Frankfurt am Main (ots) -
Moderne Feuerstätten bringen angenehme Wärme in den Alltag
Vorfreude ist die beste Freude: Wenn draußen die Tage kürzer werden, zieht sich der Alltag wieder stärker ins Haus zurück. Dann wird der gemütliche Platz am Feuer zu einem Ort, an dem man gern verweilt: nach dem Essen, am Abend, an kalten Wochenenden. Ein Holzfeuer strahlt Wärme und Geborgenheit aus. Es macht aus einem Zimmer einen Platz, wo man sich gerne aufhält. Für einen schnellen Überblick hat der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. die wichtigsten Feuerstätten zusammengestellt.
Kaminofen: Der Klassiker im Wohnraum
Der Kaminofen ist für viele der Inbegriff moderner Holzfeuerungen. Er steht meist im Wohnraum, gibt die Wärme direkt an den Aufstellraum ab und erfreut durch das Spiel der Flammen. Kaminöfen sind in vielen Leistungsgrößen, Bauformen und Designs erhältlich - vom kompakten Modell für kleinere Räume bis zum kraftvollen Wärmespender für größere Wohnbereiche. So lässt sich der Ofen gut an Wohnstil, Raumgröße und Wärmebedarf anpassen.
Heizkamin: Große Bühne für das Feuer
Der Heizkamin verbindet ein großzügiges Flammenbild mit moderner Feuerungstechnik. Er wird individuell geplant und prägt dadurch auch die Gestaltung des Wohnbereichs. Neben klassischen Frontausführungen gibt es Eckmodelle oder Durchsichtvarianten, die das Feuer aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machen.
Kachelofen: Speicherriese mit Tradition
Der Kachelofen verdankt seinen Namen den Kacheln, die häufig sein Äußeres prägen. Er wird vom Ofenbauer geplant und aufgebaut und passt besonders gut zu Häusern, in denen handwerkliche Gestaltung, großzügige Wohnbereiche und langanhaltende Wärme gefragt sind. Mittlerweile gibt es auch optisch moderne Interpretationen. Neben klassischen Kacheln werden heute auch schlichte Oberflächen oder großflächige Steinfronten angeboten. Im Inneren sorgt massive Speichermasse dafür, dass die Wärme des Feuers aufgenommen und über einen längeren Zeitraum an den Raum abgegeben wird.
Speichermasse: Wärme über den Abbrand hinaus
Dieses Prinzip ist nicht auf den Kachelofen beschränkt. Auch Kaminöfen und Heizkamine können je nach Ausführung so konstruiert sein, dass sie Wärme während des Abbrandes aufnehmen und anschließend über einen längeren Zeitraum wieder abgeben. Dafür werden im Inneren Speichersteine oder keramische Speichermasse eingesetzt. So bleibt die Wärme spürbar, auch wenn das Feuer kleiner wird und die Glut langsam erlischt.
Küchenherd: Wärme, Kochen und Backen
Holzbefeuerte Küchenherde verbinden Raumwärme, Kochen und Backen in einem Gerät. Sie sind nach heutigen technischen Anforderungen konstruiert und je nach Ausführung mit Stahlkochplatte, Cerankochfeld oder Backfach erhältlich. Gerade in ländlichen Regionen und in Süddeutschland sind Küchenherde bis heute verbreitet. Für Haushalte, die ihr Brennholz selbst aufarbeiten oder regional beziehen, kann der Küchenherd ein verlässlicher Baustein der Grundversorgung sein.
Pelletofen: Komfort im Alltag
Pelletöfen nutzen Holzpellets als Brennstoff. Die kleinen Presslinge bestehen aus naturbelassenem Holz und werden überwiegend aus Säge- und Restholz der holzverarbeitenden Industrie hergestellt. Sie werden in einem Vorratsbehälter gelagert und automatisch in den Brennraum gefördert. Die Zündung erfolgt elektrisch, die Heizleistung lässt sich einstellen und der Betrieb je nach Gerät über Zeitschaltuhr oder App steuern. So verbindet der Pelletofen den Brennstoff Holz mit hohem Bedienkomfort.
Wasserführend: Wärme für das Heizsystem
Viele moderne Feuerstätten werden auch als wasserführende Variante angeboten. Sie geben Wärme nicht nur direkt an den Aufstellraum ab, sondern unterstützen zusätzlich das Heizsystem. Das kann eine klassische Öl- oder Gasheizung sein, aber auch eine Solaranlage oder Wärmepumpe. Dafür ist ein Wärmetauscher im Gerät integriert. Das erhitzte Wasser wird in einen Pufferspeicher geleitet und kann von dort für Heizung oder Warmwasser genutzt werden. Die fachgerechte Einbindung in das vorhandene Heizsystem plant der Fachbetrieb.
Welche Feuerstätte passt?
Was das passende Gerät ist, hängt vom Gebäude, dem notwendigen Schornstein, dem Aufstellort, dem Wärmebedarf und von der gewünschten Nutzung ab. Ofenbauer, Hafner und Kaminstudios beraten bei Auswahl, Planung und Einbau. Weitere Informationen rund um Auswahl, Betrieb und Brennstoffqualität unter www.ratgeber-ofen.de
Kontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Thomas Schnabel
Referent Politik und Wirtschaft
Amelia-Mary-Earhart-Straße 12
D-60549 Frankfurt am Main
Tel.: +49 173 37 81 872
E-Mail: schnabel@hki-online.de
Original-Content von: HKI, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/60093/6356993
Moderne Feuerstätten bringen angenehme Wärme in den Alltag
Vorfreude ist die beste Freude: Wenn draußen die Tage kürzer werden, zieht sich der Alltag wieder stärker ins Haus zurück. Dann wird der gemütliche Platz am Feuer zu einem Ort, an dem man gern verweilt: nach dem Essen, am Abend, an kalten Wochenenden. Ein Holzfeuer strahlt Wärme und Geborgenheit aus. Es macht aus einem Zimmer einen Platz, wo man sich gerne aufhält. Für einen schnellen Überblick hat der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. die wichtigsten Feuerstätten zusammengestellt.
Kaminofen: Der Klassiker im Wohnraum
Der Kaminofen ist für viele der Inbegriff moderner Holzfeuerungen. Er steht meist im Wohnraum, gibt die Wärme direkt an den Aufstellraum ab und erfreut durch das Spiel der Flammen. Kaminöfen sind in vielen Leistungsgrößen, Bauformen und Designs erhältlich - vom kompakten Modell für kleinere Räume bis zum kraftvollen Wärmespender für größere Wohnbereiche. So lässt sich der Ofen gut an Wohnstil, Raumgröße und Wärmebedarf anpassen.
Heizkamin: Große Bühne für das Feuer
Der Heizkamin verbindet ein großzügiges Flammenbild mit moderner Feuerungstechnik. Er wird individuell geplant und prägt dadurch auch die Gestaltung des Wohnbereichs. Neben klassischen Frontausführungen gibt es Eckmodelle oder Durchsichtvarianten, die das Feuer aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machen.
Kachelofen: Speicherriese mit Tradition
Der Kachelofen verdankt seinen Namen den Kacheln, die häufig sein Äußeres prägen. Er wird vom Ofenbauer geplant und aufgebaut und passt besonders gut zu Häusern, in denen handwerkliche Gestaltung, großzügige Wohnbereiche und langanhaltende Wärme gefragt sind. Mittlerweile gibt es auch optisch moderne Interpretationen. Neben klassischen Kacheln werden heute auch schlichte Oberflächen oder großflächige Steinfronten angeboten. Im Inneren sorgt massive Speichermasse dafür, dass die Wärme des Feuers aufgenommen und über einen längeren Zeitraum an den Raum abgegeben wird.
Speichermasse: Wärme über den Abbrand hinaus
Dieses Prinzip ist nicht auf den Kachelofen beschränkt. Auch Kaminöfen und Heizkamine können je nach Ausführung so konstruiert sein, dass sie Wärme während des Abbrandes aufnehmen und anschließend über einen längeren Zeitraum wieder abgeben. Dafür werden im Inneren Speichersteine oder keramische Speichermasse eingesetzt. So bleibt die Wärme spürbar, auch wenn das Feuer kleiner wird und die Glut langsam erlischt.
Küchenherd: Wärme, Kochen und Backen
Holzbefeuerte Küchenherde verbinden Raumwärme, Kochen und Backen in einem Gerät. Sie sind nach heutigen technischen Anforderungen konstruiert und je nach Ausführung mit Stahlkochplatte, Cerankochfeld oder Backfach erhältlich. Gerade in ländlichen Regionen und in Süddeutschland sind Küchenherde bis heute verbreitet. Für Haushalte, die ihr Brennholz selbst aufarbeiten oder regional beziehen, kann der Küchenherd ein verlässlicher Baustein der Grundversorgung sein.
Pelletofen: Komfort im Alltag
Pelletöfen nutzen Holzpellets als Brennstoff. Die kleinen Presslinge bestehen aus naturbelassenem Holz und werden überwiegend aus Säge- und Restholz der holzverarbeitenden Industrie hergestellt. Sie werden in einem Vorratsbehälter gelagert und automatisch in den Brennraum gefördert. Die Zündung erfolgt elektrisch, die Heizleistung lässt sich einstellen und der Betrieb je nach Gerät über Zeitschaltuhr oder App steuern. So verbindet der Pelletofen den Brennstoff Holz mit hohem Bedienkomfort.
Wasserführend: Wärme für das Heizsystem
Viele moderne Feuerstätten werden auch als wasserführende Variante angeboten. Sie geben Wärme nicht nur direkt an den Aufstellraum ab, sondern unterstützen zusätzlich das Heizsystem. Das kann eine klassische Öl- oder Gasheizung sein, aber auch eine Solaranlage oder Wärmepumpe. Dafür ist ein Wärmetauscher im Gerät integriert. Das erhitzte Wasser wird in einen Pufferspeicher geleitet und kann von dort für Heizung oder Warmwasser genutzt werden. Die fachgerechte Einbindung in das vorhandene Heizsystem plant der Fachbetrieb.
Welche Feuerstätte passt?
Was das passende Gerät ist, hängt vom Gebäude, dem notwendigen Schornstein, dem Aufstellort, dem Wärmebedarf und von der gewünschten Nutzung ab. Ofenbauer, Hafner und Kaminstudios beraten bei Auswahl, Planung und Einbau. Weitere Informationen rund um Auswahl, Betrieb und Brennstoffqualität unter www.ratgeber-ofen.de
Kontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Thomas Schnabel
Referent Politik und Wirtschaft
Amelia-Mary-Earhart-Straße 12
D-60549 Frankfurt am Main
Tel.: +49 173 37 81 872
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