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Dienstag, 22.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Markt ist gerade aufgewacht: Atlantico Energy Metals steigt um 100 %
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: Der Börsenhandel in Tokio ruht wegen der Feiertage zum Herbstanfang.

MITTWOCH: In Tokio findet wegen der Feiertage zum Herbstanfang kein Börsenhandel statt.

TAGESTHEMA

NAHOST-KONFLIKT

Die Trump-Regierung hat vorgeschlagen, 5 Milliarden Dollar in einen neuen Fonds zu investieren, der Ländern im Nahen Osten dabei helfen soll, die im Iran-Krieg beschädigte Energieinfrastruktur wiederaufzubauen. Zudem solle er deren Abhängigkeit von der Straße von Hormus für den Transport von Öl und Gas verringern. Dies geht aus Angaben von US- und nahöstlichen Regierungsvertretern sowie aus Dokumenten hervor, in die das Wall Street Journal Einblick hatte. Nach dem Trump-Plan würden die USA einen entsprechenden Gegenbeitrag von acht Partnern aus dem Nahen Osten anstreben - Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain, Kuwait, Oman, dem Irak und Jordanien. Das Ziel sei die Gründung eines Investmentfonds in Höhe von 10 Milliarden Dollar. Die Investition solle den Namen "Partnership for Allied Trust and Construction", kurz Pact, tragen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Daten angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt      +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.834,75      +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  30.794,50      +0,0 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.759,30      +0,3 
Topix-500 (Tokio)         Feiertag 
Kospi (Seoul)        7.008,64      +0,0 
Shanghai-Composite      3.949,61      -0,0 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.100,88      +0,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Im Sog der festen Wall Street geht es aufwärts. Unterstützend wirken auch die zuletzt deutlich gesunkenen Ölpreise. Dazu sorgt für positive Fantasie, dass sich im späteren Wochenverlauf US-Präsident Trump und der chinesische Staatschef Xi treffen. Dabei dürfte es um Themen wie Zölle und Technologiekontrollen gehen, sowie ganz generell um die Handelbeziehungen beider Länder. Am meisten tut sich an der Börse in Seou, nachdem am Vortag in den USA Technologieaktien, insbesondere solche mit KI-Fantasie, besonders stark zugelegt hatten. Dazu tragen wie üblich die beiden Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix bei mit Aufschlägen von 2,6 bzw. 1,7 Prozent. In Hongkong sorgt Alibaba für Gesprächsstoff. Der Technologieriese hat einen leistungsstärkeren Chip vorgestellt und als den leistungsstärksten in China bezeichnet. Zugleich skizzierte das Unternehmen Pläne für ein größeres KI-Modell. Die Aktie gewinnt 2,9 Prozent. Das Schwergewicht Tencent verteuert sich sogar um 6,6 Prozent. Der Technologiekonzern wartete ebenfalls mit einer technischen Neuerung auf, einer Testversion seines Bildgenerierungsmodells.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.048,83  +0,7  +366,19    51.682,64 
S&P-500    7.764,70  +1,5  +114,20    7.650,50 
NASDAQ Comp 27.122,09  +2,3  +599,55    26.522,55 
NASDAQ 100  30.482,35  +2,8  +838,19    29.644,17 
 
           Montag   Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,23 Mrd  4,33 Mrd 
Gewinner       1.526     923 
Verlierer      1.226    1.828 
Unverändert       93     89 
 

Fester - Weiter fallende Ölpreis sorgten für gute Stimmung. Das linderte Inflationsbedenken und drückte am Anleihemarkt die Renditen. Stark gesucht waren Aktien mit KI-Bezug. Die Anleger erhofften sich positive Ergebnisse vom Gipfeltreffen Trumps mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping am Donnerstag, hieß es. Bei dem Treffen dürften auch die Themen KI und Handel erörtert werden. Unter anderem legten Nvidia um 2,3 Prozent zu. Intel schossen um 12,1 Prozent nach oben, AMD um 9,9 Prozent. Das Unternehmen erreichte damit erstmals eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar. Zur Kauflaune bei KI-Aktien trug auch zu, dass Meta Platforms erste Erfolge mit dem kürzlich eingeführten persönlichen KI-Agenten Muse meldete. Die App für den Zugriff auf den KI-Agenten erreichte Platz 1 im App Store von Apple. Über das Wochenende war X voll von Beiträgen, in denen Nutzer ihren neuen Agenten lobten. Die Meta-Aktie machte einen Satz um 11,4 Prozent. Accenture gewannen 2,7 Prozent, gestützt von einer Zusammenarbeit mit Anthropic im Bereich KI-Sicherheit. Warner Bros Discovery sprangen um 10,8 Prozent nach oben. Paramount Skydance verloren dagegen 2,9 Prozent. Treiber war, dass Paramount einen Vergleich erzielte und damit den Weg für eine Übernahme von Warner Bros. frei gemacht hatte. Paramount will Warner für 81 Milliarden Dollar übernehmen, war jedoch jedoch durch Kartellklagen ausgebremst worden. Um die Düngemittelpreise für US-Landwirte zu senken, planen die USA laut Präsident Trump den Kauf von Kali aus Belarus. Die Aktie des Kali-Anbieters Nutrien fiel um 3,3 Prozent, die von Mosaic um 1,7 Prozent.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- 
2 Jahre       4,75 +0,01 
10 Jahre      4,96 -0,03 
 

Die weiter gefallenen Ölpreise linderten Inflationssorgen, worauf am Anleihemarkt die Renditen sanken.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mo, 09:18 % YTD 
EUR/USD      1,1472  +0,1   1,1462     1,1472  -2,3 
EUR/JPY      180,68  +0,2   180,40     180,39  -1,8 
EUR/GBP      0,8571  -0,0   0,8572     0,8578  -1,7 
USD/JPY      157,47  +0,1   157,36     157,21  +0,5 
USD/KRW     1.356,10  -1,3  1.374,54    1.379,94  -5,9 
USD/CNY      6,6972  +0,0   6,6953     6,6955  -4,2 
USD/CNH      6,6963  +0,1   6,6925     6,6953  -4,0 
USD/HKD      7,8443  -0,0   7,8453     7,8452  +0,8 
AUD/USD      0,7122  +0,1   0,7115     0,7125  +6,7 
NZD/USD      0,5735  +0,4   0,5712     0,5714  -0,4 
BTC/USD     85.148,50  -2,1 86.974,52    81.578,91  -2,9 
 
 

Der Dollar tendierte gut behauptet. Devisenhändler sahen den Greenback weiter unterstützt durch die Zinserhöhung der US-Notenbank in der vergangenen Woche. Der Euro kostete im späten US-Handel rund 1,1460 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.325,01  -0,4   -18,15    4.343,16 
Silber    65,39  -1,0   -0,63      66,03 
Platin   1.783,08  -0,8   -14,48    1.797,56 
 

Der Goldpreis gab um 0,3 Prozent nach auf 4.367 Dollar. Der Markt sei derzeit auf die US-Renditen und die Zinspolitik der US-Notenbank fixiert, hieß es. Das Umfeld für Gold sei kurzfristig schwierig. Die Makrotrends, die den Goldpreis beeinflussten, implizierten, dass Anleger und Händler das gelbe Edelmetall meiden dürften, bis diese Dynamiken günstiger würden.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   97,33  +1,6    1,55      95,78 
Brent/ICE   101,73  +1,4    1,39     100,34 
 

Nachlassende Versorgungsängste drückten die Ölpreise. Der Preis für das Barrel Brent fiel um 3,4 Prozent auf 100,34 Dollar. Der Markt setze darauf, dass bald wieder Öl durch die saudi-arabische Ost-West-Pipeline fließen werde, hieß es. Außerdem gebe es Hoffnungen auf eine Wiederaufnahme der Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs. Und nicht zuletzt habe der Chef des US Central Command am Wochenende gesagt, dass in den vergangenen beiden Wochen so viel Öl durch die Straße von Hormus transportiert worden sei wie seit sechs Monaten nicht mehr.

MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR

AUSTRALIEN - Konjunktur

-Die australische Verbraucherstimmung hat sich in der vergangenen Woche abgeschwächt. Laut einer Umfrage der ANZ Bank und des Meinungsforschungsinstituts Roy Morgan fiel sie um 1,9 Punkte auf einen Tiefstand von 72,0 Punkten. Hintergrund sind die zunehmende Besorgnis über die zukünftige Entwicklung der Kraftstoffpreise und die unmissverständlichen Warnungen der Reserve Bank of Australia, dass die Zinsen weiter steigen müssten.

KI-SICHERHEIT

Die USA sollten nach Ansicht von OpenAI gemeinsam mit anderen Ländern eine Initiative zur Entwicklung globaler Sicherheitsstandards für die Entwicklung modernster KI-Systeme anzuführen. In einem am Montag veröffentlichten Vorschlag regte das Unternehmen an, dass Länder auf der ganzen Welt gemeinsame Maßnahmen zur Bewertung selbstverbessernder KI-Systeme festlegen und sichere Kanäle einrichten sollten, um Informationen über neu auftretende Bedrohungen auszutauschen.

PARAMOUNT SKYDANCE / WARNER BROS.

Paramount hat einen Vergleich mit den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten erzielt und damit den Weg für eine Übernahme von Warner Bros. frei gemacht. Der Vergleich umfasst eine Reihe von Zugeständnissen und Investitionen in die US-Unterhaltungsindustrie. Paramount will Warner für 81 Milliarden Dollar übernehmen, wurde jedoch durch Kartellklagen ausgebremst. Der angekündigte Vergleich zwingt den Paramount-Chef David Ellison nicht zu bedeutenden strukturellen Veränderungen im Unternehmen, beinhaltet jedoch Strafen. Dazu gehören der erzwungene Verkauf von Kabelfernsehsendern und des Paramount-Anteils an Miramax, falls das Unternehmen seine Versprechen nicht einhält. Das Unternehmen erklärte sich bereit, in den nächsten fünf Jahren mindestens weitere 1,5 Milliarden Dollar in die heimische Produktion zu investieren.

SOFTBANK GROUP

Der japanische Technologieinvestor begibt laut Medienberichten Ramsch-Anleihen im Wert von über 11 Milliarden Dollar. Diese Anleihen sind risikoreicher, bieten aber attraktive Renditen. Die Emission könnte laut Bloomberg am Donnerstag stattfinden. Ein Teil der Mittel solle zur Finanzierung einer Folgeinvestition in den ChatGPT-Hersteller OpenAI verwendet werden.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 22, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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