdiskussion zum Thema "Strafrechtliche Sanktionierung im 21. Jahrhundert - Stand und Perspektiven". Zu den Diskutierenden gehörte unter anderem der stellvertretende Präsident des Obersten Gerichtshofes, Wilhelm Ungerank.
Es ist zu einer Tradition geworden, dass der Justizminister Liechtensteins jeweils am österreichischen Anwaltstag teilnimmt, wenn dieser turnusgemäss in Vorarlberg ausgerichtet wird. Zuletzt war dies 2015 der Fall, als das Land Liechtenstein durch den damaligen Justizminister Thomas Zwiefelhofer vertreten war.
Im Rahmen der Veranstaltung nutzte der Justizminister die Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Anwaltschaft, der Justiz und der Politik. Solche Begegnungen stärken den grenzüberschreitenden fachlichen Dialog und leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner und leistungsfähiger Rechtssysteme.
Hinweis:
Es gibt keine Bilder zu dem Anlass
Pressekontakt:
Ministerium für Gesellschaft und Justiz
Generalsekretär Michael Winkler
T +423 236 60 94
michael.winkler@regierung.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100942423
Justizminister Emanuel Schädler nahm am 18. September 2026 an der Eröffnung des Österreichischen Anwaltstags 2026 teil und richtete ein Grusswort an die Teilnehmenden. Der Anwaltstag stand unter dem Generalthema "Strafrechtliche Sanktionierung im 21. Jahrhundert". Weitere Ansprachen hielten der Präsident der Vorarlberger Rechtsanwaltskammer, der Präsident der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer sowie der Präsident des Vorarlberger Landtags. Der österreichische Bundeskanzler Dr. Christian Stocker war per Videobotschaft zugeschaltet.
In seiner Ansprache ging der Justizminister auf das Strafrecht als "scharfes Schwert des Rechtsstaates" ein. Daher sei es sinnvoll und nötig, sich immer wieder zu vergewissern, ob strafrechtliche Sanktionen den ihnen gesetzten Zweck erfüllen. Der Justizminister illustrierte dies anhand einer viertausend Jahre alten keilschriftrechtlichen Strafnorm.
Im Anschluss an den Festvortrag von Reinhard Haller, Psychiater, Psychotherapeut und psychiatrischer Gerichtsgutachter, verfolgte der Justizminister die Podiumsdiskussion zum Thema "Strafrechtliche Sanktionierung im 21. Jahrhundert - Stand und Perspektiven". Zu den Diskutierenden gehörte unter anderem der stellvertretende Präsident des Obersten Gerichtshofes, Wilhelm Ungerank.
Es ist zu einer Tradition geworden, dass der Justizminister Liechtensteins jeweils am österreichischen Anwaltstag teilnimmt, wenn dieser turnusgemäss in Vorarlberg ausgerichtet wird. Zuletzt war dies 2015 der Fall, als das Land Liechtenstein durch den damaligen Justizminister Thomas Zwiefelhofer vertreten war.
Im Rahmen der Veranstaltung nutzte der Justizminister die Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Anwaltschaft, der Justiz und der Politik. Solche Begegnungen stärken den grenzüberschreitenden fachlichen Dialog und leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner und leistungsfähiger Rechtssysteme.
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Es gibt keine Bilder zu dem Anlass
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