BERLIN (dpa-AFX) - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat den Bund für das CDU-Ergebnis in Berlin verantwortlich gemacht. "Der Gegenwind aus dem Bund hat uns hart getroffen. Jeden Tag auf den Straßen ging es seit Monaten eigentlich nur um bundespolitische Themen, nicht um landespolitische Themen", sagte Wegner der ARD. "Es ging ausschließlich um die Bundesregierung und viel um Friedrich Merz."
Der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers habe mit einem "starken Wahlkampf" dafür gesorgt, dass die CDU die 20-Prozent-Marke überschritten habe.
Wegner war zunächst selbst als Spitzenkandidat seiner Partei angetreten, nach Kritik an seinem Krisenmanagement beim mehrtägigen Stromausfall in Berlin im Januar aber von diesem Posten zurückgetreten.
Im ARD-Interview betonte Wegner, dass seine Regierung eine gute Bilanz vorzuweisen habe. Er nannte die Themen Bildung, Innere Sicherheit, den Wohnungsbau und die Verwaltung, bei denen es in seiner Zeit als Regierender Bürgermeister vorwärts gegangen sei./nif/DP/zb
