SCHWERIN (dpa-AFX) - Nach dem relativ sicheren Ausscheiden aus dem Schweriner Landtag hat FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer von einem bitteren Ergebnis für seine Partei gesprochen. Es gebe nichts zu beschönigen. Man werde jetzt nach vorne schauen. Auch ein Abstieg führe nicht dazu, dass man den Sport aufgebe, sagte Schirmer. Man werde nun eine neue Strategie und ein neues Team aufstellen.
Die Partei verpasste ersten Prognosen von ARD und ZDF zufolge den Einzug in den Schweriner Landtag deutlich. Sie dürfte demnach zwischen 1 und 1,2 Prozent der Stimmen landen.
Bei der Wahl 2021 hatten die Liberalen noch 5,8 Prozent der Stimmen bekommen und war mit fünf Abgeordneten in den Landtag eingezogen. Nach dem Übertritt einer Abgeordneten zur CDU-Fraktion und einem Austritt waren es noch drei Abgeordnete. Weil einer Fraktion mindestens vier Abgeordnete angehören müssen, bildet die FDP seit Mitte 2025 eine Gruppe im Landtag./dna/DP/zb
