Politik/Sachsen-Anhalt/Finanzen (ots) -
Halle - Die AfD in Sachsen-Anhalt hat nach Einschätzung von Landesfinanzminister Michael Richter (CDU) unrealistische Versprechungen gemacht. "Die kostenfreie Kita wird sich nicht finanzieren lassen, weil die benötigte Summe irgendwo anders eingespart werden müsste", sagte Richter der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenendausgabe).
Angesichts der finanziellen Lage des Landes sei auch der von der AfD angekündigte Verzicht auf neue Schulden nicht umsetzbar. "Die vom Grundgesetz erlaubte Neuverschuldung, die wir letztes und dieses Jahr eingesetzt haben, wird das Land meiner Einschätzung nach auch in Zukunft benötigen. Auch die AfD wird das feststellen, sollte sie eine Regierung zustande bekommen", sagte Richter. Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr Ausgaben von gut 15 Milliarden Euro. Davon wird laut Richter eine Milliarde Euro durch neue Kredite finanziert.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Marc Rath
Telefon: 0345 565 4200
marc.rath@mz.de
Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/47409/6355018
Halle - Die AfD in Sachsen-Anhalt hat nach Einschätzung von Landesfinanzminister Michael Richter (CDU) unrealistische Versprechungen gemacht. "Die kostenfreie Kita wird sich nicht finanzieren lassen, weil die benötigte Summe irgendwo anders eingespart werden müsste", sagte Richter der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenendausgabe).
Angesichts der finanziellen Lage des Landes sei auch der von der AfD angekündigte Verzicht auf neue Schulden nicht umsetzbar. "Die vom Grundgesetz erlaubte Neuverschuldung, die wir letztes und dieses Jahr eingesetzt haben, wird das Land meiner Einschätzung nach auch in Zukunft benötigen. Auch die AfD wird das feststellen, sollte sie eine Regierung zustande bekommen", sagte Richter. Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr Ausgaben von gut 15 Milliarden Euro. Davon wird laut Richter eine Milliarde Euro durch neue Kredite finanziert.
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