Berlin/Bonn (ots) -
Tim Klüssendorf will nach den drei Landtagswahlen der vergangenen zwei Wochen Korrekturen an den Reformplänen der Bundesregierung vornehmen. Der Generalsekretär der SPD sagte im Interview mit dem Fernsehsender phoenix: "Ich glaube, jedem ist bewusst, dass es darum geht auch die Menschen stärker mitzunehmen bei diesen Reformbemühungen, vor allem natürlich auch im Kern der Sache, in den einzelnen Maßnahmen zu schauen, ob wir nicht doch teilweise Reformen mit Kürzungen verwechselt haben und wir wirklich in der Lage schon waren oder auch in der Lage sind, strukturelle Reformen auch voran zu bringen."
Tim Klüssendorf kritisierte dabei auch Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der erklärt hatte, seine Reformen wie geplant durchsetzen zu wollen. "Ich habe mich ehrlicherweise auch ein bisschen gewundert, wenn ich das so sagen darf, weil es 18:05 Uhr auch ziemlich zügig dann ja ging, und eigentlich nur die Botschaft kam, wir machen so weiter wie bisher. Und da haben wir eine bisschen andere Auffassung, nämlich, dass man schon auch über die Dinge nachdenken sollte, die der Wähler und die Wählerin uns mitgeben." Er ziehe aus den drei Landtagswahlen den Schluss, dass "wir Dinge verändern müssen und eben nicht einfach so weitermachen können wie bislang und dass man auch nicht mit Kopf durch die Wand da kommt, sondern dass man nur zusammen mit der Bevölkerung am Ende die Akzeptanz für die großen Veränderungen bekommt."
Das komplette Interview sehen sie in Kürze auf www.phoenix.de
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Telefon: 0228 / 9584 192
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Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6355684
Tim Klüssendorf will nach den drei Landtagswahlen der vergangenen zwei Wochen Korrekturen an den Reformplänen der Bundesregierung vornehmen. Der Generalsekretär der SPD sagte im Interview mit dem Fernsehsender phoenix: "Ich glaube, jedem ist bewusst, dass es darum geht auch die Menschen stärker mitzunehmen bei diesen Reformbemühungen, vor allem natürlich auch im Kern der Sache, in den einzelnen Maßnahmen zu schauen, ob wir nicht doch teilweise Reformen mit Kürzungen verwechselt haben und wir wirklich in der Lage schon waren oder auch in der Lage sind, strukturelle Reformen auch voran zu bringen."
Tim Klüssendorf kritisierte dabei auch Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, der erklärt hatte, seine Reformen wie geplant durchsetzen zu wollen. "Ich habe mich ehrlicherweise auch ein bisschen gewundert, wenn ich das so sagen darf, weil es 18:05 Uhr auch ziemlich zügig dann ja ging, und eigentlich nur die Botschaft kam, wir machen so weiter wie bisher. Und da haben wir eine bisschen andere Auffassung, nämlich, dass man schon auch über die Dinge nachdenken sollte, die der Wähler und die Wählerin uns mitgeben." Er ziehe aus den drei Landtagswahlen den Schluss, dass "wir Dinge verändern müssen und eben nicht einfach so weitermachen können wie bislang und dass man auch nicht mit Kopf durch die Wand da kommt, sondern dass man nur zusammen mit der Bevölkerung am Ende die Akzeptanz für die großen Veränderungen bekommt."
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