Der DAX-Aufstieg der Deutschen Lufthansa hat wieder nicht geklappt, aber Insider setzen auf die Aktie der Airline; wenn da nur nicht der Ölpreis wäre. (function(d,u,ac){var s=d.createElement('script');s.type='text/javascript';s.src='https://a.omappapi.com/app/js/api.min.js';s.async=true;s.dataset.user=u;s.dataset.campaign=ac;d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(s);})(document,386410,'q8tyuini4sqwefdhodq9'); Eigentlich war die Deutsche Lufthansa auf steigende Ölpreise vorbereitet: Während sich US-Airlines kaum absichern, hedgt die deutsche Fluggesellschaft besonders stark. Für 2026 hat der MDAX-Konzern rund 80% seines Treibstoffbedarfs abgesichert, für 2027 liegt die Quote bei etwa 50%. Trotzdem musste Lufthansa im zweiten Quartal 40% mehr für Treibstoff zahlen als im Vorjahr (750 Mio. Euro Mehraufwand), obwohl das Hedging rund 1,5 Mrd. Euro Effekt brachte. Der Grund: Klassisches Hedging sichert nur den Ölpreis ab, weil dieser Markt am liquidesten ist. Mit dem Ausbruch des Iran-Kriegs stieß diese Strategie an ihre Grenzen. Normalerweise bewegt sich der "Crack Spread", die Differenz zwischen Rohöl- und Kerosinpreis, stabil. Weil Raffineriekapazitäten fehlen, stieg Kerosin zuletzt aber stärker als Rohöl. Lufthansa reagiert mit zusätzlichen "Jet Crack Swaps" und sichert damit nun ein Fünftel des Bedarfs zusätzlich ab. Ihre höheren Kosten konnte die Airline in Q2 nur zu 60% weitergeben, weil viele Tickets vor der Eskalation im Nahen Osten zu alten, niedrigeren Preisen gebucht worden waren. Im zweiten Halbjahr sollen neu kalkulierte Preise die Marge stützen, doch kurzfristigeres Buchungsverhalten erschwert Prognosen und belastet das Betriebskapital. Die Folge: Lufthansa präzisierte ihre EBIT-Prognose auf eine recht weite Bandbreite von 1,7 bis 2,2 Mrd. Euro. Zuvor stand ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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