Berlin (ots) -
Dr. Martin J. Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4 kommentiert den Vorfall wie folgt: "Rund 5,8 Terabyte an Daten wurden von den Cyberkriminellen von der Gruppe Rhysida bei ihrem Ransomware-Angriff auf das Netz der Berliner Landesverwaltung erbeutet. Knapp 1,2 Millionen unverschlüsselte Dateien, die unter anderem auch Informationen zu Beamten und Angestellten - wahrscheinlich auch zu Antragstellern - enthalten, hat sie mittlerweile über das Darknet zum Download angeboten."
Ein Ransomware-Angriff wie in Berlin kann jederzeit auch andere Organisationen treffen. Um ihre digitale Belegschaft wirksam vor Folgeangriffen zu schützen, sollten Organisationen jetzt an drei Punkten ansetzen. Erstens: Multifaktor-Authentifizierungen (MFA) flächendeckend einsetzen. Zweitens: IT-Zugangsrechte auf Zero Trust und Least Privilege umstellen. Und drittens: die Sicherheitskultur grundlegend überarbeiten - in Richtung eines kontinuierlichen, verhaltensbasierten Security Awareness-Trainings. Zentraler Bestandteil der Umsetzung des Programms sind außerdem realistische Phishing-Simulationen und ähnliche Test-Szenarien, bei denen die Belegschaft umfassend geschult wird.
"Nur wenn sie neben einer umfassenden Sicherheitsarchitektur auch über das erforderliche Sicherheitsbewusstsein verfügen, wird die Belegschaft in der Lage sein, verdächtigte Aktivitäten innerhalb der öffentlichen IT rechtzeitig aufzuspüren und zu melden und so den Staat vor einem Verlust der Kontrolle über seine digitale Infrastruktur zu bewahren," empfiehlt Krämer.
Weitere Informationen und erste kostenlose Hinweise erhalten Interessierte unter diesem Link: https://ots.de/HozNAH
Pressekontakt:
Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
KnowBe4@kafka-kommunikation.de
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Original-Content von: KnowBe4, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/130506/6357021
Dr. Martin J. Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4 kommentiert den Vorfall wie folgt: "Rund 5,8 Terabyte an Daten wurden von den Cyberkriminellen von der Gruppe Rhysida bei ihrem Ransomware-Angriff auf das Netz der Berliner Landesverwaltung erbeutet. Knapp 1,2 Millionen unverschlüsselte Dateien, die unter anderem auch Informationen zu Beamten und Angestellten - wahrscheinlich auch zu Antragstellern - enthalten, hat sie mittlerweile über das Darknet zum Download angeboten."
Ein Ransomware-Angriff wie in Berlin kann jederzeit auch andere Organisationen treffen. Um ihre digitale Belegschaft wirksam vor Folgeangriffen zu schützen, sollten Organisationen jetzt an drei Punkten ansetzen. Erstens: Multifaktor-Authentifizierungen (MFA) flächendeckend einsetzen. Zweitens: IT-Zugangsrechte auf Zero Trust und Least Privilege umstellen. Und drittens: die Sicherheitskultur grundlegend überarbeiten - in Richtung eines kontinuierlichen, verhaltensbasierten Security Awareness-Trainings. Zentraler Bestandteil der Umsetzung des Programms sind außerdem realistische Phishing-Simulationen und ähnliche Test-Szenarien, bei denen die Belegschaft umfassend geschult wird.
"Nur wenn sie neben einer umfassenden Sicherheitsarchitektur auch über das erforderliche Sicherheitsbewusstsein verfügen, wird die Belegschaft in der Lage sein, verdächtigte Aktivitäten innerhalb der öffentlichen IT rechtzeitig aufzuspüren und zu melden und so den Staat vor einem Verlust der Kontrolle über seine digitale Infrastruktur zu bewahren," empfiehlt Krämer.
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