Die Spannungen im Baltikum nehmen wieder zu. Die russischen Wahlen sind vorbei und nun wird eine größere Mobilisierungswelle erwartet, die unseres Erachtens eher die Front in der Ukraine verstärken dürfte, als eine neue Front zu eröffnen. Gleichzeitig sehen wir zunehmende Eskalationssignale an der NATO Ostflanke. Eine vom FSB verhängte Ausgangssperre nahe Narva, unbestätigte Berichte über reaktivierte Infrastruktur an der litauischen Grenze sowie Vorbereitungen Estlands auf eine mögliche Grenzschließung. Im Falle eines tatsächlichen Krieges mit Auslösung von Artikel 5 wäre Rheinmetall aus unserer Sicht ein klarer Profiteur eines sprunghaften Anstiegs staatlicher Aufträge. Dieses Szenario halten wir derzeit jedoch für unwahrscheinlich und erwarten stattdessen weitere hybride Angriffe, Provokationen und mögliche False Flag Operationen. Die jüngere Geschichte zeigt allerdings, dass Märkte solche Signale häufig ignorieren, bis sie es nicht mehr können, wie zuletzt bei der Ukraine und Iran. Wir weisen daher auf das steigende Risiko hin, bestätigen unser HOLD Rating sowie unser Kursziel von EUR 1.050 und verweisen Anleger alternativ auf TKMS mit BUY sowie HAG mit SELL. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/rheinmetall-ag
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