BERLIN/SCHWERIN (dpa-AFX) - Nach den schlechten Wahlergebnissen der CDU in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dringt der Sozialflügel der Partei auf Nachschärfungen bei den geplanten Reformen im Bund. "Ein Wahlergebnis ändert nichts an der objektiven Notwendigkeit für Reformen", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), Dennis Radtke, dem "Tagesspiegel" (Dienstag). Es sei aber einmal mehr deutlich geworden, dass das "Wie" der Reformen auf keine Zustimmung stoße.
"Wenn der Eindruck entsteht, dass die Lastenverteilung extrem ungleich ist, gesetzliche Versicherte zahlen und für viele andere bleibt alles, wie es ist, dann werden wir mit dieser Art und Weise nicht Extremisten bekämpfen, sondern weiter aufpumpen", so Radtke weiter./thn/DP/mis
