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PTA-Adhoc: VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT: Volkswagen AG aktualisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2026

DJ PTA-Adhoc: VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT: Volkswagen AG aktualisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2026

Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR Schlagwort(e): Prognose / Gesamtjahr

VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT: Volkswagen AG aktualisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2026

Wolfsburg (pta000/18.09.2026/17:15 UTC+2)

Vor dem Hintergrund einer Abschreibung auf den Firmenwert der Porsche AG, eines herausfordernden Marktumfelds, insbesondere in China, und zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen aktualisiert die Volkswagen AG die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wie folgt:

Das Unternehmen geht nun davon aus, dass der Konzernumsatz mit rund 315 Milliarden Euro in etwa in der Mitte der bisherigen Prognosebandbreite einer Entwicklung um -3 bis 0 Prozent liegen wird (2025: 321,9 Milliarden Euro).

In Bezug auf die Operative Umsatzrendite geht das Unternehmen nun davon aus, eine Größenordnung von bis zu 1 Prozent zu erreichen (2025: 2,8 Prozent; bisherige Prognose 4,0 bis 5,5 Prozent; durchschnittliche Analystenerwartung: 4,1 Prozent). Dabei belasten Sondereffekte von insgesamt rund 10 Milliarden Euro das Operative Ergebnis im Geschäftsjahr, von denen 0,9 Milliarden Euro bereits im ersten Halbjahr 2026 berichtet wurden. Bereinigt um die Sondereffekte würde sich die Operative Umsatzrendite im Gesamtjahr 2026 auf rund 4 Prozent belaufen.

Für den Netto-Cashflow des Konzernbereichs Automobile geht die Volkswagen AG unverändert davon aus, einen Wert in der Bandbreite von 3 bis 6 Milliarden Euro zu erreichen. Die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile wird 2026 weiterhin in der Bandbreite von 32 bis 34 Milliarden Euro erwartet.

Die Anpassung der Prognosen für den Konzernumsatz und die Operative Umsatzrendite geht im Wesentlichen auf die folgenden Sachverhalte zurück:

Die operative Ergebnisentwicklung wird beeinträchtigt durch eine weitere Verschärfung des Marktumfelds, insbesondere in China, sowie eine beschleunigte Verschiebung der Nachfrage zugunsten batterieelektrischer Fahrzeuge. Dies führt zu hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibenden Entwicklungen vor allem der Marken Audi und Volkswagen Pkw.

Darüber hinaus wirken insbesondere die folgenden Sondereffekte im zweiten Halbjahr ergebnisbelastend.

Im Zusammenhang mit ihrer aktualisierten Langfristplanung hat die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG die Volkswagen AG über die erwartete Entwicklung ihrer finanziellen Eckdaten informiert. In der Folge hat Volkswagen die mittel- und langfristigen Annahmen zur Ermittlung des Unternehmenswertes unter anderem im Rahmen des von Porsche kommunizierten Mittelfristkorridors von 10 bis 15 Prozent aktualisiert. Aus dem durchgeführten Werthaltigkeitstest ergibt sich für die Volkswagen AG eine nicht zahlungswirksame Wertberichtigung des dem Geschäftssegment Porsche zugeordneten Goodwills in Höhe von rund 6 Milliarden Euro, die das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres belasten wird.

Zudem erwartet die Volkswagen AG im Zusammenhang mit der Ende 2024 getroffenen Einigung "Zukunft Volkswagen" zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen aus der Ausweitung von Vorruhestandsregelungen sowie dem angestrebten Verkauf der Volkswagen Osnabrück GmbH. Des Weiteren führt die Entwicklung im chinesischen Automobilmarkt über die operativen Effekte hinaus zu nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen von Vermögenswerten vollkonsolidierter Gesellschaften in China. In Summe belasten die drei Effekte das zweite Halbjahr voraussichtlich mit rund 2 Milliarden Euro.

Es wird erwartet, dass der Großteil der zusätzlichen Sondereffekte im dritten Quartal erfolgswirksam erfasst wird.

Über den Vorschlag der im Juni 2027 auszuschüttenden Dividende für das Geschäftsjahr 2026 an die Hauptversammlung werden der Konzernvorstand und der Aufsichtsrat Anfang 2027 entscheiden.

Die Prognose basiert auf der Annahme, dass die derzeit gültige Zollsituation im internationalen Handel Bestand hat. Mögliche zukünftige Auswirkungen der Eskalation im Nahen Osten können weiterhin nicht belastbar eingeschätzt werden und sind daher in den prognostizierten Kennzahlen nicht berücksichtigt. Die Prognose beruht zudem auf den derzeitigen Strukturen des Volkswagen Konzerns; mögliche Auswirkungen aus der Umsetzung des Group Target Picture 2030 sowie der Veräußerung eines Mehrheitsanteils an Everllence sind nicht enthalten.

Der Bericht zum Zwischenabschluss per 30.09.2026 wird am 29. Oktober 2026 veröffentlicht. Definitionen zu dem Operativen Ergebnis, der Operativen Umsatzrendite, dem Netto-Cashflow und der Netto-Liquidität finden sich im Geschäftsbericht 2025 auf den Seiten 78f.

(Ende)

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Aussender:      VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT 
           Berliner Ring 2 
           38440 Wolfsburg 
           Deutschland 
Ansprechpartner:   Lars Korinth 
Tel.:         +49 152 2945 4956 
E-Mail:        lars.korinth@volkswagen.de 
Website:       www.volkswagenag.com/ir 
ISIN(s):       DE0007664005 (Aktie) DE0007664039 (Aktie) 
Börse(n):       Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX 

[ source: https://www.pressetext.com/news/1789744500790 ]

(c) pressetext Nachrichtenagentur GmbH Pflichtmitteilungen und Finanznachrichten übermittelt durch pressetext. Archiv: https://www.pressetext.com/channel/Adhoc . Für den Inhalt der Mitteilung ist der Aussender verantwortlich. Kontakt für Anfragen: adhoc@pressetext.com oder +43-1-81140-300.

(END) Dow Jones Newswires

September 18, 2026 11:15 ET (15:15 GMT)

© 2026 Dow Jones News
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