SCHWERIN (dpa-AFX) - Die Spitzenkandidatin der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Simone Oldenburg, hat sich offen für eine weitere Beteiligung an einer möglichen neuen Landesregierung gezeigt. Die Linke sei der Garant für ein bezahlbares Leben und eine gute Bildungspolitik. "Das möchten wir natürlich weiter vorantreiben", sagte die Spitzenkandidatin in der ARD.
Der Ball für Gespräche liege aber bei der SPD. Man werde im Laufe des Abends und in den nächsten Tagen sehen, wie es weitergehe.
Die Linke liegt laut ersten Hochrechnungen über der Fünf-Prozent-Hürde, muss aber Verluste hinnehmen. Die Partei regiert derzeit mit der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig das Bundesland in einer rot-roten Koalition. Oldenburg ist Bildungsministerin. Für eine Fortsetzung der rot-roten Koalition dürfte es nach den ersten Prognosen nicht reichen, nötig könnte eine Beteiligung der Grünen werden./dna/DP/zb
